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 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?

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Sunny
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa März 19, 2011 11:59 am

Langsam sammelten sich die Herdenmitglieder, nachdem die Menschen sich zurückgezogen hatten. Bald fehlten nur noch drei: Aris. Leya. Moon! Sunny wiehrte unruhig und blickte sich um. Was mit den beiden Geschwistern war, wusste sie nicht. Doch war es Zufall, dass die beiden fehlten? Sun wusste nicht, ob sie glücklich hier gewesen waren. Besonders Leya, seit Dice nicht mehr da war... dennoch hoffte die Palominostute, die beiden zu finden. Mehr Angst jedoch hatte sie um New Moon. Ebenso wie Sparkle kurz vor ihr, lief auch sie nochmal zurück. Der Geruch von Blut wehte in ihre Nüstern und sie schnaubte beunruhigt. Da erblickte sie den Rapphengst.

"Moon!"

rief sie erschrocken, als sie den blutüberströmten Hengst da liegen sah. Um seinen Hals baumelte ein Strick, fest zusammengezogen war er. Sunny rannte zu Sparkle, schob die Stute sanft weg und näherte ihre Zähne vorsichtig dem Seil. Sie erreichte es nur schwer, war es doch so fest um New Moons Hals gezurrt. Doch endlich schaffte sie es, das Ding zwischen ihre Zähne zu bekommen und biss mit voller Kraft hinein. Sofort zerfiel es in zwei Teile. Sun taumelte zurück und nickte Sparkle zu.

"Der Rest hier ist wohl eher dein Fachgebiet. Ich hole die Herde..."

murmelte sie und kehrte um. Zurück bei den anderen, überblickte sie den spärlichen Rest der BlueMountainMustangs. Kummer und Verzweiflung hatten sie zermürbt und auseinandergetrieben. Sun seufzte leise, dann schlug sie mit dem Schweif und wiehrte:

"Die Menschen sind weg, die Umgebung ist sicher. Aber Moon ist verletzt. Folgt mir zu ihm. Sparkle kümmert sich um ihn."

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So März 20, 2011 4:47 pm


    "Das Herz eines Kriegers kannst du nicht brechen. Du kannst es ebenso wenig zerstören. es wird immer kämpfen. Auch wenn es still steht, denn dann kämpft seine Seele für es weiter. Das Herz eiens Mörders jedoch ist so wankelmütig und unbeständig wie das Eis der Arktis. es ist aber auch ebenso unberechenbar!"



Noch immer umhüllte ihn die Dunkelheit. Sie war so schwarz wie die nacht. So schwarz wie die Farbe seiens Haarkleides. So schwarz wie er. New Moon. Die Augen waren geschlossen und er war irgendwo. Irgendwo an einem ort, den er selbst nciht hätte nennen können. er war fort. Fort von allem. Sein Atem ging flach, wie lange würde er das noch durchhalten. War das das ende? Wenn ja, dann war er für sie gestorben. Für Sparkle und für die Herde. Doch was würde dann werden? Aus der Herde. Und aus Sparkle. Würde sie die Kraft finden ohne ihn weiterzumachen? Ihre Liebe zueinander war doch so stark, dass es ihm schon jetzt fast das Herz zerriss, wo er doch eigentlich gar nichts spürte. Und die Herde? Toom würde in seine Fußstapfen treten. So wie er selbst damals in die von Momala getreten war. Sunnys altem gefährten, den er selbst zwar geachtet udn respektiert hatte, jedoch nie wirklich kennengelernt. Würde dann wieder alles so sein wie es einmal war? Wenn er fort war und Phantom der Leithengst? Dann wären wieder die Leittiere ein Paar. Udn würde das nützen?

Es knackte und knirschte. Reaktionsartig schnellten seine Ohren nach hinten udn legten sich flach an seinen Hals an. er wollte nach dem Knirschen an seinem Hals schlagen, es mit den Zähnen zerreißen, doch ihm fehlte die Kraft. er bekam alles nur so halb mit. Die Stimmen waren verzerrt udn für den hengst schwer einzuordnen, doch der Geruch verriet ihm das sie da war. Sparkle. Sie war noch bei ihm. Dann ließ der Druck um seinen Hals nach und sein Kopf sank ebenfalls auf die Erde. Der Rappe sank zur Seite und rutschte am Baumstamm ab. Verletzlich udn alle Viere von sich lag er am Boden. War e rbesiegt worden? Er, den noch nie jemand besiegt hatte. war es nun geschehen, auf was alle gewartet hatten. Das er verlor. den Kampf des Lebens. Schon zu Lebzeiten war er eine Legende. Hatte diese Legende ein so schmerzhaftes udn grauenvolles Ende? Die immer langsamer werdenden herzschläge des Leithengstes der BlueMountainMustangs ließen darauf vermuten.
"Sag mir Cas. Ist das das Ende? Ist es vorbei?"

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So März 20, 2011 7:05 pm

Sparkle musste die Tränen unterdrücken. Sie spürte förmlich, dass ihr heißgeliebter Gefährte ihr Stück für Stück zerriss, aufhörte, zu leben. Ihr Hengst, New Moon, der schwarze Krieger, der ihr Seelengefährte und der Vater ihres ungeborenes Kindes war. Ein leises Wimmern entwich ihrer Kehle, ein leiser, fast unhörvar hoher Laut, der von der Trauer und der Verzweiflung in ihrem Inneren sprachen. Doch dann schien es, als wurde sie von einem anderen Pferd übernommen. Sie vergaß ihre Schwäche, ihre Angst. Nur ihr Selbstbewusstsein und ihr Heilerwissen blieb. Sie war die Sparkle, die sich auf den Weg von Filou weg gemacht hatte, um ihre einzig wahre Liebe zu suchen. Die, die einst auf die BlueMountainMustangs getroffen war. Die, die sie verloren und wiedergefunden hatte.
Sie richtete sich auf, in all ihrer Schönheit, die von dem dicken Fohlenbauch eigentlich nur noch unterstützt wurde. Sie blähte die Nüstern, suchte nach Heilkräutern und nach Moos. Sie stillte die Blutung und prustete Moon dann in die Nüstern. Sie war hart, ließ den Schmerz nicht zu. Denn wenn sie ihn zuließ, würde sie zusammenbrechen. Und als heulendes, verstörtes Nervenbündel konnte sie der Herde nicht helfen.

"New Moon, Kind der Monde, hörst du mich?! Wenn ja, hör mir gut zu. Wenn du denkst, dass du einfach so sterben und mich und dein Fohlen und deine Herde im Stich lassen kannst, dann hast du dich geschnitten! Du wirst wieder aufwachen. Hast du das verstanden?"

Ihre Stimme war leise und klar, gestochen scharf. Sogar eine gewisse Drohung lag in diesen klangvollen Tönen. Sie schloss kurz die Augen und bat alle Geister dieser Erde, dass sie den Hengst beschützen mögen vor dem Tod und ihn wieder in Leben zurückholen würden. Sekundenlang stand sie so da, unbewegt, die Augen geschlossen, den Kopf und Hals so gesenkt, dass ihre Nüstern an die ihres Gefährten stießen. Schwarz und Weiß, Licht und Schatten, Tag und Nacht. Sie waren unterschiedlich, ja. Aber ihre Liebe überwand alle Unterschiede.
Sparkle richtete sich wieder auf und blickte zu Sunny, der palominofarbenen Leitstute, die sie respektierte und mochte, fast schon als Freundin ansah, weil die Leitstute sie als Heilerin immer verstanden hatte.

"Ist sonst noch jemand verletzt?"
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo März 21, 2011 4:25 pm

Sun hatte Angst um Moon. War er schwerer verletzt als zuerst angenommen. Denn als die Palominostute nach ihrem Aufruf an die Herde zurückkehrte, lag der Rapphengst noch unverändert da. Sparkle sprach gerade mit ihm und Sunny wartete auf Abstand. Da blickte die Schimmelin auf und fragte Sun, ob noch jemand verletzt sei.
Sunnys Blick wanderte über die Herde. Langsam schüttelte sie den Kopf.

"Ich glaube nicht."

antwortete sie leise. Dann blickte sie an Sparkle vorbei zu Moon.

"Was ist mit ihm?"

fragte sie. Sun wollte Moon nicht verlieren. Er war ihr wichtig geworden. Sie brauchte ihn wie auch Toom. Unwillkürlich trat die Leitstute zu ihrem Gefährten hin und lehnte sich an ihn.

