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 5. Kapitel: Erinnerungen...

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Sunny
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 1:59 pm

Sunny sah, wie New Moon auf sie zukam. Erwartngsvoll sah sie zu dem Leithengst, und dachte für den Bruchteil einer Sekunde an momala. Doch da war kein Stich mehr in ihrem Herzen. New Moon kam auf sie zu, der neue Leithengst. Und in ihrer Nähe war Phantom, ihr Berater und ihr Geliebter. Und in sich trug Sunny ein Fohlen, dass im Herbst oder Winter dieses Jahres zur Welt kommen würde. Aus den Augenwinkeln nahm die Palominostute einen Schatten wahr und sah für einen Moment Momala unter einer dürren Tanner stehen. Fast konnte sie ihn riechen. Sie lächelte ihn in Gedanken an und dachte sanft:

momala, ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben. Ich werde immer an dich denken. Doch ich bin glücklich. Dort steht Phantom und ich bin erfüllt von der Liebe zu ihm, zu ihm und unser beider Fohlen, dass ich in mir trage! Vergib mir, Momala- ich bin glücklich und ich wünsche dir alles Glück der Götter! Finde deinen Frieden, Moma!

Sie beendete ihre Gedanken mit dem Spitznamen ihrer ersten großen Liebe, und als sie wieder zu der Tanne sah, war der Schatten verschwunden.
Sunny sah zu Moon und trat einen Schritt nach vorn.
Jetzt war jetzt. Der Rest zählte nicht!

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 5:05 pm

Angel lächelte als sie ihrer Tochter zusah. Sie würde wirklich sehr hübsch werden wenn sie älter war. gerad wollte Angel enen Schritt machen, als ein Schmerz durch ihren Körper Floss. Kurz schanppte sie nach Luft. dann ging es wieder. Etwas wacklig auf den Beinen ging sie herum.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 5:06 pm

Mit einem schmollmund bemerkte Aphro, das sie niemand beachtete. das nervte wirklich. Traurig und enttäuscht legte sie sich hin.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 5:09 pm

Lächelnd betrachtete Phantom Aphro, würde sein Fohlen auch so werden?
Mit schweren Schritten ging er auf sie zu und stupste sie an.

Hast du Lust zu spielen, Aphrodite? Oder bist du aus dem Alter raus?
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 5:27 pm

Aphro sprang begeistert auf und schüttelte heftig ihr zartes Köpfchen.

Nein, ich bin zwar schon groß, aber Spielen, dass kann man immer!

Damit sprang sie hoch, zog an seiner Mähne und sauste lachend davon.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Di Mai 11, 2010 5:31 pm

Phantom wusste, dass er die Kleine locker einholen konnte,
doch er donnerte mit reduzierter Geschwindigkeit hinter der
Stute her, trotzdem bebte der Erdboden.

Hab ich dich!

Rief er als seine weichen Nüstern ihre Flanke berührten.
In gemächlichen Trab sauste er davon.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Mi Mai 12, 2010 12:56 pm

Aphrodite stieß einen quitscher aus, als Phantom sie erwischte. Wie der Blitz drehte sie sich um und sauste hinter Phantom her, doch der große Hengst war trozdem zu schnell, doch Aphro gab nicht auf. Sie galoppierte weiter.
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Donnerkeil
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Mi Mai 12, 2010 2:43 pm

Sanft umspülte der Wind ihr Gesicht, spielte mit ihrem rabenschwarzen Haar und zog neckend daran. Was für eine Lebensfreude musste er empfinden, dieser endlose Wind? Frei, wie er war, konnte er fliegen wohin auch immer er wollte. Und eben jenen Wunsch verspürte die junge Stute mit einem Mal auch. Was nütze es ihr denn noch, wenn sie mit ihren ewigen Depressionen die Herde und deren Klima hinab zog, allesamt schwermütig und kummervoll umher laufen sah. Erneut stach jener unverkennbare, inzwischen bekannte Dolch nach ihrem Herzen und erneut drängte sich ihr nur ein Gedanke auf: DU bist Schuld!
Obgleich sie regungslos unter jenem schattenspendenden Baum stand, den sanften Wind und dessen flüsternde Worte spürte, klopfte ihr das Herz scheinbar bis hinauf in die Kehle, stand kurz davor, zu hyperventilieren. Warum nur hatte das Schicksal in diese Herde gebracht? Wieso wurde ausgerechnet sie Beraterin, als Darling die Herde verließ? War sie womöglich doch an alledem Schuld, was sie in den letzen paar Wochen mit sich herum trug? Immer weiter senkte sich der Kopf der Stute dem Erdboden entgegen, beinahe wirkte es, als würde sie einschlafen. Wären dort nicht die wilde Panik und die entsetzlichen Schuldgefühle, Donner hätte sich dieser Illusion so gern hingegeben.

.oO( Es wird nie wieder so sein wie einst ... )Oo.

