
Hört den Ruf der Freiheit und folgt ihm mit eurem Herzen! |
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| | 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? | |
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Phantom Mitglied


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Di Apr 19, 2011 10:41 pm | |
| (so, ich poste jetzt irgendein zeug, was wahrscheinlich überhaupt nicht passt, weil ich völlig neben der spur bin, aber dass du arme sun nie was vom toom zurück bekommt, passt mir gar nicht.)
Phantom versuchte seiner Gefährtin all die Wärme zurück zugeben, die sie ihm bei jeder noch so kleinen Gelegenheit entgegen brachte. Aber jedes Mal scheiterte der große Palominohengst, da sie immer auseinander gerissen wurden, durch irgendwelche Dinge die Phantom einfach nur nervten. Er kam nie dazu, ihr zu sagen, wie er sie liebte und wie sehr er sie brauchte, weil sie nie länger als einen Atemzug an seiner starken Seite stand. Phantom war ratlos und verwirrt, niedergeschlagen, kraftlos. Ausgelaugt. |
|  | | Sunny Leitstute


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Mi Apr 20, 2011 5:41 am | |
| (ist doch gut geworden =) ) _______________________________________ |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Di Apr 26, 2011 4:51 am | |
| "Die Wege dieser Welt führn mich nirgends hin. Ich bin ein Krieger, so verwundet, kämpf ich längst nicht mehr. Es ist vorbei für mich, bringt mich bloß fort ... Aus schwarzer nAcht noch in weiter Ferne, ruft die Stimme mich und sagt >> Komm und find zu dir zurück! Dennw enn du dich verlierst wird dein Mut auch mit dir sinken, also komm zu dir ... sei ein Held sei stark! <<"
Um ihn herum lauerte die gähnende Leere. Alles war düster, dunkel und so undurchdringbar. Ihm war kalt. Am ganzen Körper zitterte er. Wo war er hier überhaupt? Überall um ihn herum war ein Schlund aus reiem nichts der ihn verschlingen wollte. Wo war sie? Wo war das Licht? Wo war der Lebensinn? Wo war sein Wille? Hatte ihn all das auf einmal verlassen? oO( Wer bin ich denn noch, wenn mich niemand mehr sucht? Wo seid ihr alle? Wer bin ich? )Oo Die eisige Kälte packte ihn erneut und ließ ihn erzittern, ein eisiger Schauer fuhr seinen Rücken herunter und ließ ihn erstarren. Wie lange noch, wie lange musste er das noch ertragen? War das der kalte Tod? warum hatte er nicht einfach weiterlaufen können, anstatt sich den Menschen zu stellen? Es war zum zerreißen, die Angst saß ihm im Nacken, es war so leer, so einsam, so kalt. Schwärze packte ihn erneut.
Immer wieder erscheuderte der schwarze Körper. Sein Atem ging flach und schnell. Schweiß lief ihm an der Flanke entlang, der kalte ANgstschweiß. Doch wovor hatte der stolze Krieger Angst? War es ein Traum? Oder ein Trauma? Noch immer war der Leithengst der Herde leblos am Boden. New Moon so verwundbar dort zu sehen, davon hatte wohl niemand jemals zu träumen gewagt. Rang er doch hier nahezu mit dem Tod. Seine schwarze Mähne klebte ihm am Hals und immer wieder zuckte er zusammen oder trat mit einem Bein aus. Alles schien so unwirklich. Verlor die Herde schon wieder einen starken Krieger? Die Situation schien so aussichtslos. Doch genauso unwirklich.
Grelles, helles Licht! Es durchschnitt seinen Blick und überall um ihn herum war weißes Licht. es dauerte seine Zeit bis sich seine AUgen daran gewöhnten. Licht. Endlich Licht. Weiß. weiß. Sparkle. Wo war sie, er musste hier fort, er musste zu Sparkle. War ihr etwa sgeschehen? Wie hatte er sie so lange alleine lassen können? Doch dann klärte sich das Bild allmählich, er spürte einen Druck an seinem Rücken und nahm das vertraute Rauschen der Blätter war. Vor ihm lag eine Lichtung ...
Der Rapphengst bewegte sich erneut. Seine Lider zuckten mehrmals, ehe sie sich öffneten. Verstört blickte er in das helle Tageslicht und blinzelte. Panik ergriff ihn, doch dann beruhigte er sich auch schon wieder. Langsam hob New Moon den Kopf und sah direkt in das Gesicht von Sunny, die sich Halt suchend an Phantom drückte. Mit einem Kopfnicken begrüßte der Hengst sie. Wie hatte er nur so lange schlafen können? Ein Schmerz durchfuhr ihn. Er drehte sich und lag nun auf dem Bauch. Da sah er, dass er die ganze Zeit über an einem Baumstamm gelehnt gelegen hatte. New Moon schüttelte seinen Kopf ein paarmal, sodass seine Mähne wieder richtig fiel, dann setzte er ein Bein vor das andere und mit einem Ruck stand er wieder. Er stand. Auf allen vier Beinen. Die Kraft und der Wille war wieder in ihn zurückgekehrt. Hatte er den Tod tatsächlich besiegt? er war wie eh und je. Das Haupt stolz erhoben und in seinem Blick brannte noch immer dass unlöschbare Feuer. Er drehte sich um und ging zu Sunny sein Blick wanderte nach allen Seiten durch die Herde.
Ähm ... wie lange lag ich da?