"Ach Toom..."

murmelte sie, während sie den Blick nicht von Moon abwandte.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo März 21, 2011 7:19 pm

Geysir wanderte gellasen durch die Landschaft. Er war wiedereinmal ohne eine Herde. Diese dummen Menschen, und noch dümmeren Blitze hatten ihm alles genommen. Naja fast alles. ER hatte seine Freiheit noch, und ER hatte auch sein Leben noch. Nur seine Herde fehlte ihm.
Auf einem kleinem Hügel blieb der schöne Blue Roan Hengst stehen. Er überblickte sorgfeltig den Wald, eigentlich ja alles rundherum. Er hatte sich den Entluss gefasst sich eine neue Herde zu suchen. Soviel er gehört hatte gab es hier in der Nähe eine. Neugierig und prüfend zugleicht streckte Geysir seine schwarze Nase in den Wind, in der Hoffnung ein Pferd zu riechen. Ja ein Pferd roch er auch aber der Geruch war vermischt mit Mensch. Aber er war nur Schwach da. Also vorerst kein Grund zur Panik.
Sicherheitshalber beschloss Geysir einen etwas größeren Bogen um den Menschen zu machen. Im Galopp gings nun weiter.
Der Blue Roan kam schnell vorran und der Menschgeruch wurde immer schwächer. Dafür aber kam ein reiner Pferdegeruch. Ohne groß zu überlegen setzte er einen gang zu und raste beinahe zu den anderen Pferden.
Und tatsächlich. Eine Herde. Geysir wechselte vom Galopp zum Trab und lief freudig zu der Herde.
Er bemerkte nicht das sie gerade andere sorgen hatten.

"Hallo, ich heiße Geysir. Ich bin schon lange auf der Suche nach einer Herde der ich mich anschliesen könnte. Ich würde mich freuen wenn das eure sein könnte"

Freundlich blickte er in die Runde. Nun bemerkte er auch den verwundeten schwarzen Hengst. Geschockt hielt er demn Atem an. Geysir kriegte sich aber schnell wieder ein. Aber nun
fühlte er sich unwohl mit dem Gedanken das verletzte Pferd nicht bemerkt zu haben.

"Es tut mir leid. Es war unhöflich nicht auf den Verletzten zu achten..."
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di März 22, 2011 3:33 pm

Sparkle seufzte erleichtert. Diese blöden Menschen. Kamen immer dann, wenn man sie nicht gebrauchen konnte und brachten immer Unglück über die Herde.
Sparkle hörte Sunny's Frage, doch die Schimmelin reagierte nicht darauf. Sie wusste ja selbst nicht, was los war. Was also sollte sie sagen? Sollte sie die schöne Palominostute anlügen, ihr sagen, dass er wieder werden würde? Denn inzwischen war die trächtige Heilerin der BlueMountainMustangs nicht mehr sicher, ob ihr Gefährte nicht vielleicht aufgehört hatte zu kämpfen.
Gerade als sie die Wahrheit sagen wollte - nämlich das sie sowasvon absolut keine Ahnung hatte -, kam ein neues Pferd zu ihnen. Ein Hengst, grauschwarz, der sich als Geysir vorstellte. Er war zunächst sehr direkt, entschuldigte sich aber dafür, als er Moon auf dem Boden liegen sah. Sparkle wandte sich ihm zu, denn was sollte sie auch sonst tun? Sie verdrängte Kummer und Sorge aus ihrer Miene und ihrer Haltung und ihre Stimme klang überraschend fest, als sie zu dem neuen Hengst sprach:

"Hallo Geysir! Mein Name ist Sparkle, ich bin die Heilerin dieser Herde. Du brauchst dich nicht entschuldigen, wenn man etwas nicht bemerkt, kann man darauf auch keine Acht nehmen. Ich bin zwar nicht die Leitstute, aber Sunny ist es und ich kenne sie gut genug, um zu wissen, dass sie dich nicht verstoßen wird."
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di März 22, 2011 5:15 pm

Sparkle antwortete nicht auf Sunnys Frage, aber das Schweigen reichte der Palominostute als Antwort. Sie drückte sich fester an Phantom. Aber noch musste es Hoffnung für New Moon geben! Sonst... hätte Sparkle anders reagiert, da war Sun sich sicher. Plötzlich stieg der Geruch eines fremden Pferdes in ihre Nase, und kurz darauf tauchte ein Hengst auf. Er blieb inmitten der Herde stehen, stellte sich vor und meinte, dass er auf der Suche nach einer Herde wäre. Erst dann erblickte er den am Boden liegenden Moon und entschuldigte sich für sein Verhalten. Aber Sunny sah ihm das gern nach. Ihre Augen begannen zu leuchten. Ein neues Pferd! Sie trat vor, da hatte Sparkle schon das Wort übernommen. Nachdem sie geendet hatte, lächelte Sunny Geysir zu und wiehrte:
"Sparkle hat recht. Ich werde dich nicht verstoßen. Im Gegenteil; viel zu oft hat in letzter Zeit ein Mitglied die herde verlassen... es ist einfach wunderbar in dir endlich ein neues begrüßen zu können!"
Sun seufzte. Es war ein Seufzer der Freude über dieses Pferd. Endlich wieder gute Zeiten? Trotz des Angriffs der Menschen glaubte Sunny allmählich daran. Sie räusperte sich und fuhr fort:
"Nun, Sparkle hat mich ja schon vorgestellt - ich bin Sunny. Der Leithengst ist New Moon... der verwundete Hengst am Boden. Wir wurden von einer Menschenmeute angegriffen. Sie wollten uns wohl angreifen - New Moon muss gegen einen von ihnen gekämpft haben, ich weiß es nicht, ich hab es nicht gesehen... wir hoffen, dass er durchkommt..."
Sunny blickte hinab auf den Rapphengst am Boden. Wenn sie Moon verlor, was dann? Nein, an dieser Stelle durfte Sun nicht weiterdenken. Sie musste Vertrauen haben. In Moon und in die Götter. Ihr Blick wanderte wieder zu Geysir.
"Ich heiße dich bei uns, den BlueMountainMustangs, willkommen."
Sunny sah sich in der auf so wenige Mitglieder geschrumpften Herde um. Sie blinzelte Dreamer an.
"Dreamer, stellst du Geysir bitte alle vor?"
fragte sie. Sie trat einen Schritt zur Seite, zu Moon hin. Wieder versetzte ihr der Anblick des verwundeten Körpers einen Stich. Wer hätte gedacht, dass Sun so viel für Moon empfand? Als Freund, natürlich. Oh, sie liebte ihn nicht! Aber er war ihr wichtig geworden. Und ihn, den unbesiegbaren Krieger, nun so hilflos am Boden liegen zu sehen, war... entmutigend. Was würde passieren, wenn New Moon starb? Diesmal dachte Sunny den Gedanken zuende.
o.O (Ich würde mich verändern. Und die Herde nicht mehr gut genug führen. Und wenn ich Phantom nicht hätte, würde ich wohl genau so hilflos sein wie Moon jetzt. Momala zu verlieren war ein harter Schlag, doch musste es so kommen. Moon... das ist etwas anderes! Ihn als Leithengst an der Seite zu spüren und Phantom als meinen Partner an meiner anderen, fühlt sich so... sicher an!) O.o
Sunny zwang sich zu einem Lächeln, mit dem sie in die Runde blickte. Noch gab es Hoffnung. Das redete sie sich ein. Noch musste sie die Stärke einer Leistute beweisen. Als ihr Blick Toom streifte, zwinkerte sie ihm zu.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi März 23, 2011 6:30 pm

Schicksal. Jenes musste ihren Weg bestimmt haben, denn der Rabe hatte es insgeheim gewusst. Wenngleich es mehr eine verdrängte Intuition denn tatsächlich ein ausgereifter Gedanke war. Herr von Rabe seufzte lautlos, ehe er sich erneut in die Lüfte erhob und sowohl Leya, der Weiße, als auch deren Bruder, Aris, der Schwarze, einen Abschiedsgruß hinterher sandt. Es verstand sich für den Rabenvogel von selbst, ihnen, selbst wenn nicht restlos von dieser Erde gegangen, die letzte Ehre zu erweisen. Somit glänzte sein Gefieder in der warmen Nachmittagssonne und schillerte teilweise in grünlichen Farben. Ein prachtvolles Gefieder, wie es lediglich einem tatsächlich gut gepflegten Vogel gehören konnte.

»Mögen die Götter euren Weg geleiten und schützen, liebe Freunde. Möget ihr finden, wonach euer Herz sich sehnt. Und möget ihr auf ewig das Glück finden.«

Dann drehte er ohne einen weiteren Blick ab, in jene Richtung somit, welche der Herde den bestmöglichsten Fluchtweg ließ. Lautlos und gleichmäßig schlugen die kraftvollen Schwingen des Raben, ehe seine dunklen Augen das Ausmaß des Schadens erkannten, welchen die Menschen hinterlassen hatten. Doch nicht etwa Zorn oder Hass waren es, die nun sein Herz beherrschten, sondern viel mehr Sorge und Kummer. Wieso hatten die Götter es soweit kommen lassen? Aus welchem Grund nur spielten sie jenes absonderliche Spiel, in welchen die Würfel gespielt wurden, ohne dass dieses Geschehen auf Erden beeinflusst werden konnte.
Mit ebenso beeindruckender wie leicht beunruhigender Präzision fand der Rabe seinen Schützling, ließ sich elegant neben dieser auf den Boden segeln und beobachtete - ebenso wie Donner auch - das Geschehen aus einiger Entfernung. Es war keine allzu große Aufgabe, die Gedanken der Stute zu erraten, wo er doch so lange Zeit damit zugebracht hatte, ihren Vater zu umsorgen. Doch dies war ein anderes Kapitel seines erstaunlich langen Lebens, welches für Erdenwesen jedoch lediglich fünf Jahre zählte. Leise raschelte sein Gefieder, als er aufkam und seine Flügel ordnete.