Das würde es ohnehin nie, weshalb also sollte sie sich dieser Illusion noch länger hingeben?! Es war ohnehin nutzlos, sich zu wünschen, alles rückgängig zu machen, es würde nichts ändern. Einzig Alejandro, der kurz in ihr Blickfeld geriet, als sein Cousin ihn anfuhr, seine Wache zu übernehmen, war der letze Grund, weshalb sie noch nicht aufgebrochen war und sich eine Klippe suchte. Oder Firedance.
Der abrupte Gedankenwechsel ließ ihre Atmung beschleunigen wie auch ihren Herzschlag. Es wäre für sie reinster Selbstmord, sich auch nur auf hundert Metern zu nähern, das wusste sie. Denn Firedance hatte sie begehrt, ihren Körper haben wollen und ihn doch verweigert gesehen. Er würde auf Rache sinnen. Eine Rache, die ihr zugute kommen würde, könnte sie sich losreißen. Doch sie konnte es nicht und der Kopf sackte nochmals fünfzehn Zentimeter ab. Nein, sie könnte Alejandro nicht im Stich lassen wie sie damals Cheetah im Stich gelassen hatte. Dieses eine Mal wollte sie wenigstens einen Grund haben, um glücklich zu sein. Und dieser Grund hieß nun einmal Alejandro. Insgeheim stellte sich die Rappstute die Frage, ob es denn sinnvoll war, für solch eine Banalität wie Liebe das eigene Leid zu ertragen, doch sie kannte die Antwort noch ehe sie die Frage vollständig gedacht hatte. Ja. Sie würde für ihn durch das Feuer der Hölle gehen, wenn es nur ihre Liebe retten würde. Sie würde quer durch Wüsten reisen, durch die Arktis, bis an das Ende der Welt, nur um ihn wieder bei sich zu wissen. Seinen Duft einzuatmen, seine Körperwärme zu spüren und in seine dunklen, warmherzigen Augen zu blicken.
Der Kloß in ihrer Kehle ließ sie rasselnd Luft holen und rasch wand die Stute ihren Kopf seitwärts, verbarg den Kopf und somit auch die Tränen. Was war nur aus der lebenslustigen Donner geworden, die mit Lessie so fröhlich umher gesprungen war? Wohin war all die Lebensfreude entschwunden, wenn nicht gar ausgelöscht? Konnte es möglich sein, dass ein Lebewesen sich vollkommen leer fühlte, aufgrund eines kleinen Geschehnisses?! Oder aber waren es vielmehr die Erinnerungen als wirklich der Austritt Darling´s, der all diese Gewissensbisse hervorbrachte? Lag es womöglich daran, dass sie - egal, wo sie nun war, ob hier oder in der Herde ihres Vaters - stets jemandem im Stich gelassen hatte? Ja, wenn sie genauer darüber nachsann, dann hatte sie sogar den ihr so verhassten Firedance im Stich gelassen. Eine weitere Träne bahnte sich einen Weg über ihre Wange zum Erdboden.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Mi Mai 12, 2010 5:08 pm

Alejandro hatte sich zum Gehen umgewandt und erblickte nun Donner, die eine Viertelmeile von ihm entfernt im Schatten eines großen Baumes stand. Er trabte an, holte mit seinen langen Vorder- und Hinterbeinen weit aus und jagte ihn einem gestreckten Galopp zu ihr, ihre Silhouette stets ihm Auge behaltend. Als er vor ihr die tellergroßen Hufe in den Boden stemmte, um abzubremsen, suchte er sofort ihren Blick und atmete ihren wundervollen Duft ein, der wie ein eigens zusammengestelltes Parfum war, wie für ihn geschaffen. Besorgt traf sein Blick ihre großen, dunklen Augen und er drückte sich hilfebietend und beschützend an sie, ließ sie gegen ihn lehnen und atmete noch mehr ihres süß-herben Geruches ein.

"Donner, was ist los? Es schmerzt mich, dich in so einem Zustand sehen zu müssen. Ich will dir nur helfen, bitte, sag mir, was dich so quält", flüsterte er mit seiner dunklen, rauen Stimme und strich ihr sanft eine Strähne aus dem Gesicht, die ihre Augen teilweise verdeckte, dann fuhr er fort, und ich liebe dich. Nichts auf der Welt ist so kostbar für mich, wie deine Liebe zu mir, und ich werde jede einzelne Sekunde versuchen, dir ebenso meine Liebe zu beweisen. Bitte mach es mir nicht so schwer und verrate mir wenigstens, warum glitzernde Tränen, so schön sie auch sein mögen, dein bezauberndes Gesicht zieren. Du bist das Wichtigste in meinem Leben und ich werde nicht zulassen, dass dich irgendetwas quält und zu Tränen rührt."

Jedes Wort hatte ein schweres Gewicht, trug eine große Last auf sich, und doch war jedes wahr, jedes, welches er flüsternd in die Luft ausgestoßen und an ihre Ohren dringen lassen hatte. Er liebte sie und er würde sich um sie kümmern, egal was auch passierte. Sie bedeutete ihm alles und er versuchte, ihr diese Gefühle ebenso wiederzugeben. Der Wind zerrte an ihren Mähnen und Schweifen, und er stellte sich vor sie, sodass ihr der Wind nichts anhaben konnte. Er versuchte zu verstehen, warum sie zutiefst traurig war, warum sie die Einsamkeit und Ruhe in diesem Schatten suchte, anstatt seine Nähe. Nicht, dass er ihre Liebe zu ihm infrage stellte, aber dennoch begann er ihre Handlung zu hinterfragen, zumindest in Gedanken, denn er war ein Gentleman und als solcher fragte er sie nicht aus. Doch ein kleiner Rest der Unsicherheit blieb. Konnte er ihr nicht genug bieten, hatte er etwas falsch gemacht oder sie im Stich gelassen? Er verzweifelte daran, den wahren Grund zu finden, denn es war ihm einfach nicht möglich. Nur sie konnte ihm seine Fragen beantworten, doch er wollte sie nicht bedrängen. Hatte sie nicht genug Vertrauen in ihn, warum behielt sie ihre Trauer für sich? Dachte sie, es würde ihn stören, ihre Sorgen und Ängste zu hören? Falls dies der Fall sein sollte, so konnte er sie beruhigen. Er würde jederzeit ihren Worten lauschen, würde versuchen, jedes einzelne zu verstehen und sich um die Lösung ihrer Probleme kümmern. Niemals sollte sie das Gefühl haben, alleine zu sein. Sie hatte ihn, und darauf konnte sie vertrauen. Er nahm sich vor, ihre seinen Krieger-Eid zu schwören, wie es in seiner Heimat, dem sonnigen Spanien, üblich war, wenn ein Hengst seine wahre Liebe gefunden hatte und sich sicher war, sein Leben für das ihre zu geben.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Do Mai 13, 2010 9:43 am

Dice war immernoch total angefressen auf jandro. Doch er blieb auf seinem Posten, jedenfalls behielt er die Umgebung im Auge.
Es war ermüdend für einen solch einen Draufgänger wie El Apéndice einfach nur da zu stehen. Er mochte es nicht, besonders da er ja was mit Leya unternehmen wollte. Doch Passion flöste ihm schon etwas Angst ein, deshalb blieb er an seinem Wacheplatz, doch hier und da glitten seine Augen doch hinüber zu Leya. Doch seine Ohren lauschten jedem geräusch, und ihm war als ob er etwas hörte, doch als er sich anstrengte, war nichts zu hören und zu sehen. Er hatte sich getäuscht. Wahrscheinlich.