Die Frage war leise, sodass nur Sun es hören konnte. Er wollte nciht das es andere mitbekamen. Wie sah es denn aus, wenn ausgerechnet der Leithengst stundenlang reglos am Boden lag? er hoffte inständig, dass sich sein Verdacht nicht bestätigte. Dann fand sein Blick Sparkle, die etwas abseits stand. Bei Kolett. Die beiden Stuten, die er mehr als alles andere liebte. Liebevoll sah er Sparkle an, doch ersteinmal musst er mit Sunny reden. Schließlich hatte er noch Pflichten. Als Leithengst. Doch da war irgendetwas an das er sich erinnern musste. Es fiel ihm ein, jemand hatte mit ihm gesprochen, er hatte die Worte vernommen, wenn auch von weit weg.
»New Moon! Ich weiß, dass du mich hörst! Du bist einfach nur feige! DU hast uns immer gepredigt, niemals Schwäche einzugestehen, beständig weiterzukämpfen und niemals aufzugeben. Was ist nun aus all diesen Regeln geworden, die du so hervorragend zu predigen scheinst, aber selbst nicht befolgst? Gelten diese Gesetze etwa nicht für dich? Bist du anders als wir, besser? Du bist feige, dass du dir nicht getraust, deine eigens aufgestellten Regeln zu befolgen. Du bist nicht stark. Du bist nicht einmal annähernd so stark, wie du uns immer glauben machen willst, aber in Wirklichkeit bist du schwach. Wir haben uns anscheinend alle in dir getäuscht, in Wahrheit bist du schwächer als die Fohlen, die du vermeintlich so abgrundtief hasst. Doch nur, weil du weißt, dass sie stärker als du sind. Soetwas hat es nicht verdient, ein Leithengst zu sein.«
Die Stimme war von Hass geprägt, doch er wusste genau wem sie gehörte. Donnerkeil. er schnaubte, mit der Schwarzen würde er später noch ein Wort reden, so einfach kam sie ihm nciht davon. Wo war sie überhaupt? Das war ihm nn aber auch egal. Unverwandt sah er wieder Sunny an. Und wartete._______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Sparkle Heilerin


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Di Apr 26, 2011 6:41 am | |
| Sparkle schloss die Augen und öffnete sie erst wieder, als sie Zweige knacken hörte. Und sie sah die schwarze Gestalt, die dastand wie ein König. Noch nicht hundertprozentig gesund, aber eindeutig anmutig. Ihr Moon war wieder unter den Lebenden! Sie lief zu ihm und stupste ihm sanft vor das Maul!
"Du lebst! Himmel, Moon, du bist wieder bei mir! Ich dachte schon - oh mein Gott!"
Sie verstummte, riss die Augen auf. Was war das gewesen? Sie lauschte in sich, war komplett angespannt. Der weiße Körper bebte. Da, da war es noch einmal! Eine Bewegung in dem Körper der Heilerin, eine nicht von ihr gesteuerte Bewegung. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und leuchteten gleichzeitig. Sie blickte in Moons Augen und lächelte:
"Es hat sich bewegt! Unser Fohlen hat sich bewegt!" |
|  | | Sunny Leitstute


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Mi Apr 27, 2011 11:15 pm | |
| Sunny stand da, bei Curvus, auf einer kleinen Lichtung. Sie wartete darauf, was der Rabe zu sagen hatte - doch bevor es soweit kam, hörte sie ein Geräusch von der Herde her. Hin und her gerissen blickte Sun zu Curvus.
"Entschuldigt, Curvus. Aber ich bin die Leitstute. Und ich muss zu meiner Herde. Wartet hier, nur einen Moment - ich kehre gleich zurück!"
rief sie schließlich, drehte sich um und preschte zur Herde. Was sie sah, ließ ihr Herz leichter werden. New Moon. Da stand er, noch etwas schwach und verwirrt, aber er war wieder da! Sunny wiehrte laut auf vor Freude. Moon kam zu ihr hingelaufen und fragte leise, wie lange er da gelegen habe. Sun konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.
"Nicht so lange, wie du denkst. Zwei, drei Stunden höchstens. Doch du hast gekämpft - du hast die Hoffnung wieder zurückgebracht! Und weißt du, wir haben ein neues Herdenmitglied, Geysir ist sein Name..."
Die Worte sprudelten hervor und Sun musste sich zusammenreißen, um nicht gleich einen Luftsprung zu machen. Sie sah Moon an und lächelte.
"Es ist so gut, dass du wieder da bist. Doch jetzt geh zu Sparkle. Ruh dich aus. Ich muss mit Curvus, diesem Raben, reden. Entschuldige mich."
Sun zwinkerte ihm kurz zu, dann drehte sie sich um und trabte zurück zu Herr von Rabe. Sie blieb vor ihm stehen, neigte den Kopf zu ihm hinab und berichtete, dass New Moon erwacht war. Dann wartete sie - um einiges lebhafter und munterer als zu vor - auf das, was der Rabe ihr zu sagen hatte. _______________________________________ |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Sa Apr 30, 2011 5:36 am | |
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" Die Hoffnung stirbt zuletzt. Halte sie in Ehren Krieger, du wirst sie brauchen. Um zu kämpfen und um zu siegen. Denn das ist deine Bestimmung. Schütze sie mit deinem Mut und deinem Willen! Deienr Kraft und deiner Treue. Und letzlich mit deiner Liebe aus deinem Herzen! "
Der stolze Rapphengst stand vor Sunny und sah der Palominostute tief in die AUgen. Was er darin zu finden suchte war wohl nicht so ganz erklärbar, doch die dringlichkeit seines Blickes verriet, dass er wohl fast bis in ihre Seele sah, obwohl das ja wieder undmöglich war, oder? Nun was wollte man von einem Hengst halten, der niemals sesshaft war, immer gemordet hatte, niemal besiegt worden war und nun liebte und schützte.