»Was ist geschehen?«

fragte er die Rappstute leise, welche ihn sogleich düster ansah, als habe er das Offensichtlichste nicht gesehen. Doch es ging ihm nicht lediglich um den dahingerafften Leithengst und jenen Neuankömmling, welcher erstaunlich freundlich schien. Ebenso interessierte es den Raben, aus welchem Grund Leya ihrem Kummer nachgegeben hatte und nicht der Erleichterung, Aris noch an ihrer Seite zu wissen. Kurzweilig hob sich der dunkle Blick des Gefiederten gen Himmel, dann jedoch kehrten die Gedanken zurück an die Seite Donners, welche ihm soeben mitteilte, was geschehen sein musste.
Der Blick war ablehnend auf den Leithengst gerichtet, doch gewiss aus anderen Gründen, als es vielen bewusst sein mochte. Es erinnerte sie an etwas aus ihrer Vergangenheit. Genauer, an jemanden. Ihren Vater, Kyrill. Auch er war einst ein stolzer, starker Krieger gewesen, wurde dann jedoch dahingerafft, einzig einer Unachtsamkeit wegen. Oder geschah es lediglich aus Liebe zu seiner Herde? Donner wusste dies nicht, doch eines war ihr mehr als offensichtlich ins Auge gesprungen: Wenn es selbst New Moon nicht gelang, gegen die Götter zu bestehen, wie erst sollte sie selbst dann mit ihrer Last fertig werden? Ein kurzer, abweisender Blick strafte Curvus, welcher sich jedoch kaum mehr um seinen Schützling kümmerte. Interessiert hüpfte er dichter an die kleine Pferdegruppe, sah jedoch nochmals zurück, blickte Donner entgegen, als wolle er sagen »Was ist denn nur mit Euch los? Folgt mir, niemand wird es Euch verübeln können.«. Doch die Stute schnaubte leise und trat demonstrativ einen Schritt zurück. Unwillkürlich fuhr sie zusammen, als der Name Dreamer erklang, ebenso aufgrund der Forderung an ihn. Insgeheim ärgerte dies die junge Stute, doch sie beließ es bei ihrem ausdruckslosen Gesicht. Es stand ihr weder zu, über die Befehle zu urteilen, noch über deren Sinn und Zweck. Dennoch, es nagte an ihr und obgleich sie es ungern zugeben würde, so wusste sie dennoch: sie war eifersüchtig.
Besorgt hüpfte Curvus ein wenig vor, seine kräftigen Klauen berührten beinahe die Fesseln eines schneeweißen Pferdes. Sein Blick glitt über sie, bis seine Augen ihr Gesicht erfassten. Mit ruhiger, leiser Stimme und einem besänftigenden Tonfall, fragte er sie sanft

»Verzeiht, wenn ich allzu aufdringlich erscheine, doch solltet Ihr nicht mit der Behandlung des Hengstes beginnen? Sollte Euch dies jedoch zu beschwerlich sein« - ein beglückwünschendes Lächeln folgte sogleich, immerhin erschien es ihm fantastisch, dass Sparkle soeben ein Fohlen austrug - »wird sich gewiss jemand finden, welcher Euren Anweisungen folgt und ihm zu helfen vermag.«

Mit einem ernsten Blick wies er auf New Moon, dessen Blutungen langsam zurück zu gehen schienen, aber ohne genügende Versorgung gewiss zu eitern begannen. Die Folge wäre möglicherweise der Tod, doch dies verschwieg der Rabe vorerst. Kurzweilig hatte er sich jenen Hengst mit Namen Geysir betrachtet - ebenso wie auch Donner, allerdings hatte sie erheblich misstrauischer ausgesehen als Curvus -, dann jedoch beschlossen, dass vorerst die Gefahr einer möglichen Infektion gebannt werden müsse, ehe sich der eventuellen, jedoch sehr geringen Gefahr eines neuen Pferdes gewidmet wurde. Womöglich war er feindlich gesinnt, doch wäre dies der Fall, dessen war sich Rabe sicher, so hätte er die Chance bereits ergriffen.
Schweigend und regungslos betrachtete Donner das Geschehen, doch ihr Misstrauen schwand bei keiner Erklärung. Selbst die freundlichen Worte Geysir´s vermochten sie nicht zu beruhigen, obwohl sich der Verdacht bekräftigte, dass kaum mehr etwas ihr Misstrauen zu besänftigen vermochte. Insgeheim gab sie sich erneut die Schuld an all den Dingen, welche geschehen waren. Ihre Miene wurde finsterer.


[Curvus x Donner x Donner etwas abseits x Curvus bei Sparkle & Co. x Donner misstrauisch x Curvus möchte helfen]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr März 25, 2011 6:44 pm

Geysir hörten den Worten der beiden hüpschen Stuten aufmerksam zu. Er war fro das sie ihm seine direkte Art nicht über genommen hatten. Diese Herde schien ja gerade einige schwere Zeiten hintersich zu haben. Und das dieser schwarze Hengst der Leiter dieser Herde war verblüffte ihn doch einwenig. Was diese Menschen anrichten konnten... Es war eine gute Entscheidung von Geysir einen großen Bogen um dessen geruch zu machen.

"Vielen dank. Ich freue mich endlich eine neue Herde gefunden zu haben. Das wegen eures Leithengstes tut mir aufrichtig leid. Ich habe leider keine Heilererfahrung... Sonst würde ich helfen."

Glücklich und freundlich blickte der Blue Roan die Leitstute Sunny an. In seiner Stimme dennoch auch etwas bedauern. Er hoffte auch wenn er erst jetzt hier war, das der schwarze Hengst durchkam. Aber viel Zeit zum trübsal blasen hatte er nicht. Denn da kam aufeinmal ein Rabe angehüpft. Er konnte sich nicht erklären wo er herkam. Warscheinlich musste er irgenwie ihm Kontakt mit der Herde sein. Neugierig betrachtete Geysir den Vogel.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa März 26, 2011 6:03 am

Sparkle wandte sich mit einem leichten Seufzen und einem letzten freundlichen Nicken zu Geysir wieder Moon zu. Denn sie hatte Curvus Worte vernommen. Ein leichtes Lächeln dem Raben zuwerfend, trugen ihre Beine sie zu dem bewusstlosen Pferdekörper. Tatsächlich war sie müde, die Flucht hatte ihren Körper angestrengt, auch wenn es nur mehrere Minuten gewesen waren. Dennoch suchte sie jetzt nach Heilkräutern und versorgte die Wunden ihres Leithengstes und Gefährten. Dann wanderte ihr Blick zu dem Raben, der noch immer in der Nähe saß. Sie neigte den Kopf vor dem Vogel, denn er hatte sie genau rechtzeitig gewarnt. Hätte sie die Wunden nicht versorgt, hätten sie sich schlimm entzündet.

"Ich danke dir für deine Hilfe, Curvus."

Ihre Stimme war leise, doch konnte sie die Müdigkeit nicht mehr komplett daraus verbannen. Sie legte sich nieder, neben New Moon, und wachte über seine Bewusstlosigkeit. Fest entschlossen nicht einzuschlafen, beobachtete sie ihn besorgt. Bald müsste wieder Regung in ihn kommen. Doch wieso nur war er überhaupt bewusstlos geworden?
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So März 27, 2011 4:22 pm

    " Der Schatten schwebt über dir. Er wacht über dich. Glaubst du noch an das Ende? Hör auf damit. denk daran wer du bist. Sie brauchen dich. Sie alle. Du bist der, de rihnen Hoffnung gibt. Du bist der Unbesiegbare. Du bist ihr Held. Du bist der Held, deiner eigenen Geschichte. Verdammt, du bist eine Legende.



Der Himmel schien ihm fern. Alles um ihn herum war weiß. Elendig weiß, kalt, matt, grau in grau. Hässlich. Wo war er? War das das ende der Welt? Gab es das überhaupt? er hob den Kopf, öffnete die Augen und stand auf. Alles wirkte so grell. So unnahbar, so unnatrülich. Was war das hier. Eine Bewegung huschte durch den Nebel, der sich nciht klären wollte. Erstarrt blieb er stehen. Er konnte sich an nichts erinnern. Plötzlich drang ein Lichtstrahl, durch die weiße Nebelwand und ließ sie golden Funkeln. dann trat ein wunderschöner, eleganter Blue Roan Hengst hervor, dass Licht ließ ihn nahezu silbern ersttrahlen. Unnatürlich und doch kannte der Schwarze ihn.
"Vater?"
"Mein Sohn! Du bist schon so lange der Held deiner eigenen Geschichte. Du bist der unbezwingbare Krieger. was glaubst du was sie um dich herum tun? Du musst weiterkämpfen. Kämpf mit deinem herzen, nicht mit deienr Kraft. es ist alles was du tun musst. Hör auf dein Herz. Mein Junge!"