[das ist nur ne anspielung, falls die andere Herde bald zu uns stößt]
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Do Mai 13, 2010 11:57 am

[nein, das dauert noch ein wenig, bis wir in der Prärie sind, ich geb mein signal mit dem ersten beitrag von Aklar Wink)

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Do Mai 13, 2010 4:53 pm

New Moon gelangte bei Sunny an.
Na Sunny alles ok bei dir?, fragte er die hübsche Palominostute, die doch jetzt seine Kollegin war.

Manchmal denk´ ich an früher, meinte er, als hätte er ihr Gedanken gelesen. Ich denke zurück an die Zeit, als ich Leithengst einer Jungehengstherde war. Bei dem Gedanken schlich sich ein Lächeln auf das schöne Gesicht des Rappen und doch auch ein Stcih der Trauer stach in sein Herz.

Erinnerst du dich daran, wie ich zu den BMM gekommen bin? Ich war echt verrückt damals, doch heute bin cih froh, das ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe und mich euch angeschlossen habe.
Hier habe ich neue Freunde gefunden und Sparkle.


Dann kam ihn ein Gedanke, als er an diese Zeit dachte. Momala! Der alte Leithengst der Herde.
Sunn, ich ... es tut mir Leid, wenn ich nicht die Vorstellungen aller erfülle. Ich bin nicht Momala.

Er hatte Schuldgefühle, er hatte nie Probleme mit dem Rang Leithengst gehabt, doch auf einmal war er sich nciht mehr sicher. er dachte an Kolett. Damals hatte sie gesagt, tu was du willst New Moon, aber sei wie du bist. Ein Krieger stolzen Herzens, also trag dein Haupt erhoben, denn du bist wer und hast keine Angst.
Dann sah er wieder Sunny an.

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 10:35 am

Sunny sah New Moon entgegen und hörte ihm zu.

Ja, mir geht es gut.

antwortete sie auf seine erste Frage. Dann lauschte sie seinen weiteren Worten. Eine lange Stille trat ein, denn die Leitstute antwortete nicht sofort. Sun dachte nach, ihre Augen blickten in das Nirgendwo, in die Vergangenheit und in die Zukunft. Dann sah sie New Moon an, ein Lächeln auf ihrem Gesicht, ein echtes Lächeln. Sie erwiederte:

Früher- ja, früher war vieles anders. Früher waren die BlueMountainMustangs noch wenige, eine kleine, stolze Herde. Früher war Donner noch ausgelassen und fröhlich.

Sun machte eine kurze Pause und blickte für eine Weile nachdenklich zu ihrer Beraterin, bevor sie schwerfällig fortfuhr:

Lessie lebte, und ich und Momala leiteten die Herde und wir waren glücklich.
Das alles hat uns geprägt- dich, mich, uns alle eben.
Doch so vieles ist passiert, und ich bereue keine meiner Entscheidungen. Könnte ich nocheinmal von vorn anfangen, ich würde alles genauso machen- Lessies Tod und Momalas Verschwinden haben ein Loch in unsere Herzen gerissen- doch der Winter hat uns irgendwie zusammengeschweißt, denn wir alle froren und wir alle hungerten! Aber wir haben überlebt! Und du bist unser Leithengst, Moon! Vielleicht sogar ein besserer als Momala! Du hast dich bewiesen, und ich bin so stolz auf dich!

Sunny schwieg für einen Moment.

Ich liebe Phantom und du Sparkle. Wir beiden sind nicht zusammen- vielleicht ist es besser so, denn bis jetzt haben wir uns beide bewiesen, und unserer Herde geht es gut! Bei Momala... habe ich fast alle Entscheidungen allein getroffen, er war oft abwesend... Doch bei dir weiß ich, dass ich einen starken Partner habe, zusammen werden wir unsere Herde leiten durch die guten und die schlechten Zeiten.
Ich danke dir, New Moon, dass du da bist!

Die Palominostute verstummte und lauschte dem Wind, der sanft durch die Bäume rauschte, und der von dem Leben des Frühlings erfüllt war. Sie fühlte sich warm, geborgen. Sie sah sich in der Herde um. Bald ging es weiter Richtung Prärie. Der DreihundertBäumeWald würde ihre Bleibe für diesen Frühling und vielleicht auch Sommer sein. Sunny war dort erst wenige Male gewesen, doch sie hatte den Wald nur in guter Erinnerung.
Lange hatte Sunny nun schon geschwiegen, als sie noch einmal zu Moon sah, denn sie musste ihm noch etwas sagen, dass ihr die Erinnerung ins Gedächtnis rief.

In meiner alten Herde, bei den Sonnenpferden, da gab es eine alte Stute. Sie war sehr weise. Sie hat erkannt, dass Traditionen nicht alles sind, und ohne sie wäre ich nicht mehr am Leben, wahrscheinlich wären alle aus der Herde tot.
Die Stute sagte: "Die Vergangenheit und die Zukunft, all das ist nichts ohne die Gegenwart, genauso wie die gegenwart nichts ohne Vergangenheit und Zukunft ist. Jetzt ist jetzt, und jetzt müssen wir leben! Wir dürfen nicht nur an die Vergangenheit glauben, wir müssen auch an die Zukunft glauben und an das Jetzt!"

Sunny sah New Moon in die Augen und lächelte. Der Hengst würde sie verstehen. Sunny dachte zurück, als das Fest der Sonne nicht stattfand. Denn Maja, die weise Stute, hatte es verhindert. In diesem jahr waren die geheimnisvollen Sonnenberge von Erdrutschen überfüllt gewesen. Also wanderte die Herde schließlich weiter, und als sie im nächsten Jahr zurückkehrte, fand sie den größten der Berge, durch einen riesigen Riss gespalten. Seitdem ließen sie der Vorsicht den Vorrang.
Sun sah zu Toom, der mit Aphrodite spielte und dachte voller Glück an das Fohlen in ihrem Bauch.