Bei Sunnys Antwort schnellten seine Ohren nach vorne und er hätte beinahe erleichtert aufgeseuftzt, als die Leitstute von meheren Stunden sprach. Mit vor Schreck aufgerissenen AUgen starrte er sie an.
Was?
Geschockt starrte er sie an. Doch bei ihren nächsten Worten entspannte er sich wieder ein wenig. Mit warmen Blick sah er die Stute an. Sie war ihm wirklich eine gute Freundin geworden. Sie, die Stute, die ihn ohne weiteres aufgenommen hatte, die ihm niemals mit Vorurteilen begegnet war und die ihm gelehrt hatte sich unterzuordnen. Vielleicht sogar sein Herz zu öffnen.
Danke Sun! Für alles! du weißt, du kannst dich auf mich verlassen, ich werde dir immer den Rücken freihalten. Ob von hier unten, oder von da oben.
Der Rapphengst zwinkerte der Stute zu, nickte, als sie sagte er solle zu Sparkle gehen und sah ihr noch einige Zeit nach, als sie sich abwandte. Vielleicht hatte er der Herde wirklich Hoffnung gebracht. New Moon sah das neue Herdenmitglied, Geysir an,nickte ihm grüßend zu und ging dann zu ihr. Zu seiner Sparkle.
Na Schneewittchen!
Er drückte sich an sie und prustete ihr unter die Mähne. Bei ihren Worten leuchteten seine Augen auf und er blickte sie grinsend an.
Was habe ich gesagt?! Alles wird gut! Ich habe dich gewählt Sparkle. Ich werde dich imemr beschützen!
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|  | | Sparkle Heilerin


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Sa Apr 30, 2011 5:46 am | |
| Sparkle vergrub ihre Nüstern in der wallenden Mähne des Rappen. Sie sog seinen Geruch ein und lauschte in sich, ob sich ihr Fohlen noch mal bewegte. Aber das tat es nicht. Fast fand sie es ein wenig schade. Dann löste sie ihre Nüstern wieder von ihm, um zu murmeln:
"Ja, ich weiß. Aber es ist ein verdammt noch mal echt unnützes Gefühl, hier zu stehen und zu wissen, dass nur du allein dich wieder wachrütteln kannst. Ich hatte solche Angst um dich ... wie immer. Ich will nicht, dass du gehst, das irgendwas uns trennt. Ich wünschte, es wäre so einfach wie es jetzt grade scheint."
Sie seufzte die letzten Worte, ließ den Kopf aber nicht hängen. Das war typisch Sparkle - zwar immer irgendwie nicht hundertprozentig optimistisch, aber trotzdem stolz und selbstbewusst, neugierig auf das, was kommen würde. |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? So Mai 01, 2011 5:21 am | |
| "Ich steh mitten im Moment. Mittendrin im Leben. Mitten im Moment für dich werd ich alles geben, oder ich kehre nicht mehr zurück ..."
New Moon schnaubte beruhigend in ihr Ohr. Seine Augen funkelten und darin spiegelte sich der ganze Stolz des Hengstes wieder. er wusste, dass sie nichts aufhalten konnte und bei Sparkles Worten wieherte er leise. Sie würde nichts mehr trennen. Nie mehr. er würde sie nicht mehr aufgeben.
Sparkle!
Seine Stimme hatte einen bestimmten Ton.
Nichts wiederholt sich zweimal auf die selbe Art und Weise, aber es kann geschehen. Solange man es nicht unversucht lässt. Es kann nicht immer alles perfekt sein, aber wozu auch? Wenn es gut ist, ist es doch trotzdem schön!
Seien Augen blitzten sie schelmisch an und so kam ein wenig des Junghengstes durch, der er einst gewesen war. Wild, unbekümmert, stark, stolz. Einfach unbeschreiblich. Das würde er wohl immer bleiben. Vielleicht, ja vielleicht war sogar er es, der dieser Herde die Hoffnung geben sollte niemals aufzugeben. er erinnerte sich an Suns Worte.
"Du hast die Hoffnung zurückgebracht" Der Rapphengst lächelte.
oO( Ja, und ich werde sie halten. Für dich. Für mich. Für euch alle hier. )Oo_______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Sparkle Heilerin


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? So Mai 29, 2011 8:17 am | |
| Sparkle kuschelte sich sekundenlang noch enger an ihn, dann aber löste sie sich von ihm, blickte sich um. Alle waren sie so still geworden ...
"Du hast wohl recht. Aber wie wird es weiter gehen, Moon? Sie sind alle wie nicht mehr auf diesem Planeten. Sie scheinen fortgegangen zu sein in eine Dimension, die mir nur Angst machen kann. Ich will nicht, dass unsere Familie auseinander bricht!"
Und sie konnten doch nichts dagegen tun, oder? Sie waren zwar Leithengst und Heilerin, und Sunny und Toom, Leitstute und Berater, sie waren auch noch da. Aber der Rest ... alle waren sie weg. Unwiderbringlich. Oder würden sie doch noch mal zum Leben erwachen und die BlueMountainMustangs zurückholen in ihr Leben und ihre Aufregung? |
|  | | Donnerkeil Berater


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Mi Jun 08, 2011 3:58 am | |
| Einsam schimmerte der kleine Flusslauf in der Dunkelheit, reflektierte das spärliche Licht, welches durch die dichten Baumkronen und den dunklen Wald zu dringen vermochte. Dicht neben eben diesem Wasser, welches kaum mehr ein Gerinnsel war, stand eine regungslose Gestalt. Sie ragte weit in den Himmel empor, wie es schien, zahlreiche stahlharte Muskeln durchzogen den Körper und ebenso zahlreiche Narben. Gesehene wie ungesehene. Doch es lag nicht länger in den Hufen der unnützen und schwachen Donner, für Mitleid zu sorgen, welches sie ohnehin nie erhalten würde. Nein. Ein wilder, stolzer Glanz trat in die dunklen, einstigen Rehaugen, welche nun lediglich durch Zorn und Wut, Enttäuschung und Hass angefüllt zu sein schienen. Ganz gleich, was geschehen würde, Donner würde nicht zurückkehren. Sie wäre nicht mehr diejenige, sie sie einst war. Naiv, leichtgläubig und fröhlich. Sie hatte sich verändert, es war der Lauf der Dinge, ein natürliches Ereignis. Und doch schien es ihr so, als ob zahlreiche Mitglieder der Herde noch immer die alte Donner in ihr sahen, nicht die neu auferstandene Donnerkeil. Das dunkle, bedrohlich klingende Schnauben verklang in der lautlosen Finsternis und umhüllte die reglos dastehende Gestalt, welche wie aus Stein gemeißelt schien. Dann ging ein monumentaler Ruck durch die gewaltigen Muskelmassen.