Die Stimme hallte wieder, doch die Worte waren klar verständlich. Die Ohren des Rapphengstes schnellten umher. Seine Augen musterten den hengst udne r lauschte dessen Worten. Hatte er recht? musste e rnur mit dem herzen kämpfen?
"Vater, was ist das hier?"
" Das mein Sohn, ist nur ein Traum!"
"Nein, warte geh nicht!"
" Denk daran ich wache über dich. Mögen die Götter dir Kraft geben. Du bist der Krieger, auf den die Welt gewartet hat. Du bist das Kind der Monde. Es ist deine Bestimmung zu kämpfen. Doch es ist deien Stärke zu siegen. Die Liebe ist ein Rad, sie dreht sich ewig weiter. Im ewigen kreis, in dem wir alle nur ein winziger Teil sind!"

Das Abbild verschwand, so schnell, wie e sgekommen war. im Nebel, so als wäre es nie da gewesen. das Licht ging mit ihm. Alles war wieder grau in grau, unbedeutend. Der Rappe sank zu Boden, schloss die Augen und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.


Kommt die Kraft jemals in einen zurück? Die unbezwingbare Kraft?
Normalerweise hätte der schwarze Körper sich schon längst regen müssen. Austehen, wild und frei. Wo war sie nur? Seine Wildheit, seine Kraft. Seine Unbezwingbarkeit. weg, wie fortgeblasen.

Fernab von ihm dröhnten Stimmen. Eien Stimme die e rnicht kannte, die eines Hengstes, doch es war ihm egal. Neben sich spürte er die Wärme eines Körpers. er sog den Geruch ein. Seine Nüstern blähten sich, als er ihn warnahm. Alles in seinem Kopf drehte sich wild umher. Was war da snur? Diese Dunkelheit. Und irgendwo hörte er auch noch eine krächzende Stimme, die beinahe, wie die eiens Raben klang. Konnte das alles Einbildung sein? Und dann die ganzen Gerüche, die ihm doch so vertraut waren. Wie ein Blitz schoss es in seinen Kopf.
BlueMountainMustangs.

Der feine, edle Kopf flog in die Höhe, die Augen funkelten, mit ihrer bernsteinfarbe in die Runde. Sein Mähnenhaar legte sich wieder glatt und geschmeidig an seinen Hals. Er musterte, sie alle.Sparkle lag neben ihm in ihrer ganzen Schönheit. S wie er sie liebte, so wie er sie in erinnerung hatte. Wo wa er nur so lange gewesen, das shier so ein Trubel war? Er sah einen neuen Hengst, doch als er aufstehen wollte gaben die Beine unter ihm nach, sein Kopf sank wieder zu Boden udn erneut wurden seine Lider schlaff. Hatte er den Kampf gegen den Tod noch immer nicht gewonnen?

Ich bin immer ein Teil von euch. Für immer.

Dann schlossen sich seine Augen erneut und jegliche Regung wich aus dem Körper des Schwarzen. Das Mal des Blitzes lag verborgen unter dem Mähnenhaar. Nur zwischen den einzelnen Strähnen blitzte das silberne Mal auf.
Wann würde wieder Neumond sein?

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So März 27, 2011 6:11 pm

Sparkle fuhr hoch, als Moon sich regte. Ein erleichtertes Wimmern entwich ihrer Kehle, doch dann sank er auch schon wieder zusammen und das erleichterte Wimmern schwang in ein haltloses, angstvolles Wimmern um. Sie drückte sich an den regungslosen schwarzen Körper, die Nase unter der Mähne an das Blitzmal gedrückt. Sie vermisste ihn. Er lag schon so lange da. So unendlich lange. Sie wollte, dass er wieder kam. Wieder zu ihr zurückkam. Er hatte gesagt, er würde immer ein Teil von ihr sein, aber das war ihr auch so klar. Er gehörte zu ihr, doch sie wollte ihn nicht nur in ihrem Herzen, sondern auch in ihrem Leben haben.

"Moon, bitte. Bitte lass mich nicht allein. Geh nicht ...", stieß sie unter Tränen hervor. So leise, dass es außer dem Raben vermutlich niemand hören würde.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di März 29, 2011 5:12 pm

Ein Moment der Hoffnung.

Alle Sinne Sunnys wurden belebt, als Moon etwas sagte. Ein paar leise geflüsterte Worte, dann sank der Hengst wieder zrück in die Bewusslosigkeit. Aber Sun erkannte in diesen Worten, dass New Moon noch immer da war. Moon, der Kämpfer. Der Held. Der Leithengst. Es würde schwer werden für ihn, ohne Frage - Sun brauchte New Moon nur anzusehen. Aber dennoch! Hoffnung keimte in ihr auf, wie ein Samenkorn in der Wüste, wenn es dort wie durch ein Wunder einmal regnet. Ein Wassertropfen reichte schon aus. Sunny lächelte, diesmal musste sie sich nicht dazu zwingen.

Alles wird gut. Ich spüre es!

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi März 30, 2011 3:13 pm

"Du bist der Held meiner Geschichte! Und du wirst es immer bleiben!"


Kolett sah sich um. Wo waren auf einmal alle hin? Verwirrt sah sie um sich, dann hörte sie wildes Hufgetrappel, dass immer näher kam und irgendwelche Stimmen, deren Sprache sie nicht verstand. Angst packte die hübsche braune Stute. Ihr Kopf flog hin und her und man konnte das weiße in ihren Augen sehen, sie wusste nicht woher die fremden Wesen kamen, die dort auf wehrlosen Pferden saßen und sie antrieben, sie wusste nur eins: Sie musste fort von hier. Doch sie hatte den Anschluss an die Herde verloren, jegliche Orientierung war fort. Wo war sie hier nur?
Blindlings stürmte die Stute durch den Wald in der Hoffnung, den Verfolgern zu entkommen und die BlueMountainMustangs wiederzufinden. Langsam aber sicher gin ihr die Puste aus, sie war das schnelle Laufen nicht mehr so gewöhnt, sie war mehr eine Sprinterin, nicht die perfekte Läuferin für den Ausdauersport. Doch sie wusste auch, dass wenn sie nun anhielt, es vermutlich kein Entkommen fü sie gab. Wo waren nur die anderen. Wo war Sparkle, wo war Moon?

Die Erschöfoung ließ sie langsamer werden. Ihre Lunge brannte, doch mit erleichterung stellte Kolett fest, dass sie ihre Verfolger abgehängt hatte. Die pferde hatten zwar ihre Verfolgung aufgenommen, waren ihr aber durch das Zick-Zack laufen im Wald wohl von ihrer Fährte abgekommen. Die Braune konnte es nicht verstehen, wie Pferde einfach solche Wesen auf ihre Rücken steigen ließen, ohne auch nur zu versuchen sie loszuwerden. Sie schnaubte und hielt inne. Prüfte die Luft, doch nirgendswo konnte sie den vertrauten geruch der Herde ausmachen.

oO( Wo seid ihr alle? Könnt ihr mich hören? Sparkle? Moon? )Oo

Sie stieß ein schrilles Wiehern aus.

Moon? Sparkle? Sunny?

Traurig rollte eine Träne an ihrer Wange hinunter. War sie wirklich in so kurzer Zeit so verweichlicht? Wer war sie denn? Vor ein paar Monaten hätte sie all den Pferden der Herde am liebsten noch eigenständig den Kopf abgerissen und ihn als Trophäe aufgehängt und nun ... Nun war sie eine zarte, zerbrechliche Seele geworden, die keienrlei Mut mehr besaß.

oO( Wer bist du denn noch? Du bist so unbdeutend! Sie suchen dich nicht! Du wolltest sie töten! Sie werden dich nicht vermissen, sie brauchen dich nicht! )Oo


Ihr Herz zog sich zusammen vor Schmerz. Nein, das konnte nicht sein. Würde Moon sie so einfach vergessen? Und Sparkle, waren sie nicht soetwas wie Freunde geworden. Kolett seuftzte, doch sie fasste einen Entschluss. Wenn die Herde nicht zu ihr kam, dann kam sie eben zu der Herde. Noch einmal sah sie sich um und versuchte sich an die Route zu erinnern, die sie im Wald gelaufen war. Langsam und vorsichtig setzte sie einen Schritt vor den anderen. Alle Sinne waren hellwach, sie war darauf bedacht, sofort zu fliehen, falls die fremden Wesen hier irgendwo auf sie warteten. Tief in ihr bahnte sich ein ungutes Gefühl an. Irgendetwas schien nciht zu stimmen. Bekam Sparkle ihr Fohlen?
Unruhe packte die Stute und ließ sie schneller werden. In einem geschmeidigen Trab flog sie über den Waldboden und bald fand sie den geruch von Sunny. Die Palominostute war hier also entlangelaufen. Immer der Nase nach, folgte die Mustangstute der Fährte, bis sie schließlich den starken Pferdegeruch wahrnahm, der ihr so vertraut war.

Sie hielt an und trat dann langsam auf die Lichtung auf der die Herde rastete.
Doch der Anblick erschreckte sie, wie angwurzelt blieb sie stehen und starrte auf den schwarzen, muskulösen Körper, der dort an einem Baum lag. Blutstränge überzogen ihn und keine einzige regung durchglitt den Schwarzen, den sie so sehr schätzte.

