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 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?

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Sunny
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 05, 2010 1:41 am

Sunny döste sich von Toom und blickte auf ihren gerundeten Bauch hinab. Sie stellte sich das Kleine vor, dass in ihr heranwuchs, und lächelte.

"Ich denke, Ende des Sommes, oder Anfang Herbst. Es dauert noch..."

Sun lehnte sich wieder gegen Phantom und bewunderte den Sonnenuntergang. Sie war plötzlich sehr müde. Die Herde hatte einen langen, verhängnisvollen Tag hinter sich. Sie konnten nur hoffen, dass sie für eine Weile ihre Ruhe hatten, in diesem Paradis auf Erden: Genug Gras, genug Wasser, genug Schatten. Perfekt für den Sommer.
Sun überlegte, was sit tun sollte. Sie wollte keinem Pferd der Herde eine Nachtwache zumuten. Sie konnte also nur auf Freiwillige hoffen. Wiederwillig machte sie einen Schritt von Toom weg:

"BlueMountainMustangs, hört mir zu. Wir alle sind wahrscheinlich ,üde und müssen schlafen. Doch wir brauchen Nachtwachen. Deshalb bitte ich alle, die freiwillig eine Schicht übernehmen würden, nach vorn!"

Sunny verstummte und wartete.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 05, 2010 5:13 am

Phantom brummelte unwirsch und trat dann wieder aufs Sunnys Höhe, beziehungsweise nach vorne um sich zu melden. Sein Kopf flog hoch und die Augen blitzten kurz.
"Ich mach das schon, Sun. Leg dich hin und ruh dich aus."
Er machte eine Kopfbewegung und bedeutete seiner Gefährtin sich auszuruhen.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 05, 2010 8:23 am

Mayflower lehnte sich noch einmal leicht gegen Passion - nicht zu hart, sonst würde es ihr und ihm wehtun - und lief - oder besser gesagt humpelte - die schöne Araberstute zu Sunny.

Ich übernehme eine Schicht.

Dann tat sie ja wenigstens irgendetwas. Um ehrlich zu sein hätte May alles getan um den Albträumen zu entkommen. Auch drei Monate lang nicht schlafen, was ja unmöglich war. Aber, man durfte doch noch träumen oder? Wach, verstehte sich. Dort konnte man die Träume ja noch kontrollieren. Das war das doofe beim normalen Träumen, in der Nacht. Man konnte sie nicht steuern. Genau so wie das Leben. Dort konnte man sich für den einen oder anderen Weg entscheiden, aber stand es nicht im Schicksal welchen man nahm?
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New Moon
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Nov 06, 2010 6:06 am

In seinen Augen flimmerte Entsetzen. Angst. Trauer. Er zog zurück. Machte einen Satz rückwärts. Das konnte er nicht. Ein Leben ohne Sparkle? Wie sollte das gehen? Wie? Wie sollte er ohne sie leben? Ohne seine geliebte Sparkle, die die ihn verstand und so nahm wie er war. Die Einzige, für die er so tief empfand. Warum musste ausgerechnet sie gehen? Warum?
Der Rappe begriff das alles nicht. Tränen lagen in seinen Augen. er war doch immer der Kämpfer gewesen und nun ... das konnte sie ihm doch nicht antun oder? Einfach gehen, einfach aufgeben.

Ich ... kann das ... NICHT!
, unter zusammengebissenen Zähnen, brachte er schwach diese Worte hervor.

Noch immer sah er sie an. Doch nun nicht mehr sicher, einfühlsam und entschlossen, sondern ängstlich, traurig, erschrocken, ja und wenn man genau hinsah konnte man auch einen Funken Hass erkennen. Hass auf denjenigen, der ihm seine Sparkle nahm. Einfach so.

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Kolett
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Nov 06, 2010 6:19 am

[color:fdc8=##330099]Kolett hob den Kopf, als sie Sunnys Worte hörte. Sie sah sich in der Herde um. Niemand meldete sich auf Sunnys Frage hin. Kolett war eigentlich eine recht soziale und hilfsbereite Stute, doch sie war hier noch fremd, würde man ihr überhaupt vertrauen? Wenn ja, würde man sie doch wohl nicht sofort die Nachtwache übernehmen lassen oder? Sie seuftzte ein wneig enttäuscht und nickte dann Leya zu. Sie ging um den Rappen herum, zu der Schimmelstute.