Zweifelnd hatte er dabei zugesehen, wie die junge Stute auf ihn zuhielt. Zu Anfang war er sich sicher gewesen, seiner Sache ganz sicher gewesen. Doch mit jedem Schritt, denn Sunny tat wurde Rabe unruhiger, spürte den inneren Drang, das zu entschuldigen, was Donner - Donnerkeil - von sich gegeben hatte. Es glich beinahe den Vatergefühlen Kyrills, mit der Ausnahme, dass ihn die Grenzen seiner Art von der Stute trennten. Als er nun aus großen, kohlenschwarzen Augen zu ihr aufsah, verspürte er eine ihm recht ungewohnte, innere Beklemmung. Doch dann entschuldigte sich die Leitstute rasch bei ihm und irritiert sah er ihr nach. Der schwarze Körper des Leithengstes erhob sich etwas unsicher auf die eigenen vier Beine, ehe das gewohnt stolze Augenpaar die Herde musterte. Der Schwarzgefiederte betrachtete sich den Hengst eingehend, wohl wissend, dass seine folgenden Worte zweierlei Reaktionen bei der Leitstute auslösen könnten - und doch beiderseits negativ aufgefasst werden würden. Curvus seufzte leise, ehe er ein wenig voran hüpfte. »Werte Sunny, so ungern ich dieses Thema auch wieder zur Sprache bringe, so denke ich doch, dass es wichtig ist.« begann er, hüpfte ein wenig von der Herde fort und machte eine auffordernde Geste, dass die Stute ihm folgen möge. Dann putzte er sich ein wenig unruhig das Gefieder, sah erneut zu ihr auf und sein schmaler Brustkorb hob sich kurzweilig an, aufgrund eines schweren Seufzers, aus dem die Sorge sprach. Sein Blick galt erst Sparkle und ihrem Gefährten, dann wieder Sunny. »Ich bitte Euch, mir erst zu lauschen, ehe Ihr mir aufgebracht in Wort fallt. Denn auch daran ist zu denken.« bat er die Leitstute höflich und der bekümmerte Ausdruck seiner Augen verlieh seiner Aussage wohl nochmals Ernsthaftigkeit. »Was geschehen ist, brauche ich nicht zu wiederholen. New Moon hat seine und auch Eure Herde verteidigt, sich dabei jedoch in unnötige Gefahren gestürzt. Ebenso die Herde. Eine solche Verletzung, wie er sie hatte, hätte ihn nicht dermaßen aus der Bahn werfen dürfen. Er hätte nicht für solch lange Zeit das Bewusstsein verlieren dürfen. So ungern ich Euch dies sage - und falls es notwendig ist, auch von Angesicht zu Angesicht - ihr solltet Euch überlegen, was geschieht, wenn ein solches Manöver New Moon tatsächlich das Leben kostet. Auch er ist verwundbar und wir werden nun einmal nicht jünger. Nur weiser.« Ungewiss, ob sie ihn genauso verstand, wie er es beabsichtige, hüpfte er etwas zurück, um zu ihr aufsehen zu können. Seine Augen waren verdunkelt von Sorge und Beunruhigung, denn er wusste als Heiler und Weise, dass ein weiterer Fehltritt absolutes Chaos bedeuten konnte. Somit setzte er nochmals an, mied dabei jedoch den Blick der Stute. »Was genau ich damit noch bezwecken will, ist Euch eventuell nicht ganz klar. Ihr habt am eigenen Leib die Angst und die Furcht gespürt. Die gesamte Herde war vollkommen schutzlos, weil ihr Leithengst womöglich im Sterben lag. Ihr, als auch die Herde, sollten sich auf den Tag wappnen, an dem einer von uns gewaltig zum Tode findet. Ob nun durch den Huf eines anderen Pferdes oder durch den Schuss eines Zweibeiners. Denn sofern soetwas nochmals eintritt, wird die Herde nicht genügend Energie aufbringen, um gegen weitere Feinde zu kämpfen. Sie wären - gelinde ausgedrückt - dem Tode geweiht. Ich bitte Euch, denkt darüber nach.«
Ein leises Wispern der Winde ließ ihn erschrocken auffliegen. Verwirrt und nicht minder beunruhigt spähte Herr von Rabe in das dichte Blattwerk des Waldes, an welchem sie soeben rasteten. Ein weiterer Windhauch kündete von unlängst verlorenen Freunden und einer ebenso verlorenen Hoffnung. Sie erzählte ihm die Geschichte eines starken Kriegers und seiner Nachkommen, allesamt ebenfalls pechschwarz, wie das Fell ihres Stammvaters. Doch eines von ihnen wich von dem ihm bestimmten Weg ab, fand sich womöglich in der Dunkelheit und Finsternis wieder, um dort auf Ewig zu verbleiben. Curvus schauderte, dann teilte sich das Gebüsch unter beinahe lautlosem Rascheln. Einer Erscheinung gleich, unreal und doch zugegen, erschien dem Raben die so verändert wirkende Stute. Ihr Blick war härter und kälter als je zuvor, ihre Muskeln zeichneten sich teilweise deutlich unter dem nachtschwarzen Fell ab und selbst ihre stolze Haltung versprach absolute Ablehnung und absoluten Hass. Anfangs wollte Curvus freudig erregt auf sie zufliegen, doch ihr eiskalter Blick ließ ihn innehalten. Schweigend brachte sie ihren restlichen Körper aus dem Gebüsch, schritt schweigend an Curvus und Sunny vorbei, warf New Moon einen kalten wie hasserfüllten Blick entgegen und passierte auch die restlichen Mitglieder schweigend. Einzig ein leise gewispertes Wort vom Raben selbst drang über den Wind durch die Stille, welche sie, wie es beinahe schien, mit sich gebracht hatte. »Donnerkeil.« Ihre Ohren zuckten ablehnend an ihren Kopf, dann hielt sie inne, den Blick noch immer nach vorn gerichtet. Sie strahlte etwas Unbenanntes aus, was sowohl Gefahr als auch Veränderung, Kraft als auch Energie, Enttäuschung als auch Schmerz vermittelte. Es brachte etwas mit sich. Die Gewissheit. Die Gewissheit, dass Donner restlos ermordet worden war. Durch Donnerkeil.