Moon!

Es war nicht mehr als ein Flüstern. Sie konnte nicht weinen, sie konnte nicht wimmern, sie konnte sich nicht bewegen. Der Anblick des Rappen, dem sie ihr Leben zu verdanken hatte, war einfach grauenhaft. Moon der Held, der Kämpfer, der unerschütterliche Krieger, was hatte ihn so zurichten können?
Und wenn es ihn so gerafft hatte, was wurde dann aus ihr? Dann hätte sie nicht den Hauch eienr Chance. Die Angst stand Kolett ins Gesicht geschrieben. Konnte das alles noch wahr sein?
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do März 31, 2011 12:03 pm

[bah! Das Giftgrün ist wirklich sehr schwer zu lesen, Moon. Eventuell machst du es etwas dunkler, dann ist es augenschonender und -freundlicher. ,)]

Mit ruhigem Gesicht beobachtete der schwarzgefiederte Vogel, wie Sparkle seine Bitte aufnahm und sich sogleich um ihren Gefährten kümmerte. Doch kaum, dass er ihre Müdigkeit bemerkte, schämte er sich dieser Forderung wegen. Er hätte sogleich darum bitten sollen, dass ein anderer sich um New Moon sorgte, während die weiße Stute ein wenig Erholung in Form von Schlaf nachholte. Ihre Erschöpfung war beinahe greifbar und als sie sich mit einem matten Lächeln neben den schwarzen Leib ihres Gefährten nieder ließ, sah der Rabe noch um einiges bekümmerter drein. Auf ihre dankbaren Worte erwiderte er lediglich ein verstehendes Nicken, denn er wollte die Stute zu keinerlei Gesprächen zwingen. Somit hüpfte er ein wenig zurück, sah jedoch bereits einen weiteren Störfaktor mit eiserner Miene auf sie zulaufen. Der Gedanke, dass er jenen Störenfried kannte und es seine Aufgabe gewesen wäre, diesen zurückzuhalten und zu beruhigen, beunruhigte wie beschämte ihn erneut. Doch dann erschien die für eine Stute recht kräftig gebaute Donner, die Ohren feindselig an den Kopf gelegt und diesen beinahe aggressiv gesenkt. Herr von Rabe erkannte in dieser Geste deutlich den Vater, Kyrill, wie er zu den Zeiten war, als er selbst noch eine Legende und somit unantastbar schien. Doch nun war er fort und seine Tochter schien ebenso damit wie auch mit zahlreichen anderen Faktoren nicht allein zurande zu kommen.

.o( Ich habe dich zu sehr vernachlässigt, Donner. Das tut mir Leid. Ich werde mich bemühen, im Ansehen und Respekt deines Vaters, dir ein besserer Geleiter auf dem beschwerlichen Weg des Lebens zu sein. Das verspreche ich dir, kleine Donnerkeil. So wahr ich Herr von Rabe bin. )o.

Seine Gedanken mochten ehrenhaft sein, doch die junge Rappstute blieb einige Meter entfernt stehen und musterte die kleine Gruppe lediglich, als stünden ihr lediglich Feinde und keine Freunde gegenüber. Beunruhigt hatte der Schwarzgefiederte sich ihr zuwenden wollen, doch da erwachte der komatöse Leithengst und glitt binnen weniger Sekunden bereits in den Schlaf der Ohnmacht zurück. Vollkommen aufgelöst blieb Sparkle zurück und Curvus vernahm deren Worte.

»Sparkle ...« setzte er an, sah die glänzenden Tränen in ihren Augenwinkeln und hüpfte noch dichter an sie heran, dass seine Schnabelspitze beinahe ihre Wange hätte berühren können. Doch er wusste um die Schmerzen, die dies mit sich führen konnte, weshalb er vorsichtiger mit eben jenem umging. Er sah der Schimmelstute tief in die Augen und lächelte, ehe er ebenso leise wie sie zuvor - es würde wohl lediglich sie hören - zu sprechen begann. Seine sonst so raue, krächzende Rabenstimme schien mit einem Mal einen melodiösen Ton anzunehmen und in das Reich der Mythen und Legenden zu führen. In das Reich der Träume und Hoffnungen.

»Einst erzählte mir ein guter Freund eine Legende. Sie handelte um die Entstehung unserer Welt, wie sie heute ist und der Entstehung all jener Wesen, die nun auf ihr umher wandeln. Man erzählte sich von drei Naturgeistern. Einem riesenhaftem Adler, genannt Vater Vogel, einem massigen Bären, genannt Bruder Dickpelz und einem flinken wie auch einfallsreichen Fischlein, genannt Tochter See. Sie alle waren Eins und in einem Gefüge, welches wir bis heute nicht zu begreifen verstehen, füllten sie die Welt mit ihren fantastischen Kreaturen. Ein jeder von ihnen, so hieß es, möge Schnelligkeit, Einfallsreichtum und Stärke bringen, ein jeder von ihnen sollte der Schutzgeist all jener Arten sein, welche aus ihnen hervor gingen. So waren es die Vögel und all jene fliegenden Wesen, welche Vater Vogel erschuft. Die an Land lebenden Geschöpfe, welche von Bruder Dickpelz und die schwimmenden Kreaturen, welche von Schwester See erschaffen wurden. Eben jene Naturgeister wären es, die uns Hoffnung und die nötige Kraft in der Dunkelheit geben, die uns das Lichtlein am Ende der erschreckenden Finsternis sind. Euch, werte Sparkle, und auch Euresgleichen, schuf Bruder Dickpelz, Euch eventuell besser bekannt als Bruder Bär. Er ist behände wie behäbig, kräftig wie faul, intelligent wie hoffend.«
Der Vogel hielt inne, hatte die gesamte Zeit über den Blick auf die weiße, sichtbar erschöpfte Stute gerichtet und ein eigenartiges Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit vermittelt, wie es eigentlich einzig den drei Naturgeistern bestimmt war. Womöglich lebte in Curvus ein Teil dieser Legende weiter, soweit jedoch wagte er nicht zu spekulieren. Nun fuhr er fort, strich zart und vorsichtig mit der Schnabelseite über die Nüstern der Stute. »Eines Tages müssen wir sie ziehen lassen. Eines Tages werden wir selbst von dannen ziehen müssen und von unseresgleichen nicht loslassen können. Doch eines sei dir gewahr: Bruder Bär holt sich lediglich all jene Kreaturen zu sich, welche nicht mehr die Kraft besitzen, um den rechten Weg zu wählen. Und auch jene, die bereits geholt sich, leben doch noch immer weiter. Sie leben in der Luft, in den Meeren, in den Bergen und Tälern. Sie sind um uns herum und wir werden sie auf ewig ehren können. Doch dafür muss man glauben, liebe Sparkle. Dafür muss man hoffen. Niemals darf aufgegeben werden, denn solange die Naturgeister noch einen noch so klein erscheinenden Weg für uns frei halten, besteht noch immer Hoffnung.«
Nach seiner eindrucksvollen, wie besänftigenden Rede schwieg er, sah aus seinen kohleschwarzen Augen in die der Stute und lächelte sanft. Eine weitere Stute erschien, dunkelbraun im Aussehen und ebenfalls sichtbar betroffen. Curvus jedoch wusste, dass er diesen Moment einzig der besorgten Sparkle widmen durfte. Andernfalls -

Weiter kam er in seinen Gedanken nicht. Voller Zorn ragte die beängstigend dunkle Gestalt auf, ihr Schatten reiche nicht an ihren geflügelten Schutzgeleiteten heran, dennoch spürte Curvus sie. Donner hatte sich aus ihrer eigenen Starre gelöst, trat nun mit beherrschten und recht kalt wirkendem Gesichtsausdruck dichter an den Ohnmächtigen heran und hielt zwei kleine Schrittlängen vor diesem inne.
Inbrünstig loderte der Zorn in ihren Augen auf und die Stute verspürte ihn um ein vielfaches härter und schärfer in ihrer zersplitterten Seele. Ein anklagender Blick traf kurzweilig den Gebruder Rabe, welcher ebenso erstaunt wie zugleich verletzt aussah. Er schien nicht mit solch einer Wendung gerechnet zu haben und gab Donner der Wahrheit das Vorrecht, so wusste sie, dass sie bis vor wenigen Minuten ebenfalls geglaubt hätte, dass es nicht soweit käme. Die Ohren waren noch immer an den Kopf gepresst, der Kopf selbst noch immer aggressiv gesenkt, beinahe so, als wolle sie den nächstbesten, der es wagte, ihr entgegenzutreten, angreifen und zerreißen. Und die eiskalte Berechnung, die wilde Entschlossenheit ihres Blickes schienen dies ebenso zu verdeutlichen. Vollkommen neue Wesenszüge an der einst so friedlichen, etwas schreckhaften Donner, wie es Curvus kurzzeitig betrübt durch den Kopf flog. Dann senkte sie den Kopf noch ein wenig.