Bleib heute Nacht bei ihm! er braucht Ruhe, Schlaf und Erholung, dann wird er die Kraft finden, das allein zu schaffen!

Noch einmal gab sie Aris ein paar von den Kräuter, ehe sie sich langsam in Bewegung setzte. Sie lief Richtung Sunny, ohne jedoch dirket auf die Palominostute zuzusteuern. Die Dunkelbraune hielt einige Schritte vor der Leitstute und nahm noch einmal ihren ganzen Mut zusammen.

Ich könnte eine Schicht übernehmen, natürlich nur wenn dir das Recht ist! Denn cih weiß, ich bin neu hier, noch dazu aus Aklars Herde, sag es ruhig, wenn nicht ...


Sie wartete udn hoffte, dass Sunny sie verstanden hatte, was sie meinte. Also sie so in die klaren Augen der hübschen Stute sah begann sie zu zweifeln. Sunny hatte sie schon einmal fortgejagt.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Nov 06, 2010 8:24 pm

Sparkle folgte ihm nicht, als er einen Satz zurück machte. Er brauchte jetzt Freiheit, nicht die Bedrängnis von ihr. Sie verstand das. Sie verstand ihn - nur zu gut.

"Moon, zunächst bleibt uns noch Zeit. Wer weiß, vielleicht noch Jahre."

Ein schwacher Versuch, die Trauer zu lindern. Doch dieser Gedanke hatte sie etwas getröstet. Sie konnte noch immer mit ihrem Moon zusammen sein und das war das wichtigste. Ihr blieb noch Zeit, genug um das Leben noch zu genießen. Ja, wahrscheinlich würde sie schon in weniger als einem Jahr sterben. Aber sie musste nur auf sich aufpassen, um eben diesen Unfall, der ihr das Leben nehmen soll, zu verhindern.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 07, 2010 12:56 am

Sun lächelte erleichtert, als Toom und Mayflower sich bereit erklärten, eine Wachschicht zu übernehmen. Gerade wollte ihnen danken und dann auf zwei Schichten einteilen, als, sehr zögerlich, auch Kolett zu ihnen trat. Das heißt, sie blieb einige Schritte vor Sun stehen, bevor sie langsam erklärte, dass sie auch eine Schicht übernehmen könnte- wenn es Sunny recht sei.
Sun rollte mit den Augen und trat zu Kolett hin.

"He, Kolett, natürlich kannst du eine Schicht übernehmen! 'Ich bin neu heir, und noch dazu aus Aklars Herde...'- na und? Ich will das nie mehr von dir hören, denn glaubst du, ich hätte dich an Aris oder irgendjemand anderen rangelassen, wenn ich dir nicht vertrauen würde?"

Sunny stupste die Stute freundschaftlich an und lächelte. Kolett brauchte sich nicht selbt niederzumachen, das hatte sie überhaupt nicht nötig! Sie war eine tolle Stute, und Sunny, war es, die einen fehler begangen hatte, als sie sie verjagt hatte. Da war sie wirklich nicht sie selbt gewesen!
Nun wandte sich Sun wieder an alle drei:

"Gut, ich danke euch, dass ihr euch gemeldet habt. Ich würde vorschlagen... Toom, du übernimmst die erste Wache, May die Zweite und Kolett die Dritte. Die Zeiten... die könntet ihr euch vielleicht selst ausmachen. Ist das in Ordnung?"

Sunny musste sich anstrengen, nicht laut zu gähnen. Sie war furchtbar müde und sehr dankbar, dass drei Pferde aus der Herde, die doch auch das alles mitgemacht hatten, trotzdem Wache halten würden. Einmal mehr dankte die Palominostute den Göttern dafür, dass sie eine so tolle Herde gefunden hatte.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 07, 2010 2:03 am

Leya lächelte der Stute namens Kolett dankend zu, nachdem sie ihren Bruder verpflegt hatte. Er rührte sich nicht. Sie schlich leise an der Stute vorbei, und stand nun neben Aris, ihrem Bruder. Sie blickte in seine Augen. Ley dachte an früher. Sie sah Aris' Gesichtszüge, welche leicht angespannt waren. Dies war für die Schimmelstute ein gutes Zeichen. Kolett würde recht haben...er bräuchte nur Ruhe, dann würde es ihm schon bald besser gehen. Leya legte sich neben Aris, auf das weiche Gras. Sie sah zu Dice, aber ging nicht auf ihn zu. Sie würde sich diese Nacht einzig und alleine ihrem Bruder witmen...
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 07, 2010 3:16 am