[Donnerkeil im Wald x Am Fluss x CUrvus bei Sunny x Spricht mit ihr x Rückkehr Donnerkeils] |
|  | | Sunny Leitstute


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Do Jun 09, 2011 7:35 am | |
| Sunny beschloss, dem Raben zu lauschen, wie er sie gebeten hatte. Sie schloss die Augen, aber Curvus würde wissen, dass ihre ganze Aufmerksamkeit ihm galt. Ein Schauer glitt über ihren Rücken, während sie Herr von Rabe zuhörte. Schließlich beendete er seine Rede. Es herrschte Schweigen, tief und lang, während Sun überlegte, was sie antworten sollte. Dann, als sie gerade zum Sprechen ansetzen wollte, trat Donner aus dem Gebüsch. Nein, nicht Donner. Es war der gleiche Körper, muskulös und nahezu männlich, aber eine andere Stute. Sie schritt wortlos und eiskalt an Sunny und Curvus vorbei, und wieder erschauderte die Palominostute. "Donnerkeil." Das Wort entstammte nicht ihrer Kehle, aber in dem Augenblick, nachdem Herr von Rabe es ausgesprochen hatte, wiederholte Sunny den Namen, flüsternd wie Curvus. "Donnerkeil. Donnerkeil. Donnerkeil." Langsam wandte sie den Blick von der Rappstute ab, um ihn auf den Raben zu richten. Ihr Gehirn arbeitete langsam. Was hatte sie eben sagen wollen? Die Worte fielen wie Steine aus ihrem Mund, schwere Steine, die einen Hang hinauf- und auf der anderen Seite hinuntergerollt werden. "Curvus" begann sie. "New Moon hat gekämpft. Für uns. Nicht, weil es uns gerettet hätte, sondern weil sein Instinkt es ihm aufgetragen hat. Und Donners... Donnerkeils Instinkt hat ihr aufgetragen, ihn dafür zu verfluchen und zu beschimpfen. Tod ist der Lauf der Dinge, ich weiß. Und ich weiß noch etwas: Wir sind schon tot... allesamt. Wir mögen noch existieren, wenn Ihr versteht, was ich meine. Aber unsere Herzen sind leer, unsere Seelen ausgelöscht, unser Geist verwirrt. Merkt Ihr es nicht, Curvus? Wie alles Leben langsam verschwindet? Wie die anderen Tiere unsere Herde meiden, weil hier Tod und Gleichgültigkeit herrschen? Ich weiß nicht, was es war, aber irgendetwas hat beschlossen, die BlueMountainMustangs zu töten - und es ist fat am Ziel." Kurz verstummte Sunny, ihr Blick wanderte hinüber zum Rest der Herde, zu Sparkle und New Moon, der abweisenden Donner, Geysir, Phantom... Dann sah sie wieder zurück zu Herr von Rabe, Verzweiflung spiegelte sich in ihren Augen wieder, als sie erneut sprach. "Bis eben habe ich noch geglaubt, dass es nicht zuende sei. Dass es Hoffnung gäbe. Geysir hat mir Hoffnung gegeben. New Moon ebenfalls. Aber das ist falsch. Ich klammere mich noch immer an die Unbeschwertheit längst vergangener Tage, an die Zeit, da momala der Leithengst war, Lessie, die lebensfrohe Lessie, meine Cousine und Beraterin, noch lebte... Zu viel Zeit... zu viel passiert..." Es war vorbei. Sunny wusste es aus einer tiefen, inneren Regung heraus. Eine Träne rann ihre Wange herab, langsam bahnte sie sich ihren Weg durch das palominofarbene Fell und tropfte auf die dunkle Walderde. Vielleicht war das hier das Ende der BlueMountainMustangs. Es war ein harter Gedanke, doch Sunny sah der Wahrheit ins Auge. Auch sie hatte sich verändert. Man nannte sie "Licht und Schatten". Welche Seite beherrschte sie jetzt? Schatten versuchte, ihre bösen, kalten Nebelfinger nach Sunny auszustrecken und sie in Besitz zu nehmen. Wie damals, als sie Aklar getötet hatte. Aber sie währte ihre dunkle Seite ab und ließ si erneut wie auch damals in tausend Scherben zerspringen. Es ist vorbei. Erneut dachte sie diese drei Worte, und in dem Moment starb etwas in Sunny. [reagiert auf Curvus Worte - beobachtet Herde und Donner - Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung] _______________________________________ |
|  | | Donnerkeil Berater


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Mi Jun 15, 2011 6:46 pm | |