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 1:45 pm

Phantom wurde langsamer, damit die kleine Stute ihn fangen konnte.
Er lachte.
Trotzdem donnerte sein Körper weiter über die Weite.
Seine Mähne wehte.
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Donnerkeil
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 3:44 pm

Ein heftiger Windstoß brachte ihn zu ihr, diesen kostbaren, wundervollen Geruch des Hengstes, an den sie ihr Herz verloren hatte, noch ehe sie es selbst gewusst hatte. Es war ein angenehmer Gedanke, ein Gedanke an den dich die junge Stute regelrecht klammerte, in der Hoffnung, dadurch die grausame Wahrheit ein wenig erträglicher zu machen. Doch schlussendlich, das war ihr klar, hatte sie die düsteren Gedanken lediglich aufgeschoben, nicht jedoch vergessen. Als der Wind jedoch immer mehr von diesem wunderbaren Geruch zu ihr trug, hob sie scheu, einem verschreckten Reh gleich, welches einen Angriff erwartete den Kopf. Ihr Blick fiel auf jenen stattlichen Hengst, dem ihre Gedanken zuvor gegolten hatten. Ein schwaches, wenn auch trauriges Lächeln huschte kurz über ihr Gesicht und vertrieb das Gefühl der Kälte - und der Leere.
Schutzsuchend lehnte sie sich an seinen warmen Leib, rieb immer und immer wieder mit dem Kopf über seinen Hals, als würde sie Zuflucht bei ihm suchen. Jener Kloß, der ihr seit Tagen das Schlucken und Sprechen schwer machte, erschien erneut und die junge Rappstute stieß einen unterdrückten laut aus, eine Art Zwischending aus schrillem Wiehern und ersticktem Weinen. Die Worte des spanischen Helden an ihrer Seite waren wie Balsam für ihre verletzliche Seele und doch hatte sie erneut das Gefühl, ihn im Stich zu lassen. Sie fühlte sich wie eine Last, als würde lediglich der Hengst etwas geben, sie jedoch nur nehmen. Seine Worte waren somit Messer wie Pflaster, wenngleich sie versuchte, zu Vergessen. Verdammt, sie wollte es ja, doch jedes Mal, wenn sie glaubte, es sei endlich geschafft, türmte sich ein größerer Berg vor ihr auf, ein Berg, der sie bis an die seelischen wie psychischen Grenzen brachte. Sie mied den Blick Alejandro´s, versuchte nicht daran zu denken, was geschehen wäre, wenn sie nicht die gemeinsame Zeit in der Höhle miteinander verbracht hätten. Wäre er womöglich an ihr vorbei gelaufen, hätte der Höflichkeit halber einige Gespräche begonnen, jedoch stets nach seiner wahren Stute Ausschau gehalten? Zitternd holte sie Luft, endlich hob sie den Blick, doch er war getrübt durch die Unmengen an salzigen Tränen, die nun offen über ihr Gesicht flossen, einem glitzernden Bächlein gleich.

"Verzeih mir, Alejandro. Meine Probleme - ob nun eingebildet oder nicht - sollten nicht auch noch dich oder die Herde belasten. Es ..."

Sie zögerte, wandte erneut den Kopf ab und versuchte zu verstehen, weshalb sie sich so elend fühlte und gleichzeitig doch so berauscht. Als der Schokoladenbraune sich in den Wind stellte um sie vor eben diesem zu schützen, glitt ein gequälter Ausdruck über ihre Züge. Erneut war es der Hengst, der alles nur erdenkliche tat - für sie. Und erneut war es die junge Stute, gequält von Selbstvorwürfen jeder nur erdenklichen Art, die mehr nahm, als ihr zustand. Mehr nahm, als sie je zurück geben würde. Inmitten dieser Gedanken fragte sich Donner, ob sie diesem wunderbaren Hengst überhaupt etwas gegeben hatte, außer ihren Worten und dem Gefühl, innerlich zerrissen zu werden? Ja, es kam ihr tatsächlich so vor, jedes Mal, wenn sie ihn ansah dachte sie, nun müsse sie zerreißen. Denn einerseits schien die Liebe zu ihm, dieses lodernde Gefühl mit jedem Tag anzuwachsen und ihr somit das Herz überquellen - zerreißen - lassen durch diese Flut von Gefühlen. Andererseits jedoch fühlte sie sich auch hin- und her gerissen, weil sie jedes Mal daran dachte, was sie ihm alles antun könnte, wie sehr sie ihn verletzen könnte und dass sie auch ihn im Stich lassen könnte. Einerseits riet die Vernunft ihr, sich von ihm Fern zu halten, um seinetwillen, doch ihr Herz schrie jedes Mal auf, wenn sie nur ansatzweise daran dachte. Mit glänzenden Augen pendelte ihr Kopf seitwärts, immer und immer wieder. Rechts, links, rechts, links. Es war beinahe, als müsse sie eine Entscheidung fällen und wusste doch nicht, welche besser wäre.
Doch plötzlich, mit einem Mal und in einem heftigen Ruck hielt ihr Kopf geradewegs vor Alejandro´s Kopf inne, der Blick war auf seine tiefen, warmen Augen gerichtet. Zitternd holte sie Luft, wohl wissend, was sie nun zu sagen hatte. Es wäre besser für ihn und sie wüsste, dass er - auch wenn er anfangs verletzt wäre - darüber hinweg käme und bei einer anderen, besseren Stute weitaus besser aufgehoben wäre. Doch es schmerzte sie, schien sie innerlich zu verbrennen. Erneut brannten Tränen in ihren Augen und sie hielt dem Blick nicht mehr stand. Sie würde ihn verletzen, würde sich selbst verletzen. Doch dieses Mal wusste sie, anders als bei Cheetah, dass sie es tun würde. Dass es nicht anders gehen würde. Mühsam holte sie Luft, das Gefühl zu ersticken wurde übermächtig und sie schnappte mehrmals nach Luft. Sie würde ihn verletzen. Würde ihm absichtlich weh tun. Hätte wieder eine Schuld mehr. Nur, um ihm später ein angenehmes Leben zu sichern. Unter Tränen versuchte sie nun die rechten Worte zu finden und fand sie doch nicht.