New Moon schüttelte schwach den Kopf. Was sollte er noch tun? Es stand mehr wohl nicht in seiner Macht. Er seuftzte. Alles was er tun konnte war da shier so hinzunehmen wie es war und wer weiß, vieleicht war noch nicht alles verloren. Ein Funken Hoffnung blieb noch. Denn er war nicht allein. Sparkle war bei ihm.
Er ging wieder zu ihr und presste sich an sie. Seine Augenwinkel unterdrückten eine Träne. Er hatte Angst. Angst um Sparkle. Sie zu verlieren. Alles zu verlieren, was er mehr liebte als sich selbst.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 07, 2010 6:01 am

Sparkle genoss das Gefühl, ihren Gefährten an ihrer Seite zu haben. Sie sog seinen Duft ein, stillte die Tränen in seiner Mähne. Hier würde sie immer Schutz finden. Denn ihr Moon, auch wenn er ihr manches Mal allen Grund zum zweifeln gab, würde sie nie allein lassen. Er hätte sie jetzt fallen lassen können, wie einen brennenden Ast, der ihm die Nüstern verbrannte, doch nein. Er hielt zu ihr, was auch immer geschah. Und genau diesen Halt brauchte sie.

"Komm, wir müssen zur Herde zurück, sonst werden sie sich noch Sorgen machen.", murmelte sie nach einiger Zeit, ging aber nicht los, da sie auf Moon wartete. So schnell würde nichts sie mehr von seiner Seite kriegen.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 5:23 am

May nickte, aber es wäre ihr lieber wenn sie gleich alle drei gehabt hätte. Dann hätte sie etwas zu tun... und würde warscheinlich am Ende noch vor lauter Erschöpfung umgekippt. Also da das nicht zu empfehlen war, würde sie einfach nur eine Schicht übernehmen. Das umkippen konnte sie sich für den Moment aufheben, an dem sie sehr verzweifelt war. Sie trottete Phantom und Kolett.

Ich übernehme einfach dann wenn Phantom umkippt, und du Kolett übernimmst wenn ich umkippe, passt das allen?
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 5:59 am

Phantom runzelte die Stinrn, schüttelte den Kopf und lachte leise.
Umkippen, wollte ich eigentlich verhindern, May.
Er grinste sie an, nickte dann aber.
Gut, ich sag dir Bescheid, wenn ich nicht mehr kann.
Er ging einige Schritte, um besser hören, sehen und riechen zu können.


[lacht / überwacht die Herde]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 6:00 am

Langsam senkte sich die Nacht über den starren Körper der Stute und es wirkte beinahe, als ob diese lediglich eine Statue sei. Nichts wies mehr darauf zurück, was vor wenigen Stunden geschehen war. Vor wenigen Tagen, wie es beinahe schien, denn die junge Rappstute vermochte sich immer weniger an die grauenvolle Tat zu erinnern. Und mit diesem langsamen Verlust der Erinnerungen, welche lediglich zurück in den unterbewussten - und somit gefährlicheren - Teil ihres Gehirns gedrängt wurde, verschwammen auch langsam wieder die Erinnerungen, welche sie zuvor glaubte, zurückerobert zu haben. Zeitweilen hatte sie sogar einen zarten Keim der Hoffnung in sich spüren können, zaghaft glaubend, dass sie bald wieder vollständig Bescheid wusste. Wohin war diese Gewissheit und diese Hoffnung nun verschwunden?

Mit steifen Gliedern bewegte sie sich ein wenig, spürte das nun kälter werdende Wasser um ihre Fesseln spülen und starrte ausdruckslos auf die entstehenden Wirbel, welche sich um ihre Beine schlängelten und wenig später wieder verschwunden waren. Was für eine bedauernswerte kurze Lebensspanne sie doch hatten! Grollend drehte die junge Rappstute sich wieder herum und schritt langsam aus dem Wasser, spürte den warmen Wind um ihre Beine wehen und das leise Plätschern des Wassers. Es wirkte nahezu anziehend, doch Donner wusste um die trügerische Illusion, welche keinerlei Heilung bringen konnte, es jedoch versprach. Doch versprechen taten viele, halten tat es nicht einmal die Hälfte davon.
Mit düsterem Blick schüttelte sie sich aus, betrachtete die Wassertropfen, die aus ihrem schwarzen Fell perlten und davon spritzen. Sie funkelten tausendfach und brachen das restliche Sonnenlicht, zeigten die schönsten Farben. Schweigend setzte sich die kräftig gebaute Mustangstute in Bewegung, kein genaues Ziel ansteuernd. Als die Worte der Leitstute durch die Herde getragen wurden, richteten sich ihre Ohren automatisch nach ihnen aus. Bald jedoch sah sie sich erneut geschlagen, es meldeten sich bereits die üblichen Pferde der Herde. Jene, die dies nicht taten, waren entweder tot oder anderweitig verhindert. Leise schnaubte Donner aus, senkte den Kopf und schüttelte ihre lange Mähne aus.