| Es schmerzte den Raben die Leitstute dermaßen aufgelöst zu sehen. Ihre Worte entsetzten und bekümmerten ihn, hatte er doch mit einer weitaus anderen Reaktion gerechnet. So jedoch musste er sich selbst als einen Teil des Auslösers dieses Dilemmas sehen und erkennen, dass er einen Fehler gemacht hatte. Womöglich einen Fehler, welcher nicht mehr wieder gut zu machen wäre und der Herde jeglichen Lebenswillen aus dem Leib prügelte. Gelinde gedacht. Als eine glänzende Träne ihren Weg zum Erdboden suchte und fand, sah Herr von Rabe mitleidig zur Palominostute auf. Er wusste um die Bürde eines Leitpferdes, um die massive Verantwortung, die dem Tier selbst scheinbar unmenschlich schwer vorkam und ihm womöglich das Genick brach. Er hatte es häufig beobachten können, wie die Leittiere unter der Last der Verantwortung zusammenbrachen, sich aufgaben und die Herde schlussendlich zurückließen. Ihr Schicksal war es in einem Großteil der Herden gewesen, kläglich und endgültig zu verschwinden. Es besorgte den Schwarzgefiederten zunehmend, denn immer mehr Herden schienen zu verschwinden und ausgelöscht zu werden. Ob dies womöglich der Beginn des Harmageddons war? Rabe erinnerte sich verschwindend gering an einen ähnlichen Plan der großen Lebensgeister, doch hatte er geglaubt, sie seien besänftigt und gaben der Welt und ihren Bewohnern eine weitere Chance. Aus dunklen Augen sah er zu ihr auf, krächzte leise und flog auf ihren Widerrist. Dort rieb er beruhigend über ihren Hals, darauf bedacht, ihr keine Schmerzen zuzufügen und dennoch zu trösten.
»So ungern ich dies auch zugebe, doch Ihr habt Recht. Doch gebt diese Herde nicht auf! Ich bitte Euch, Euch und Eurer Herde ist Großes vorherbestimmt und je größer diese Aufgabe, umso größer sind auch die zu bewältigenden Hindernisse. Gebt Euch ebenso wenig wie den Willen dieser Herde auf. Ihr, Sunny, geboren aus Licht und Schatten, seid nicht umsonst die Leitstute dieser Herde. Bedenkt dies, wenn ihr das wahrhaft große Schicksal dieser Herde unerfüllt lassen wollt. Ich bitte Euch.«
Ein weiteres Mal rieb er vorsichtig mit seinem Schnabel über ihren warmen Hals, dann flog er von ihr hinab, segelte dem Erdboden elegant und sicher entgegen, ehe er dort aufsetzte und zwei halbe Rabenlängen weiter hüpfte. Damit wandte er sich der Stute wieder herum, sah jedoch den dunklen Schatten hinter ihr, der sich weiter bewegte. Es war Donnerkeil, welche ihren schweigenden Weg fortsetzte, ohne auch noch ein einziges Mal anzuhalten. Doch zur seiner Erleichterung suchte sie lediglich einen schattigen Platz mit ein wenig Wasser auf. Ihr muskulöser Hals wölbte sich leicht, als sie den Kopf zu Boden senkte und trank. Sie wirkte verändert und selbst auf diese Entfernung spürte Curvus ihre ablehnende Kälte. Er schauderte und wandte sich an die Leitstute. Unangenehm berührt musste er sich eingestehen, dass er ratlos war. Sein eigener Schützling hatte ihn an den Rande seiner Weisheit gebracht und dies entsetzte Herrn von Rabe.
»Was nun? ... Habt Ihr darüber nachgedacht, Sunny, Leitstute der Blue Mountain Mustangs? Und wie habt Ihr Euch nun entschieden?«
Schweigend beobachtete die junge Rappstute das Geschehen, ohne allzu große Freude dabei zu empfinden. Ein Teil ihrer selbst - ein ausgesprochen zerstörerischer Teil - hatte sich zurück gesehnt, zurück nach Alejandro, welcher ihr jedoch zunehmend gleichgültiger zu werden schien. Zudem er selbst auch kaum noch Interesse an gemeinsamer Zeit mit ihr zu haben schien, trotz seines Eides. Sie war töricht und naiv gewesen, zu glauben, man könne sie tatsächlich und aufrichtig lieben. Sie hatte Cheetah verletzt und dieser hatte sein gebrochenes Herz bei Ljuba geheilt gesehen. Nun wurde sie anscheinend dafür bestraft, doch es störte die tiefschwarze Stute nicht mal mehr. Mit finsterer Miene wandte sie sich ein wenig ab, gerade soweit, dass sie kein Pferd allzu genau sehen musste, aber auch nicht soweit, dass man unbemerkt an sie herankäme. Mit abweisend angelegten Ohren und einer ebenso abweisenden wie kalten Ausstrahlung blieb sie stehen. Reglos. Einer Statue gleich, deren bösartig funkelnde Augen jeden zu sehen schienen. [Curvus bei Sunny x Spricht mit ihr x Donnerkeil etwas abseits] |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? So Jun 19, 2011 7:09 am | |
| " Hat dieses Leben hier überhaupt noch einen Sinn? Wenn ja, wo tragen mich meien Beien dann hin? Ist es nicht immer die Schlucht und der Abgrund, an dem ich am ende steh? Und nicht mehr weiß, wie weitergehen soll! Also Bitte sagt mir, wo ist hier der Sinn, mein Leben ist ein Chaos, schaut niemals hin."