»New Moon!« Ungewohnt hartherzig wurde dieser Name ausgesprochen, es glich bereits mehr einem Befehl. Ihr eiskalter Blick heftete sich für den Bruchteil einer Sekunde auf Rabe, ehe sie dem regungslos am Boden liegenden Hengst weiter in das Ohr zischte. Hass war ebenso prägnant ihrer Stimme, wie eine beängstigende Befehlsgewalt. Es schien, als habe endgültig ein Teil von Donner die Stute übernommen, welcher bislang gut verborgen unter der Oberfläche gehalten wurde. » Ich weiß, dass du mich hörst! Du bist einfach nur feige! DU hast uns immer gepredigt, niemals Schwäche einzugestehen, beständig weiterzukämpfen und niemals aufzugeben. Was ist nun aus all diesen Regeln geworden, die du so hervorragend zu predigen scheinst, aber selbst nicht befolgst? Gelten diese Gesetze etwa nicht für dich? Bist du anders als wir, besser? Du bist feige, dass du dir nicht getraust, deine eigens aufgestellten Regeln zu befolgen. Du bist nicht stark. Du bist nicht einmal annähernd so stark, wie du uns immer glauben machen willst, aber in Wirklichkeit bist du schwach. Wir haben uns anscheinend alle in dir getäuscht, in Wahrheit bist du schwächer als die Fohlen, die du vermeintlich so abgrundtief hasst. Doch nur, weil du weißt, dass sie stärker als du sind. Soetwas hat es nicht verdient, ein Leithengst zu sein.«

Das Entsetzen in den kohleschwarzen Augen prangte deutlich sichtbar darin, doch ehe noch jemand auf ihre hasserfüllte Anschuldigung hätte etwas erwidern können, schnaubte die Stute bereits zutiefst zornig, schüttelte den schwarzen Kopf und drehte sich herum. Mit herrischen, energischen Trabsprüngen entfernte sie sich von der Herde, die ihr keine Herde mehr war. Immer tiefer drang sie in den Wald ein, ehe die absolute Stille sie einhüllte und die Dunkelheit lediglich von verirrten Sonnenstrahlen durchbrochen wurde.
Entsetzt starrte Curvus seinem Schützling hinterher. Mit einer solchen Wendung hätte er gewiss nicht gerechnet. Er fühlte sich unwohl, seine Körperhaltung sprach dafür und ein einziger Blick traf den Sunnys. Leise hüpfte er ihr entgegen, spreizte die kraftvollen Schwingen und verneigte sich vor ihr. Als er sich wieder aufrichtete und die Flügel an den Körper nahm, sagte er bekümmert »Es tut mir aufrichtig Leid um die harschen Worte Donnerkeil´s. Verzeiht ihr diesen Ausbruch, Sunny. Ich ... ich werde zu ihr fliegen. Entschuldigt.«
MIt einem weiteren, knappen Nicken verabschiedete er sich rasch, warf einen letzten, besorgten Blick auf Sparkle, ehe er kopfschüttelnd die Flügel ausschüttelte und los flog. Donner hinterher.


[Curvus: Nähe Sparkle x Erzählt ihr eine Legende x Beobachtet und Spricht mit ihr x kurz bei Sunny x fliegt Donner nach]
[Donner: Entfernt der Herde x Kommt näher x spricht zu New Moon x Verschwindet]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Apr 01, 2011 1:33 pm

Sparkle sah mit wässrigen Augen und leicht verschwommenem Blick den Raben an. Ja, vermutlich hatte er Recht. Wenn sie Moon holen wollten, dann weil er keine Kraft mehr hatte. Und sie würde ihn in ihrem Herzen und in ihrem Fohlen immer bei sich haben. Doch - so egoistisch, wie das auch war, sie wollte ihn für sich, und zwar bis in die Ewigkeit!
Dann kam Donner hinzu. Sparkle zuckte zusammen von der Heftigkeit der Worte der Beraterstute. Sie blickte zu ihr auf, doch dann ging sie auch schon wieder. Sie hielt ein Seufzen, das von Erleichterung sprach, zurück, denn sie wollte Donner nicht zu nahe treten. Noch mehr Stress würde sie nicht unbeschadet überstehen, sie kannte sich doch. Jetzt stand sie auf, sammelte neues Moos und Kräuter und versorgte Moon wieder. Sie hörte seinen leisen Herzschlag.
Dann erst wurde sie sich der Anwesenheit von Kolett bewusst. Die Schimmelin warf der Braunen einen Blick zu, bevor sie sich neben die Freundin stellte und sich leicht an sie drückte.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Apr 01, 2011 4:26 pm

Sunny sah Kolett auftauchen. Gewissensbisse plagten sie - sie hatte das Fehlen der braunen Stute gar nicht bemerkt! Um so erleichterter war sie nun, als sie Kolett erblickte. Die einzige Sorge der Braunen galt Moon, und Sun konnte sie verstehen. Sie selbst stand nur ein, zwei Meter von dem schwarzen Hengst entfernt und machte sich - trotz seines kurzen Erwachens - Sorgen um ihn.
Da trat Donner vor. Sunny beobachtete sie beunruhigt. Sie hörte die zischende Stimme der Rappstute und riss die Augen auf. Als Don ihre Rede beendet hatte und weglief, schüttelte Sun langsam den Kopf. Nein. Nicht auch noch Donner. Sie vernahm eine fremde Stimme und senkte den Blick zu Boden, wo der Rabe saß. Curvus. Herr von Rabe. Ein Vogel mit vielen Namen. Er sprach zu ihr, entschuldigte sich für Donners Verhalten. Sun zuckte nur mit dem Schweif. Die Worte hatten nicht ihr gegolten, sondern New Moon.
Dann flog Curvus Don auch schon hinterher.

Eben war alles noch gut gewesen. Eben hatte Sunny Hoffnung geschöpft. Ihr Blick wanderte zu Geysir, der Quelle dieser Hoffnung. Dann schloss die Palominostute die Augen. Das war... alles zu viel. Sun war von jeher versucht gewesen, ruhig zu bleiben. Ruhig, beherrscht. Freundlich, gerecht. War jetzt die Zeit gekommen, um durchzugreifen? Donner wenigstens mit mahnenden Worten zu verwarnen?

Nein. Das war nicht richtig. Was konnte Donner für Sunnys Schwäche? Die Rappstute schien selbst schwach zu sein - sonst hätte sie diese Worte nicht zu Moon gesagt.
Sun trat auf wackeligen Beinen zu Phantom hin und schmiegte sich an ihn.

"Ich dachte, alles würde gut werden..."

flüsterte sie. Ihr Blick wanderte in die Ferne. War die Entscheidung all derer, die die Herde verlassen hatten - ganz gleich, ob vor kurzer oder langer Zeit - richtig gewesen? Waren sie rechtzeitig geflohen, bevor sie zerbrechen konnten, wie es der Herde im Moment drohte?

BlueMountainMustangs. Die Herde der blauen Berge. Die Wächter der Legende. Der dritte Versuch, diese eine Herde aufzubauen. Sind auch wir zum Scheitern verurteilt?

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Apr 01, 2011 5:53 pm

Beunruhigt stand die Braune noch immer am Rande des Geschehens konnte sich noch immer nicht rühren, sie beobachtete die Situation, konnte jedes einzelne Wort vernehmen, doch bei Donners Worten zuckte sie zusmamen. Die Schwarze wusste doch gar nichts über Moon, niemand wusste das. Sie wussten überhaupt nichts von seienr Vergangenheit, von seiner kindheit, von all den Kriegen, von seinen kriegern. Was gab dieser Stute das Recht, so mit New Moon zu sprechen? er sollte kein Kämpfer sein? Pah, dass sie nicht lachte. Und wenn der Rapphengst die Beraterstute wirklich gehört hatte, so wie sie es gewollt hatte, dann, wusste Kolett, würde er erzürnt sein. Denn wenn Moon eiens hasste, dann wenn man ihm respektlos entgegentrat. Kolett funkelte die davonlaufende Stute an. Sie war schwach, sie war hier der Feigling. warum sonst lief sie weg.

Wer hier wohl feige ist! War er es doch, der versucht hat dich zu verstehen, du dumme schwarze Fellkugel!

Sparkle kam zu ihr und lehnte sich an sie. Das tat gut. es gab Kolett Kraft. Doch langsam aber sich schwand auch ihre letzte Hofffnung. Würde ihr Held wirklich sterben? war dies das Ende, einer Legende?
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Apr 03, 2011 1:21 pm

Lautlos schlugen die langen Schwingen den Wind beiseite, welcher sich nicht zu regen schien, beinahe, als warte er ab, was geschah. Selbst der Rabe war sich nicht sicher, wie er diese Situation nun angehen sollte, denn inzwischen schien ihm dieses Wesen namens Donner - oder viel mehr Donnerkeil - kaum noch bekannt. Sie entfremdete sich, von ihm, von der Herde, von den Geistern der Gegenwart. Sie drohte, in ihrer Vergangenheit zu ersticken und dies galt es zu verhindern. Curvus flog schneller.