"Es ... Es tut mir Leid, Alejandro ... es tut mir ... tut mir so unendlich Leid. Doch ... ich will ... nein, ich SOLLTE dir keine Last sein. Ich ... Ich liebe dich, doch dies ist es, was ... was dir weh tun wird. Was jedem weg getan hat. Jedem. Es ist ... Schuld ... Schuld ... meine ... Ich habe ... Es ... es tut mir ..."

Erneut pendelte der Kopf der jungen Stute umher, das Herz raste und die Augen waren weit aufgerissen. Die Worte wurden immer unverständlicher und bald übertönte ihr röchelnder Atem alles. Selbst den rauschenden und brüllenden Sturm würde sie nicht mehr hören, einzig ihren rasselnden Atem. Sie wich zurück, die Hinterbeine senkten sich leicht ab, trugen nun eine große Last und im nächsten Moment riss Donner die Vorderhand empor. Dann verlor sie das Gleichgewicht, strauchelte rücklings und stürzte mit weit aufgerissenen Augen und einem dumpfen Röcheln nach hinten. Der Ton war brutal und hart, die Stute ließ die Luft zischend aus ihren Lungen weichen und das Atmen schien ihr immer mehr Mühe zu bereiten. Ihr Blick traf den des Hengstes und ein undefinierbarer Schmerz tanzte in den Augen der Stute.

"Es tut mir Leid."
ICH LIEBE DICH DOCH!

Immer kleiner wurde der Kreis der Wahrnehmung, die Atmung der Stute ruhiger, dann verlor sie sich in der Dunkelheit. Sie hatte das Bewusstsein verloren.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 4:11 pm

Leya blickte auf den Boden. Sie nahm erst nach einer Weile war, was Sparkle zu ihr sagte.
Ja, es ist schon komisch. Aber der Zufall führt uns zusammen.
Schon waren ihre Gedanken wieder bei Dice, dem stolzen, wunderschönen Hengst. Sie war froh, jemanden zu kennen, den sie sehr mochte. Das gab ihr den letzten Tropfen zum heimischen Gefühl. es verzauberte sie. Jede Minute aufs neue. Es beflügelte Ley, und seine Worte vergingen in ihr nie. Seine herrliche Stimme, den Kavalier in ihm, und überhaupt sein auftreten.
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New Moon
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 6:10 pm

New Moon blickte sie an.

Vermutlich hast du Recht Sunny. Ich konnte Momala selbst nich kennenlernen. Aber gemeinsam schaffen wir das und vielleicht ist es besser wenn wir kein Paar sind. Für die Herde und für uns alle. So werden wir wohl immer Freunde sein und immer wissen, das der andere für einen da ist, Beziehungprobleme werden wir nciht bekommen.
Ein Lächeln stahl sich auf seinen Lippen ab, bei dem Gedanken.

Ich kannte da auch einmal eine, alte, aber weise Stute, mit hat sie gesagt: Glaube an dich, höre auf dein herz New Moon, das wird eines Tages einen starken Krieger aus dir machen. Du weist was du willst und du hast es immer gewusst, so wirst du es immer wissen. Denn dein Wille kann nie gebrochen werden.
Er schwieg eine Zeit.
Damals habe ich ncith genau gewusst etwas mit den Worten anzufangen, jetzt weiß ich was sie meinte. Ich wusste von Anfang an, als ich zu euch kam, dass ich mir nichts sagen lasse und vermutlich war es auch das gewesen, dass ich den Ehrgeiz aufgebracht habe bis ganz nach oben zu kommen. Obwohl Berater eigentlich mein Ziel war. Aber die Welt macht sowieso was sie will, von daher... lassen wir sie lauefn und passen uns ihr an, anstatt darüber nachzudenken.
Oh Mann war das poetisch! Was is bloß aus mir geworden?

Moon schüttelte den ungläubig den Kopf. Aber er wusste wer er war und er würde es immer wissen. Denn er war so wie er war, was andere von ihm dachten, war ihm egal, niemand konnte ihn ändern oder zähmen - nie.

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Fr Mai 14, 2010 9:35 pm

Lange Zeit geschah nichts. Der Wind wich um seinen Körper, berührte somit nicht die geliebte Stute, vor der er schützend Halt gemacht hatte und deren Kopf er nun an seinen Hals lehnen ließ. Als sie sich an ihn presste, schien sie so verzweifelt, so ängstlich, dass es ihm den Atem nahm. Er versuchte es, er versuchte zu verstehen, was Donner so in Aufruhr brachte, was ihr so weh tat, doch war er nicht im Stande, auch nur zur erahnen, was sie durchmachte. Je verzweifelter sie wurde, desdo mehr erstärkte sein Wille, seine Donner zu beschützen, vor allem, was kommen mochte. Und dann erhob sie ihre feine, nun zittrige Stimme und entschuldigte sich, immer und immer wieder, wich seinem Blick aus. Verwirrt blickte er sie an, versuchte einmal ihre Augen zu erhaschen und als sie für einen kurzen Moment innehielt und direkt in seine dunkelbraunen Augen starrte, erkannte er die Panik, die Angst, die der Stute den Hals wortwörtlich zuschnüren zu schien. Er schnaubte beruhigend, ganz tief und dunkel, drückte sie schützend an sich und ließ ihrer Panik gewähren. Er lauschte ihr, und selbst als sie kaum mehr Worte hervorbrachte, sondern verzweifelt stotterte, versuchte er ihr Wesen zu enträtseln. Das Wesen, welches sich hinter ihren Worten und ihrer scheinbar unglücklichen Fassade verbarg. Er erkannte ihre Angst, doch warum glaubte sie, ihm weh zu tun. Ihre folgenden Worte trafen ihn hart, wie ein Schlag ins Gesicht, der sogar den mutigen Hengst ein paar Schritte zurücktaumeln ließ. Mit weitaufgerissenen Augen blickte er sie an, schluckte schwer und versuche, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Es war ihm nicht möglich. Er wollte ihr helfen, sie beschützen, doch es blieb ihm verwehrt. Wie sollte er sie vor ihr selbst, vor ihren eigenen Gedanken schützen. Alles hätte er getan, alles versucht, aber diese Aufgabe konnte er nicht verantworten. Es war ihm nicht vorbestimmt, die Gedanken und die Ängste dieser Stute zu bestimmen. Als sie zurückwich, der Blick scheu zu Boden gerichtet und kalter Angstschweiß die Mähne verklebend, bat er sie in Gedanken inständig, sie möge ihm vertrauen, ihm glauben, dass sie keineswegs eine Last für ihn war, sondern das Beste, was ihm je hätte passieren können, doch hätte sie ihm wohl nicht geglaubt. Er verstand nicht, warum sie sich für alles die Schuld gab, warum sie sich so in etwas hineinsteigerte, was in Echt gar nicht so schlimm schien. Oder täuschte er sich? Nein, er konnte es nicht glaubem, und er würde nicht zulassen, dass diese Angst, jemanden zu verletzen, Donner von Innen aufraß. Als sie taumelte und nach hinten fiel, war er mit einem großen Schritt an ihrer Seite, und als sich ihren Augen langsam schlossen und sie mit einem letzten, rasselnden Keuchen das Bewusstsein verlor, kniete er sich auf seine Vorderbeine und blies ihr sanft Atem in die Nüstern. Dann schob er seinen Kopf unter ihren Hals und drückte sie leicht hoch, sodass sie etwas an dem Baum lehnte, der den beiden Schatten spendete.