Die klugen, dunklen Augen des rabenschwarzen Leithengstes blickten über die einsame Steppe. Es stimmte also tatsächlich. es war alles ruhig geworden, der Tumult war vorüber, die Aktion vorbei. Und von all dem hatte er so wneig mitbekommen, war nur so kurze Zeit wirklich am Leben gewesen. es war doch der Wille, der sie alle hier hielt, der sie niemals aufgeben ließ, der sie kämpfen ließ, für das, was sie wollten. Für die Freiheit. Für das Leben. Er war ein Mustang udn er würde immer seinen Kampf führen, den ewigen Kampf in einem Leben in dem nichts mehr zählte als das Überleben. er hatte die Vergangenhei hinter sich gelassen, hatte hier einen Neuanfang begonnen und er würde all die sjetzt nicht aufgeben. Niemals. er war ein Krieger. Verwundet, abe rnoch nicht besiegt.
New Moons Blick wanderte über die Herde, von de rnicht mehr viel übrig war. Ein Seufzen entfuhr dem hengst, den sonst eigentlich kaum etwas aus der Fassung brachte. Vor fast 2 Jahren, hatten ihm die Pferde dieser Herde so viel bedeutet, wie die hinterlassenschaften eiens Büffels. Aber nun ... nun hatte sich der Wind gedreht, war in eien andere Richtung umgeschlagen. Vielleicht hatte e sihn stärker gemacht. Auf jeden Fall hatte es ihm gezeigt, dass die Vergangenheit, die so an ihm genagt hatte nicht alles war, was es in einem Leben gab. es war viel mehr als das. es waren die Freunde die einen hielten, die Liebe, die einen stark machte udn die Gemeinschaft, die einen nie zweifeln ließ. Seine dunklen, fast schwarzen Augen sahen auf Sparkle herab, die sich scheinbar schutzsuchend an ihn drückte. Mit einem Lächeln auf den Lippen, legte er sanft seinen Hals um sie, ehe er ihn wiede rhob und mit einem warmen Leuchten in den Augen, in ihren versank.
Weißt du Sparkle ... früher habe ich weise, alte kluge hengste und Stuten gehasst, die versucht haben mir etwas über as Leben und dessen Sinn zu erzählen. Ich habe sie verachtet udn an ihnen gezweifelt. Aber wenn ich eines in meinem Leben gelernt habe, egal wo ich war, ob in einer Schlacht, allein, oder hier bei der Herde, dann ist es die tatsache, dass es sich niemals lohnt aufzugeben. Wir sidn was wir sind. und dafür müssen wir kämpfen. Vielleicht unser Leben lang. es liegt in unserer Natur zu überleben. und noch ist die Herde nicht bereit aufzugeben. und ich bin das auch nicht. Niemals. ich bin ihr Leithengst. Und Sunny braucht mich. Wir werden das schaffen. es gibt überall Krisen udn die Überlebenschancen eienr kleinen herde sind auch nicht viel schlechter, als die eienr riesigen.
Das Feuer loderte wieder in seinem Blick, als er die Weiße fixierte. Wilde Entschlossenheit brannte darin. Die Entschlossenheit zu leben, auch wnen viele hier schon aufgegeben hatten. er hatte das noch längst nicht. und er würde es auch nicht. Die Sonnenstrahlen, fielen seicht auf sein fell und ließen es silbrig glänzen, dort wo sich der Schimmer des Lichtes abzeichnete.
Damals war ich nocht nicht soweit, da wusste ich nichts mit meinem Leben anzufangen. erinnerst du dich nicht mehr an unser ersten tage in dieser Herde? was war ich damals in deinen Augen gewesen? Ein Irrer? ein Besessener? Es zählt doch vielmehr, dass wir niemals aufgegeben haben. Ach verdammt jetzt rede ich schon wie alle alten Knacker, dabei bin ich doch noch gar nicht so alt. es wird zeit, dass hier wieder mehr passiert. bewegung würde alle Geister hier wieder in Gang bringen.
Er drückte sich an sie und prustete ihr leicht in die Mähne. Dann lief der wunderschöne Hengst langsam los, sah sich noch einmal nah der trächtigen Sparkle um und nickte ihr zu, um ihr zu bedeuten, dass sie ihm folgen konnte, wenn sie wollte. Die Herde hier hatte ihm soviel gegeben. Freunde, alte udn neue. Erfahrungen, die ihn gelehrt hatten zu achten. er lief auf Sunny zu, mit dem alten Ausdruck in den Augen. Wildheit. entschlossenheit. Wille. Und Stärke. New Moon mochte ein hengst sein an dem man sich halten konnte, er tat das für diejenigen die er liebte. Bei der Palominostute angelangt blieb er stehen. Neben ihr und folgte ihrem Blick über die Herde. Der Rabe war wie üblich bei ihr udn New Moon bedachte ihn mit einem beggrüßenden Nicken. Donnerkeil kehrte zurück und sein Blick versteinerte sich eisig auf die Schwarze gerichtet. Noch immer hatte er ihr nicht verziehen was sie zu ihm gesagt hatte. Sie hatte zwar recht gehabt, er hatte ihre Worte vernommen, doch als feigling oder Weichei ließ er sich nocht lange nicht bezeichnen. Sie mochte Beraterin sein, doch irgendwie begann er langsam an ihren Fähigkeiten für diesen rang zu zweifeln.
Es gibt immer Hoffnung Sunny! Die Hoffnung stirbt mit uns! Erst, wenn jeder Einzelne von uns fort ist, erst dann sind wir erloschen.