.o( Was nur haben wir angerichtet, Kyrill? Haben wir womöglich eine falsche Entscheidung getroffen, als wir glauben, sie sei stark genug für den Hengst? Glauben wir fälschlicherweise in ihr endlich die Tochter gefunden zu haben, die du jahrelang gesucht hast? Die du nie gefunden hast und am Ende selbst aufgezogen hast, ohne es zu bemerken? Stehe mir bei, guter Freund und gib mir deinen weisen Rat. Denn ich selbst stehe am Ende meiner Möglichkeiten. )o.

Es waren keineswegs befehlende Gedanken gewesen, doch in diesem Moment sehnte der Schwarzgefiederte sich regelrecht danach, klare, strikte Befehle geben zu können. Es hätte gewiss einiges vereinfacht, wenngleich auch dort wiederum einige Komplikationen auftreten würden. Kopfschüttelnd seufzte Herr von Rabe auf und flog schweigend weiter, spürte den sanft zupfenden Wind an seinen Schwungfedern und warf einen flehenden Blick gen Himmel. Helft mir, ihr Naturgeister und Götter!

Das sanfte Rascheln ankommender Federn verriet ihn. Die Stute schnaubte und warf den Kopf zornig empor, funkelte erbost in die Dunkelheit des Waldes, obgleich sie wusste, dass das schwarze Gefieder des Rabenvogels ihn solange verbergen konnte, wie er es für richtig erachtete. Doch er überraschte sie, indem er bald schon aus dem Unterholz hervortrat, die dunklen Augen sorgenvoll auf sie gerichtet.

»Was willst du hier? Verschwinde!«

Ihre Stimme war ihr selbst fremd und klang rau in ihren Ohren. Curvus legte den Kopf ein wenig schief und betrachtete die Stute besorgt. Sie wirkte ausgemergelt und angeschlagen, doch viel mehr beunruhigte ihn der sonderbare Glanz ihrer Augen. Sie schlug energisch mit dem Schweif, das knallende Geräusch durchdrang die erdrückende Stille binnen von Sekunden und verebbte ebenso schnell. Donner wandte sich ab, die Ohren angelegt, den Kopf auf Höhe der Büsche gehalten. Curvus hüpfte geschickt näher an sie heran, hielt jedoch von ihren Hufen Abstand. Ganz gleich, wie alt ein Pferd war, es lernte bereits früh, welche fatalen Folgen die hartkantigen Hufen haben konnten. Donner hatte ihre Folgen am eigenen Leibe erfahren - und praktiziert. Der Rabe hüpfte noch dichter, bis er sich der Aufmerksamkeit der Stute sicher war, wenngleich sie sich noch immer abgewandt hatte.

»Was quält dich so, Donner, dass du vergisst, was Kyrill dir einst beibrachte?«

Abrupt fuhr der Kopf der Schwarzen auf, Hass loderte tief in den dunklen Augen, ehe sie zischend erwiderte

»Wage es dir ja nicht, meinen Vater dort mit hineinzuziehen! Er machte seine Sache hervorragend, er kann für diese hässliche Ausgeburt seiner Tochter nichts. Nichts mehr, zumindest!« Bitter waren die letzten Worte und der Rabe glaubte zu erahnen, worin ihr Problem bestand. Doch angesichts ihrer nächsten, grausam ausdruckslos hingeworfenen Worte erstarrte das schwarzgefiederte Tier. »Zudem war seine Herdenpolitik anders als die dieses ... wichtigtuerischen Hengstes. Hier sind die Leittiere wichtiger, als ein einfaches Herdenmitglied. Sie vergessen, dass sie es sind, die die Herde ausmachen. Ohne Mitglieder würde ihnen die Masse fehlen, die sie zum Anführer erhebt. Erkläre mir, Curvus, weshalb sind Vergangenheit und Gegenwart der Leittiere um so vieles wichtiger als die eines einfachen, rangniederen Pferdes, wo es doch ebenso ein Herz besitzt und ebensolche Qualen durchgestanden hat? «

Ihr hasserfüllt funkelnder Blick traf den Raben unvorbereitet und er hüpfte einige Schritte zurück, als sie den Kopf in seine Richtung wandte. Woher nur loderte dieses wilde Feuer in ihr, welches ihm und Kyrill niemals aufgefallen war? Was war der Grund? War es tatsächlich die übermäßige Sorge um einen recht dominanten wie eigensinnigen Leithengst oder barg sich noch weit mehr dahinter, als auf den Anfang sichtbar war?

»Donner ...«
»Nenn´mich nicht so! Donner ist Vergangenheit und dementsprechend wohl auch unwichtig. Donnerkeil war der Name, den mein Vater mir gab und eben jenen werde ich nun auch tragen. Vergiss Donner, sie wird nicht zurück kehren.«

Mit diesen harten Worten wendete sich die Kriegerin ab und tauschte erstaunlich behände in die Untiefen des Waldes ein. Das besorgte wie traurige Krächzen des Raben klang ihr noch lange in den Ohren, doch sie wusste, dass man nie zu ihr stehen würde. Aus dem einfachen Grund, weil alle glauben, sie zu kennen, zu verstehen zu können. Doch dies war ein gewaltiger Irrtum und dessen wurden sie nun vielleicht endlich bewusst. Donnerkeil schnaubte höhnisch aus.

.o( Natürlich. Als ob die Engstirnigkeit neben der Arroganz noch Platz dazu ließe, sich die eigenen Fehler einzugestehen. )o.

Sie schüttelte den Kopf, ihre Mähne flog, dann folgte sie dem Duft des Wassers, welcher unlängst den Wald und seine Stille beherrschte. Bald schon errechte Donnerkeil eine kleine, klare Wasserquelle.
Resigniert krächzte Rabe dem schwindenden Schatten nach, doch erkannte er eine verlorene Schlacht. Diese war nun eine und somit blieb ihm nichts weiter übrig, als der Herde wenigstens ein wenig Beistand zu leisten. Donner - Donnerkeil - schien nicht gewillt, sich gute Ratschläge von ihm anzuhören, zudem sie sich selbst ungerecht behandelt zu fühlen schien. Dennoch, Herr von Rabe beließ es bei dieser einen Spekulation, erhob sich dann in den Himmel und warf einen letzten, bekümmerten Blick auf den dichten Urwald unter sich. Dann steuerte er die Herde an, ließ sich ungewohnt ernst drein blickend vor Sunny nieder und erklärte die Situation.

»Mir scheint, dass Donnerkeil vorerst ein wenig Raum zum Nachdenken benötigt. Sie erzählte mir jedoch etwas, was womöglich ihr Verhalten erklären würde. Wäret Ihr so freundlich und würdet einen Augenblick mit mir sprechen? Unter ... vier Augen.«

Er müsste ihr erzählen, was die Stute veranlasst hatte, so zu handeln. Kurz flatterte er auf, warf einen Blick auf Sparkle und erkannte erleichtert, das sie vorerst beruhigt schien. Dann blickte er zurück, auf Sunny, in der Hoffnung, sie würde besser begreifen, was Donnerkeil so aufgewühlt hatte. Herr von Rabe schüttelte den Kopf. In dieser Situation war er tatsächlich einmal ratlos.


[Curvus: Entdeckt Donner x Spricht mit ihr x Kehrt zur Herde zurück x Sunny]
[Donner: Bemerkt CUrvus x Reagiert auf ihn x Geht zu einer verborgenen Quelle]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Apr 05, 2011 3:12 pm

Sunny war zu Toom gegangen, um Kraft zu schöpfen. Um seine Anwesenheit zu genießen. Da kam Curvus auf leisen Schwingen herangeflogen und ließ sich vor ihr nieder.
Sun blickte niedergeschlagen zu Toom - hundert Male, so schien es, war sie in den letzten Stunden und Minuten zu ihm gegange, hatte sich kraftsuchend an ihn gelehnt und wurde dann wieder von ihm fortgerissen. Sanft prustete die Palominostute ihm in die Mähne, dann blickte sie zu Curvus hinab. Sie trat worlos an ihm vorbei und führte ihn von der herde weg zu einem ungestörten Plätzchen. Ihr fehlten sämtliche Kräfte, um etwas zu sagen oder sonst was zu tun. Deshalb wartete sie einfach stumm ab, was Herr von Rabe ihr zu sagen hatte.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Apr 20, 2011 9:41 am

(so, ich poste jetzt irgendein zeug, was wahrscheinlich überhaupt nicht passt, weil ich völlig neben der spur bin, aber dass du arme sun nie was vom toom zurück bekommt, passt mir gar nicht.)