"Amante, Geliebte, bitte, ich flehe Euch an, wacht auf. Bitte Donner, Ihr seid keine Last für mich, im Gegenteil. Wenn Ihr mich verlassen würdet, würde ich Euch gewähren lassen, aber nicht, weil es mir leicht fällt, sondern weil ich Euch liebe und wenn Ihr mich verlasst, im Glauben, es wäre das Beste für Euch, dann werde ich Euch nicht aufhalten und Eure Entscheidung akzeptieren, aber meint nicht, mich verlassen zu müssen, aus Schuldgefühlen mir gegenüber. Ich bitte Euch, kommt wieder zu Euch. Nur dann kann ich Euch etwas fragen."

Der geheimnisvolle Unterton in seinen letzten Worten verhieß Gutes und, obwohl er nun vielleicht etwas überstürzt und unüberlegt handelte, wollte er ihr schon heute, jetzt, seinen Krieger-Eid schwören. Vielleicht würde sie das beide noch stärker aneinander binden und ihre Zweifel an sich selbst und ihrer beider Liebe schwinden lassen. Darauf hoffte er inständig.
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Sunny
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Sa Mai 15, 2010 8:19 am

Sunny hörte Moon zu. Bei seinen letzten Worten lachte sie.

Aus dir ist der beste Leithengst geworden, den diese herde nur haben kann!

Sun deutete mit einer Kopfbewegung über die Herde.

Weißt du, es ist schon lustig... Sonne und Neumond leiten eine Herde.

Wieder lachte die Palominostute.

Man gab mir einst den Titel 'Licht und Schatten' in meiner Herde. Bei den Sonnenpferden hatten wir viele Rituale und Feste, wir verehrten die Sonne. Und jedes Jungpferd musste eine Prüfung bestehen, nach der man seinen Titel bekam, der allerdings schon oft von Fohlenbeinen an teilweise klar wird... Meine Mutter stabr bei meiner Geburt, für die herde war ich also Licht-ein neues Fohlen- und Schatten-ein Tod...
Und im Laufe meines Leben bestätigte sich dieser Titel oft- denn auch wenn ich versuche, offen ud fröhlich zu wirken, habe ich Punkte und Stellen, die mich verletzen, die die Sonne untergehen lassen oder sie unbarmherzig strahlen lassen... wenn ich wütend, traurig oder ungerecht bin...

Sunny lächelte vorsichtig.

Doch nun habe ich für die Zeit, in der die Sonne untergeht, einen starken Mond, der der Herde weiterhin leuchten wird...

Sie sah New Moon lächelnd an, dann wieder zu Phantom.

Doch zurzeit bin ich wirklich Sunny!

Die Stute zwinkerte Moon zu, dann senkte sie den Kopf zu dem kleinen Teich und erfrischte sich mit dem kühlen Wasser.

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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Sa Mai 15, 2010 5:23 pm

Fürsorglich legte Pass sein Haupt über Mays Rücken. Dann senkte er seinen Hals und rupfte ein paar Gräser vom Boden. Wärend er kaute drehten sich seine schwarzen Ohren in jede möglcihe Richtung. Als er fertig war fragte er sie:

Na May, begleitest du mich zum Wasser?

Pass machte ein paar Schritte aufs Wasser zu, ehe er stehen blieb um auf seine geliebte patnerin zu warten.
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Sparkle
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Sa Mai 15, 2010 5:32 pm

Sparkle kaute gerade auf ein paar Grashalmen herum, so musste sie erst schlucken, bevor sie Leya antwortete.
"Naja, ehrlich gesagt glaube ich nicht wirklich an Zufälle. Das Schicksal von einem Pferd steht so in etwa fest, außer wir entscheiden uns doch noch einmal anders und schlagen einen anderen Weg ein. Aber das ist Ansichtssache!"
Sie senkte wieder kurz den Kopf, um ein paar Grashalme zu zupfen, aber der kluge Blick ihrer dunklen Augen lag weiterhin auf Leya.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   So Mai 16, 2010 10:03 am

Klar! Gerne! meinte May und strahlte. Fröhlich lief sie mit Passion zum Wasser.
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   So Mai 16, 2010 3:28 pm

Na wenn du meinst Sunny. Ja, das mit dem Mond und der Sonne ist schon lustig.
Mir hat man meinen Namen gegeben, weil ich in einer Nacht geboren bin, in der man nichts sah, kein Mond stand am Himmel und nur ein heftiger Sturm tobte über dem Land.
Ich hatte von Geburt an keinerlei Abzeichen, so wurde ich Neumond genannt, weil ab diesem Tag an, wieder ein Mond schien und auch der Neumond nicht sehr hell ist. Allerdings habe ich von Geburt an ein Mal auf meinem Hals, woher das kam weiß ich selbst nicht. Manche alte Pferde sagen, es wäre wegen dem Sturm gewesen, das meinen Hals ein silberner Blitz ziert, ich allerdings glaube nciht an dieses Geschwätz. Jedes Pferd wurde nun mal so geschaffen wie es ist. Und ich war Neumond, weil der Neumond dunkel ist, so wie ich sein kann, wenn mir was nciht passt, doch manchmal sind auch Neumondnächte die schönsten und freundlichsten, so wie ich es angeblich auch sein kann.