.o( Gewöhne dich daran, Donnerkeil. Deine Dienste sind versiegt, kaum, dass du deine wahre Herde verlassen hast. Hier bist du nichts weiter als ... )o.
»Berater der Leittiere. Zweitrangig. Ersetzbar.«

murmelte sie düsteren Blickes, hob den Kopf und blickte geradewegs in die Augen eines großen, dunkelbraunen Hengstes. Alejandro. Vermeintlicher Partner Donner´s und ebenfalls Mitglied dieser Herde. Beinahe feindselig starrte sie ihm entgegen, doch dann zuckte sie mit der Schulter und wandt' sich schnaubend ab. Man hatte sie als wert empfunden, dieser Herde selbst nach ihrer Tat noch beizuwohnen, doch sie selbst empfand sich inzwischen als wertlos. Mit steifbeinigen Schritten und einem sonderbar abwesend wirkendem Blick suchte die Rappstute sich einen Platz in der Nähe der Herde, ließ sich dort "nieder" und senkte ihren Kopf, um zu grasen. Während sie das saftige, jedoch für sie geschmacklose Gras kaute und schluckte, erinnerte sie sich an Dinge, die ihr seltsam wirr und fremd erschienen. Donner schnaubte resigniert und ließ den Kopf wieder sinken, während sie mechanisch weiter graste.



[Im Fluss x Denkt über Alejandro nach x Sucht sich einen Schlafplatz nahe der Herde x Grast]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 09, 2010 4:42 am

Der Rappe seuftzte. Er musste sich wohl ersteinmal an die ganze Situation hier gewöhnen müssen. Es war alles ein wenig viel auf einmal, aber was sollte man tun. Er liebte Sparkle, als würde er wohl auch um sie kämpfen. Er folgte ihr, als sie sich auf den Weg zurück zur Herde macxhte. Was sollte aus ihm werden wenn sie ging? Was würde dann aus dem einst so starken unerbitterlichen Krieger werden? Würde er weiter leben können? Fragen über Fragen und wieder fand er keine Antworten. Es war zum verrückt werden.
Er kam an Sparkles Seite und prustet ihr in die Mähne. Sie sollte bleiben. Sie musste einfach.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 09, 2010 5:33 am

Sparkle genoss die Berührung ihres Gefährten und erwiderte sie, indem sie sich eng an ihn schmiegte. Er war stark, stärker als sie. Sie war sich sicher, dass er es verkraften würde. Er musste es verkraften. Und er konnte es auch. Er war New Moon, Leithengst der BlueMountainMustangs. Doch ob sie selbst es unbeschadet überstehen würde, das war nicht zu erkennen. Immerhin war es ihr Schicksal, dass zu kippen drohte. Und sie hatte Angst. Sie hatte Angst zu sterben, Angst Moon und das Fohlen allein zu lassen. Um die Herde nicht unbedingt, weil Kolett eine ebenso gute Heilerin wie Sparkle selbst war und dadurch Sparkles Posten einnehmen konnte. Aber die Sorgen waren da und mit jedem Blick, den sie der Herde zuwarf, wurden sie stärker. Da waren all ihre Freunde. Kolett, Toom, May, Pass, Leya und Dreamer. Sie alle würde sie allein lassen. Ihre engen Freunde. Und ihre Herdengefährten. Sie alle würden überrascht sein, wie sie vermutete. Denn sie hatte nicht vor, es allen zu erzählen. Nur Kolett, Dreamer, May und Pass würden davon erfahren. Außer Moon natürlich.
Sparkle drängte noch enger an Moon, vorsichtig und schutzsuchend.

"Erzähl es ihnen nicht, bitte. Ich möchte es nur ein paar Pferden erzählen. Nur Kolett, Dreamer, May und Pass sollen davon erfahren, bitte."


[denkt nach - blickt durch die Herde - drückt sich an Moon - flüstert ihm was zu]
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