Phantom versuchte seiner Gefährtin all die Wärme zurück zugeben, die sie ihm bei jeder noch so kleinen Gelegenheit entgegen brachte. Aber jedes Mal scheiterte der große Palominohengst, da sie immer auseinander gerissen wurden, durch irgendwelche Dinge die Phantom einfach nur nervten. Er kam nie dazu, ihr zu sagen, wie er sie liebte und wie sehr er sie brauchte, weil sie nie länger als einen Atemzug an seiner starken Seite stand. Phantom war ratlos und verwirrt, niedergeschlagen, kraftlos. Ausgelaugt.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Apr 20, 2011 4:41 pm

(ist doch gut geworden =) )

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New Moon
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Apr 26, 2011 3:51 pm

    "Die Wege dieser Welt führn mich nirgends hin. Ich bin ein Krieger, so verwundet, kämpf ich längst nicht mehr. Es ist vorbei für mich, bringt mich bloß fort ...
    Aus schwarzer nAcht noch in weiter Ferne, ruft die Stimme mich und sagt >> Komm und find zu dir zurück! Dennw enn du dich verlierst wird dein Mut auch mit dir sinken, also komm zu dir ... sei ein Held sei stark! <<"



Um ihn herum lauerte die gähnende Leere. Alles war düster, dunkel und so undurchdringbar. Ihm war kalt. Am ganzen Körper zitterte er. Wo war er hier überhaupt? Überall um ihn herum war ein Schlund aus reiem nichts der ihn verschlingen wollte. Wo war sie? Wo war das Licht? Wo war der Lebensinn? Wo war sein Wille? Hatte ihn all das auf einmal verlassen?
oO( Wer bin ich denn noch, wenn mich niemand mehr sucht? Wo seid ihr alle? Wer bin ich? )Oo Die eisige Kälte packte ihn erneut und ließ ihn erzittern, ein eisiger Schauer fuhr seinen Rücken herunter und ließ ihn erstarren. Wie lange noch, wie lange musste er das noch ertragen? War das der kalte Tod? warum hatte er nicht einfach weiterlaufen können, anstatt sich den Menschen zu stellen? Es war zum zerreißen, die Angst saß ihm im Nacken, es war so leer, so einsam, so kalt. Schwärze packte ihn erneut.


Immer wieder erscheuderte der schwarze Körper. Sein Atem ging flach und schnell. Schweiß lief ihm an der Flanke entlang, der kalte ANgstschweiß. Doch wovor hatte der stolze Krieger Angst? War es ein Traum? Oder ein Trauma?
Noch immer war der Leithengst der Herde leblos am Boden. New Moon so verwundbar dort zu sehen, davon hatte wohl niemand jemals zu träumen gewagt. Rang er doch hier nahezu mit dem Tod. Seine schwarze Mähne klebte ihm am Hals und immer wieder zuckte er zusammen oder trat mit einem Bein aus. Alles schien so unwirklich. Verlor die Herde schon wieder einen starken Krieger? Die Situation schien so aussichtslos. Doch genauso unwirklich.

Grelles, helles Licht! Es durchschnitt seinen Blick und überall um ihn herum war weißes Licht. es dauerte seine Zeit bis sich seine AUgen daran gewöhnten. Licht. Endlich Licht. Weiß. weiß. Sparkle. Wo war sie, er musste hier fort, er musste zu Sparkle. War ihr etwa sgeschehen? Wie hatte er sie so lange alleine lassen können? Doch dann klärte sich das Bild allmählich, er spürte einen Druck an seinem Rücken und nahm das vertraute Rauschen der Blätter war. Vor ihm lag eine Lichtung ...


Der Rapphengst bewegte sich erneut. Seine Lider zuckten mehrmals, ehe sie sich öffneten. Verstört blickte er in das helle Tageslicht und blinzelte. Panik ergriff ihn, doch dann beruhigte er sich auch schon wieder. Langsam hob New Moon den Kopf und sah direkt in das Gesicht von Sunny, die sich Halt suchend an Phantom drückte. Mit einem Kopfnicken begrüßte der Hengst sie. Wie hatte er nur so lange schlafen können? Ein Schmerz durchfuhr ihn. Er drehte sich und lag nun auf dem Bauch. Da sah er, dass er die ganze Zeit über an einem Baumstamm gelehnt gelegen hatte. New Moon schüttelte seinen Kopf ein paarmal, sodass seine Mähne wieder richtig fiel, dann setzte er ein Bein vor das andere und mit einem Ruck stand er wieder.
Er stand. Auf allen vier Beinen.
Die Kraft und der Wille war wieder in ihn zurückgekehrt. Hatte er den Tod tatsächlich besiegt?
er war wie eh und je. Das Haupt stolz erhoben und in seinem Blick brannte noch immer dass unlöschbare Feuer. Er drehte sich um und ging zu Sunny sein Blick wanderte nach allen Seiten durch die Herde.

Ähm ... wie lange lag ich da?

Die Frage war leise, sodass nur Sun es hören konnte. Er wollte nciht das es andere mitbekamen. Wie sah es denn aus, wenn ausgerechnet der Leithengst stundenlang reglos am Boden lag? er hoffte inständig, dass sich sein Verdacht nicht bestätigte.
Dann fand sein Blick Sparkle, die etwas abseits stand. Bei Kolett. Die beiden Stuten, die er mehr als alles andere liebte. Liebevoll sah er Sparkle an, doch ersteinmal musst er mit Sunny reden. Schließlich hatte er noch Pflichten. Als Leithengst.
Doch da war irgendetwas an das er sich erinnern musste. Es fiel ihm ein, jemand hatte mit ihm gesprochen, er hatte die Worte vernommen, wenn auch von weit weg.

»New Moon! Ich weiß, dass du mich hörst! Du bist einfach nur feige! DU hast uns immer gepredigt, niemals Schwäche einzugestehen, beständig weiterzukämpfen und niemals aufzugeben. Was ist nun aus all diesen Regeln geworden, die du so hervorragend zu predigen scheinst, aber selbst nicht befolgst? Gelten diese Gesetze etwa nicht für dich? Bist du anders als wir, besser? Du bist feige, dass du dir nicht getraust, deine eigens aufgestellten Regeln zu befolgen. Du bist nicht stark. Du bist nicht einmal annähernd so stark, wie du uns immer glauben machen willst, aber in Wirklichkeit bist du schwach. Wir haben uns anscheinend alle in dir getäuscht, in Wahrheit bist du schwächer als die Fohlen, die du vermeintlich so abgrundtief hasst. Doch nur, weil du weißt, dass sie stärker als du sind. Soetwas hat es nicht verdient, ein Leithengst zu sein.«


Die Stimme war von Hass geprägt, doch er wusste genau wem sie gehörte. Donnerkeil. er schnaubte, mit der Schwarzen würde er später noch ein Wort reden, so einfach kam sie ihm nciht davon. Wo war sie überhaupt? Das war ihm nn aber auch egal. Unverwandt sah er wieder Sunny an. Und wartete.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Apr 26, 2011 5:41 pm

Sparkle schloss die Augen und öffnete sie erst wieder, als sie Zweige knacken hörte. Und sie sah die schwarze Gestalt, die dastand wie ein König. Noch nicht hundertprozentig gesund, aber eindeutig anmutig. Ihr Moon war wieder unter den Lebenden! Sie lief zu ihm und stupste ihm sanft vor das Maul!

"Du lebst! Himmel, Moon, du bist wieder bei mir! Ich dachte schon - oh mein Gott!"

Sie verstummte, riss die Augen auf. Was war das gewesen? Sie lauschte in sich, war komplett angespannt. Der weiße Körper bebte. Da, da war es noch einmal! Eine Bewegung in dem Körper der Heilerin, eine nicht von ihr gesteuerte Bewegung. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und leuchteten gleichzeitig. Sie blickte in Moons Augen und lächelte:

"Es hat sich bewegt! Unser Fohlen hat sich bewegt!"
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Apr 28, 2011 10:15 am

Sunny stand da, bei Curvus, auf einer kleinen Lichtung. Sie wartete darauf, was der Rabe zu sagen hatte - doch bevor es soweit kam, hörte sie ein Geräusch von der Herde her. Hin und her gerissen blickte Sun zu Curvus.

"Entschuldigt, Curvus. Aber ich bin die Leitstute. Und ich muss zu meiner Herde. Wartet hier, nur einen Moment - ich kehre gleich zurück!"

rief sie schließlich, drehte sich um und preschte zur Herde. Was sie sah, ließ ihr Herz leichter werden. New Moon. Da stand er, noch etwas schwach und verwirrt, aber er war wieder da! Sunny wiehrte laut auf vor Freude. Moon kam zu ihr hingelaufen und fragte leise, wie lange er da gelegen habe. Sun konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.

"Nicht so lange, wie du denkst. Zwei, drei Stunden höchstens. Doch du hast gekämpft - du hast die Hoffnung wieder zurückgebracht! Und weißt du, wir haben ein neues Herdenmitglied, Geysir ist sein Name..."

Die Worte sprudelten hervor und Sun musste sich zusammenreißen, um nicht gleich einen Luftsprung zu machen. Sie sah Moon an und lächelte.

"Es ist so gut, dass du wieder da bist. Doch jetzt geh zu Sparkle. Ruh dich aus. Ich muss mit Curvus, diesem Raben, reden. Entschuldige mich."

Sun zwinkerte ihm kurz zu, dann drehte sie sich um und trabte zurück zu Herr von Rabe. Sie blieb vor ihm stehen, neigte den Kopf zu ihm hinab und berichtete, dass New Moon erwacht war. Dann wartete sie - um einiges lebhafter und munterer als zu vor - auf das, was der Rabe ihr zu sagen hatte.

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6. Kapitel: Ein besserer Sommer?
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