Er endete und snkte ebenfalls den Kopf um zu trinken. Dabei fiel seine Mähne vor und Sunny konnte den wunderschönen elganten Blitz sehen, der da auf dem rabenschwarzen Fell des Rappen trohnte.

New Moon wurde bei den Menshcen oft König der NAcht genannt, weil er die Nächte liebte und sich darin auch tarnte wie kein anderer, außerdem war auch sein herz einmal so schwarz wie die Nacht gewesen, damals als er noch grausam getötet hatte, doch jetzt schien wieder ein freundlicher enumond und die Nächte der Prärie wurden wieder angenehm.

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o.o|| und nun ist er vater ||o.o
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Mo Mai 17, 2010 7:05 am

Schwerelose Leichtigkeit erfüllte den schweren Leib der lackschwarzen Stute, ließ sie das Gefühl erleben, als fliege sie über die Wolkenberge hinaus in die endlose Prärie. Oder aber in die endlose Freiheit. War es jenes Gefühl, welches so oft von den Alten beschrieben wurde, wenn sie meinten, die Zeit sei gekommen? Insgeheim bezweifelte die junge Rappstute dies, doch wer konnte schon ahnen, wie trügerisch ihr gesunder Instinkt war. Immerhin schien sie jedes Zeitgefühl verloren zu haben, denn es kam ihr wie eine ganze Ewigkeit vor, ehe ihr Unterbewusstsein einen sanften Windhauch spürte. Doch noch immer blieb die Frage zurück, ob dieser Windhauch real war oder lediglich vorgestellt. Sie wusste es nicht und wollte es eigentlich nicht wissen. Viel zu sehr genoss die das Gefühl der Sonne, welche durch ihre geschlossenen Augenlider auf ihr schwarzes Fell brannte, sie wärmte und in den köstlichen Duft des Frühlings hüllte. Wobei, der Duft schien verwirrend anders, denn einzelne Nuancen der mild herben Frische sprachen weitaus mehr an als lediglich ihre Nüstern. Sie sprachen ihr Herz an, ließen dieses heftig klopfen und trieben ihr das Adrenalin durch die Venen.
Fühle es sich so berauschend an, wenn man dem Himmel entgegen schwebte? Ein feines, unbewusstes Lächeln zierte ihre Lippen, ein sonderbar friedlicher Ausdruck stahl sich auf ihre nun entspannt wirkenden Züge und beinahe schien sie zufrieden. Woher dies wohl kommen mochte? Lag es lediglich an den eingebildeten Sonnenstrahlen, die ihr Gesicht erwärmten, oder an dem gewiss ebenfalls eingebildeten Duft, welcher sie einhüllte wie eine wohlige Decke? Dennoch, ob nun real oder lediglich Einbildung, Donner beschloss, es zu genießen, solange sie es noch fühlte, roch, spürte. Mit einem Mal spürte sie auch weiches, warmes Fell, wo genau jedoch war ihr bislang unklar. Hals? Flanke? Bauch? Bein? Obgleich sie etwas fühlte, wusste sie es doch nicht zuzuordnen. Vollkommen verwirrt gab sie sich diesem Gefühl hin, sog es beinahe begierig in sich auf und fand doch keinen Weg zu eben jenem Geruch. Wieso nur machte es einem das Schicksal stets so schwer? Eine rein rhetorisch gestellte Frage, ohne Zweifel, doch als sie plötzlich eine Antwort vernahmt, zuckten die Ohren der Stute teils erstaunt, teils verblüfft in jene Richtung aus der die dunkle, sanfte Stimme zu kommen schien.

"Amante, Geliebte, bitte, ich flehe Euch an, wacht auf. Bitte Donner, Ihr seid keine Last für mich, im Gegenteil. Wenn Ihr mich verlassen würdet, würde ich Euch gewähren lassen, aber nicht, weil es mir leicht fällt, sondern weil ich Euch liebe und wenn Ihr mich verlasst, im Glauben, es wäre das Beste für Euch, dann werde ich Euch nicht aufhalten und Eure Entscheidung akzeptieren, aber meint nicht, mich verlassen zu müssen, aus Schuldgefühlen mir gegenüber. Ich bitte Euch, kommt wieder zu Euch. Nur dann kann ich Euch etwas fragen."