Er sprach ohne sie anzusehen. Sein Blick ruhte auf Donnerkeil, der er noch imemr misstraute. Dann wanderte jener weiter zu Kolett. Die einst fröhliche, aufgeschlossene Stute, war abgehärtet vom Leben, von der Herrschaft ihres alten leithengstes, geprägt vom Kampf und Tod, wie er selbst. Und doch wusste er, dass sie eien freundin war. eine Verbündete. Kolett war eine Stute, die ihr letztes Haar für die Herde geben würde. für die die ihr etwas bedeuteten. erneut entfuhr dem Schwarzen ein Seufzen. Er war hier Leithengst. Und es war niemals zu spät. Nie.
[bei Sparkle | denkt nach | spricht | geht zu Sunny | fordert Sparkle auf ihm zu folgen | begutachtet die Herde ] _______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Sunny Leitstute


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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Di Jun 21, 2011 3:38 am | |
| Sunny hatte ihren Blick zu Boden gerichtet. Schwach und ausgelaugt fühlte sie sich, hilflos und machtlos. Sie hatte versagt, es war alles umsonst gewesen. Die BlueMountainMustangs waren verloren, für immer!Warum hatte Curvus die Hoffnung nicht aufgegeben? Nun, er war ein Rabe, nein, mehr als das, ein Wesen wie aus einer anderen Welt. Sun wunderte sich nicht einen Moment, fragte sich nicht, woher er all das wusste, was er da erzählte. Sie schwieg und fühlte sich immer verzweifelter.Dann kam New Moon. Auch er hatte noch Hoffnung. Und Sunny wusste nicht, woher er die Kraft dazu fand. Aber schließlich sah sie eines: Er hatte recht. Curvus und New Moon waren klüger als sie. Sie, Sunny, die sich zu lange von der Illusion einer auf ewig schönen Welt hingegeben hatte. Doch nun wusste sie, was ihre Hoffnung von der New Moons und Curvus' unterschied: Sie wussten wahrhaftig, wovon sie sprachen! Sun blickte auf und sah zwischen den beiden hin und her. "Ja" begann sie schließlich, ihre Worte hingen in der Luft, waren an niemanden Bestimmten gerichtet. "Es gibt noch Hoffnung. Es muss noch Hoffnung geben. Und wir müssen sie ausschöpfen. Ich dachte, nach der Herde der Nacht wären die Zeiten wieder leichter geworden. Dem... ist wohl nicht so. Seht euch diese Herde an: Es sind nicht die BlueMountainMustangs, es sind... nun, wandelnde Kreaturen ohne Willen. Wir müssen das hinter uns lassen." Ihre Stimme war klarer und deutlicher geworden. Sun hatte wieder eine Mission. Es gab da einen Ort, an dem sie neue Hoffnung schöpfen könnten: Die Berge. Dort, wo sie im Höhlensystem verirrt hatten aufeinander vertrauen müssen, wo sie sich gesucht und gefunden hatten. Wo Lessies Grab wie ein Denkmal aus einer anderen Zeit ihnen würde Kraft schenken. Die BlueMountainMustangs hatten damals eine gute Beraterin und Freundin verloren, doch nun würde die Erinnerung der Herde vielleicht Kraft schenken.Ein Glitzern trat in Suns Augen, während sie sich langsam zu New Moon und Curvus, dem Raben, umwandte: "Wir brechen wieder auf. Zu den Bergen. Ja, diese Reise wird uns helfen, da bin ich sicher! Und, Curvus, Herr von Rabe - willkommen in der Herde!" Mit welcher Zuversicht Sunny diese Worte aussprach, verriet, dass es sie noch immer gab: Diese perfekte, Friede-Freude-Eierkuchen-Welt aus ihrer Fantasie. Eben npoch so verzweifelt, jetzt so entschlossen: Das war Sunny, Licht und Schatten. [bei Curvus und Moon - gleichgültig - nachdenklich - spricht - fasst einen Entschluss] _______________________________________ |
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 | Thema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? Di Jun 21, 2011 4:00 am | |
| ACHTUNG: In diesem Beitrag playe ich mal Dreamer, Cleo und Alejandro raus! Geysir war ja glücklicherweise mal am 16. Juni on, und Toom schreib ich noch ne E-Mail! Mit diesem Beitrag ändere ich die ganze Sitiuation ein wenig, wir brechen gen Prärie/Berge auf!!!) SPIELLEITUNG: Und Sunny, erfüllt von einer letzten Hoffnung, trottete zur Herde zurück. "BlueMountainMustangs!", begann sie. "Wir lassen dies alles hier hinter uns! Wir brechen auf zu den Bergen... um ins Leben zurückzukehren!" So viele Versuche waren gescheitert, würde dieser glücken? Sunny erhielt nur leise Antwort von vereinzelten Pferden. Geysir, der Neue, kam interessiert zu der Leitstute und fragte: "Von welchen Bergen sprichst du? Von den BlueMountains?" "Ja, denn sie gaben uns unseren Namen!" Sunny sagte dies mit großem Stolz. Keinen Tag verweilten die BlueMountainMustangs mehr im Wald der dreihundert Bäume. Schon am nächsten Morgen zogen sie los... ein käglicher Haufen Pferde waren sie! Denn diesmal folgten nur Phantom, Sparkle, Kolett und Geysir den Leittieren. Genau genommen war auch Donnerkeil dabei, doch hielt sie sich demonstrativ in einiger Entfernung, während New Moon seinerseits nichts von der schwarzen Stute wissen wollte. Nach einiger Zeit erreichten sie daas offene Land. Und in den BlueMountainMustangs regt sich die schwache Hoffnung, dass es doch noch ein besserer Sommer werden könnte. |
|  | | | | 6. Kapitel: Ein besserer Sommer? | |
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