Eine verworrene Antwort, wie die junge Stute fand, doch weshalb nur ließ diese Stimme ihr Herz noch einige Oktaven höher schlagen, als es dies bereits bei dem Duft getan hatte? Immer mehr verwirrte die schwarze, junge Mustangstute und doch fand sie schlichtweg keine Lösung auf ihr Problem. Sie sah nichts, außer der Dunkelheit, welche von dem diffusen Rot ihrer Augenlider unterbrochen wurde. Hörte nichts, außer der sanften, samtenen Stimme, welche so unwirklich und weit weg erschien, das eine neue Panikattacke die Stute weg zu spülen drohte. Roch nichts außer dem köstlichen Duft eines fremden Geschöpfes, dem gewiss die dunkle Stimme gehörte, welche ihren Herzschlag aus dem Takt fallen ließ.
Immer deutlicher trat zutage, dass die zuvor vernommene Stimme keineswegs die Antwort auf ihre unzähligen Fragen besaß, jedoch ein ebenso kostbares und begehrtes "Gut": Hoffnung. Oder auch Liebe, Zuversicht, Wärme, Geborgenheit und Schutz. Stets ein wenig von allem schien vorhanden zu sein und umso mächtiger zu werden, die junge Stute erneut zu begraben, zu erdrücken. Jedoch nicht aus den Gründen, wie die Trauer sie zuvor zerfressen hatte. Nein, es war ein Gefühl, welches gleichzeitig angenehm war und sie in die Realität zurück holte, sie regelrecht dorthin zurück stieß. Flackernd und verwirrt öffneten sich die Augen, ein Ausdruck kindlicher Unsicherheit und Naivität ruhte in diesen Augen, ehe Donner wieder klar sah. Geradewegs in die Augen jenes Hengstes, der sie wohl mehr oder weniger zurück gerufen hatte. Alejandro. Ein zaghaftes Lächeln breitete sich auf ihren Zügen aus und nach Monaten der Dunkelheit und Trauer wirkte diese Geste beinahe ... befreit. Als ob jene große Last, welche sie zuvor vermeidlich mit sich geschleppt hatte, endlich erloschen und vergessen wäre. Nein, vergessen nicht. Jedoch akzeptiert.
Ja. Die junge Rappstute hatte eingesehen, dass sie dem Geliebten weitaus mehr schadete, wenn sie nicht endlich akzeptieren mochte, was geschehen war. So oder so, abwenden hätte sie es gewiss nicht können und auch wenn Darling´s Austritt, Lessie´s Tod, der Tod ihres Vaters und ihrer ehemaligen Herde, der vermeidliche Verlust Cheetah´s, das ebenso vermeidliche im Stich Lassen Firedance´s, Alejandro´s, Kyrill´s und vieler anderer Pferde, die Donner wichtig gewesen waren, noch immer einen kleinen Riss hinter ließen, noch immer schmerzten ... Donner würde es akzeptieren. Um seinetwillen. Doch auch um ihretwillen, denn sie war es Leid, war es Müde, stets mit den zermürbenden Gedanken leben zu müssen, für alles verantwortlich gemacht werden zu müssen. Gewiss, es würde wieder einzelne Rückfälle geben, doch sie würde blind auf Alejandro vertrauen.
Sie sah zu ihm auf, spürte das Herz unruhig und aufgeregt gegen ihren Brustkorb klopfen und wusste instinktiv, Alejandro würde sie auffangen, fiele sie. Die Rappstute blickte kurz zweifelnd auf ihre Beine hinab, spürte deren Unsicherheit und momentane Schwäche und verzichtete vorerst darauf, sich zu erheben. Es würde auch im Liegen funktionieren, dass wusste sie. Erneut traf ihr Blick auf den Alejandro´s und dieses Mal erhellte das zarte Lächeln ihre Augen für eine kurze Zeit der Hoffnung. Für einen kurzen Moment des Glücks.

"Ich liebe dich. Von ganzem Herzen. Mehr, als ich je etwas geliebt habe. Mehr, als ich je wieder lieben werde. Mehr, als ich je gedacht hätte. Ich liebe dich."
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BeitragThema: Re: 5. Kapitel: Erinnerungen...   Mo Mai 17, 2010 12:57 pm

Alejandro kniete wieder vor seiner Geliebten, beobachtete, wie sich ihre Mundwinkel leicht nach oben neigten und ein zufriedenes, von Trauer erlöstes Lächeln erschien und ihre Lippen zierten. Erst jetzt schien die Zeit an Tempo zuzunehmen, nach und nach fielen immer mehr Sandkörner in die untere Hälfte der antik, uralt und mächtig erscheinenden Sanduhr, die in Gedanken wohl die Zeit des Universums symbolisieren sollte. Die Zeit, die eben noch eine halbe Ewigkeit anstatt einer Minute zu sein schien, schmolz nun dahin und erfüllte ihm seinen Wunsch, endlich Klarheit über den Zustand Donner's zu verschaffen. Immer wieder berührte er ihre Nüstern sanft mit den seinen, bis sie endlich die Augen aufschlug und direkt in seine Augen blickte. Scheinbar verlor die Zeit genau zu diesem Zeitpunkt erneut ihre Bedeutung, als er ihren schwarzen Augen folgte und sich in deren betörender Tiefe verlor. Ihre folgenden Worte waren wie Balsam für seine von Verlustängsten geplagte Seele. Ruhig schnaubte er, beugte sich nach vorne und ließ sie gegen sich lehnen.

"Ich liebe dich. Von ganzem Herzen. Mehr, als ich je etwas geliebt habe. Mehr, als ich je wieder lieben werde. Mehr, als ich je gedacht hätte. Ich liebe dich."

Er lächelte sanft, nickte verständnisvoll und hielt kurz die Luft an. Die Duftwolke, die ihn umhüllte, war voll von ihrem betörenden, herben Geruch, von dem er eigentlich nicht genug einatmen konnte, doch für seine folgenden Worte wollte er lieber bei klarem Verstand bleiben. Sofern dies in ihrer Gegenwart möglich war.

"Geliebte, dies ist mein Krieger-Eid..", fing er an und stockte kurz. Doch er bestärkte sich in seinem Vorhaben und fuhr fort, "Ich schwöre, Euch zu beschützen und immer an Eurer Seite zu stehen, komme was wolle. Wenn Euch jemand verletzt, werde ich an Eurer Seite stehen, bis zuletzt. Ihr seid meine Seele, mein Geist. Ich werde Euch bewachen, wie am Tage, sowie ich auch in der Nacht über Euch wachen werde. Wenn alle Augen auf Euch gerichtet sind, werde ich noch mehr nach Euch sehen. Ihr seid meine Geliebte und ich werde mich mehr um Euch kümmern als um jeden anderen. Ich schwöre, Euch mehr zu lieben als ich es je zuvor getan habe. Ich schwöre Euch meinen Krieger-Eid."

Kurz stockte seine tiefe, samtene Stimme erneut, doch als er dann in ihre Augen blickte, verschwanden jegliche Zweifel an seiner Liebe zu ihr, und umgekehrt.

"Werdet Ihr mich als Euren Krieger akzeptieren?"
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