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 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?

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New Moon
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Sep 30, 2011 3:35 pm

"In a night I hear a word - of a true story!"


Die dunklen, klaren Augen des Leithengstes glänzten neugiereig, als er den anderen Hengst musterte. Dieser schien ihm schon einmal nicht ganz unsympathisch udn Kolett sichtlich auch nicht. New Moon musste grinsen. Hauptsache die Braune vergraulte ihn nicht noch mir ihrem ständigen Geplapper. Belustigt schüttelte er seinen Kopf wobei der Schopf mit den dichten Stirnhaaren ihm in das Gesicht fiel. Er reichte fast bis zu den schwarzen Nüstern.
Irgendwann dann, war wohl auch Michelangelo wieder aus seienr Starre erwacht. er stand ja die ganze Zeit nur da, als würde vor sienem Auge irgendetwas wahnsinnig interesanntes passieren. Der Rapphengst musste Grinsen. Aus dem Augenwinkel nahm er war, wie Kolett nervös von einem Fuß auf den anderen trat. New Moon wusste, so frech wie die Stute auch sien möchte, sie hatte Respekt - vor ihm. denn wenn Kolett eines verstand, dann die Hirarchie in der Herde.

Der spanische Hengst machte nun den Mund wieder auf und lenkte New Moons Aufmerksamkeit somit von Kolett auf sich. Doch seine Worte konnte der Schwarze nicht so ganz ordnen. er sprach ihm zu - gehakt. So als würde ihm das jemand vorkauen, doch er sagte nichts. Dennoch, irgendwie war das wohl ein wenig viel des Guten. Klar, der Leithengst mochte etwas arrogant sein, doch so wie der Fremde ihn ansprach, so wollte es ihm auch nicht gefallen. Es war ihm also eine Ehre! Aha. Und Kolett eien außergewöhnliche Stute? Barnte sich da etwa eine Liebelei an. Na das konnte j was werden. Er hatte zwar schon immer gewusst, dass Kolett etwas - speziell war, aber außergewöhnlich? Nun vielleicht verstanden sie sich hier auch einfach nur falsch.

>> Nicht der Rede Wert! So , du scheinst dich also mit ihr angefreundet zu haben, nun denn, mach ihr mal nicht zu viele Komplimente, Spanier, man weiß nie, wie sie das interpretiert. Und du willst ein zartes Herz doch wohl nicht zerbrechen oder? <<

Seine Augen blitzten belustigt. Doch irgendwie geriet die ganze Situation etwas ins Wanken. Denn New Moons Blick hatte etwas Hartes angenommen und so beäugte er Michelangelo kritisch. Als wolle er ihn warnen. Kolett war nicht New Moons Gefährtin, doch irgendwie schien er auf sie Acht zu geben.
Und es wäre wohl ein Fehler dem Leithengst zu wiedersprechen. Außer man hatte genug Mumm.
Aber des Apfelschimmels Blick schwiff schon wieder ab. Richtung Sunny und Jared.
Zu der Leitstute kam nun eine neue Stute. Der Rappe drehte sich ebenfalls um und sah eien Gescheckte, bei Sunny stehen. Er nickte einmal kurz in ihre Richtung, ehe er sich wieder Angelo zuwandte.




{Kolett&&Angelo | überlegt | spricht | herausfordernd | bemerkt Phönix}

_______________________________________
o.o|| und nun ist er vater ||o.o
This boy fell in Love with a sparkling star and got a new horizon

my life is BRLLIANT my life is pure
I saw an ANGEL of that I'm sure


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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Sep 30, 2011 3:52 pm

" Ich wusste gar nicht, dass du so süß sein kannst!"


Michelangelo gefiel ihr. Er war so anders, das wirkte auf Kolett faszinierend. Außerdem hatte er Anstand und das bewies er immer wieder und dabei, war er noch nicht einmal sehr lange bei der Herde. Vielleicht gerademal einige hundertstel Sonnenstrahlen. Oder mehr. Sie war nie sonderlich gut in der Zeitschätzung gewesen.
Als ein dunkler Schatten über sie fiel wusste die Braune sofort, wer auf sie zukam. Der Leithengst höchstpersönlich. Kolett lächelte New Moon an, der auf sie zukam und sich anscheinend selbst ein Bild von Angelo machen wollte. Sollte er mal sehen, was das für ein anständiger Hengst war. Vielleicht sollte der Schwarze sich daran öfters ein Beispiel nehmen ...
Doch Kolett war nicht so dreist um ihm das ins Gesicht zu sagen, denn Respekt hatte sie vor New Moon. Er hatte sie am Leben gelassen, obwohl er einst ein Mörder war udn die Gelgenheit gehabt hatte sich an ihr zu rächen. Doch er hatte ihr Gnade erwiesen und dafür war sie ihm dankbar.

Bei seinen Worten klappte ihr die Kinnlade herunter. Und ob sie ihren Mund halten konnte, aber das würde er wohl nie begreifen. Typisch Hengst! Nun ja. Die beiden Hengste vertieften sich auch zugleich in ein Gespräch. Über sie. Das gefiel Kolett eigentlich ganz und gar nicht, denn es war nicht sonderlich angenehm, wenn man daneben stand, wenn über einen geredet wurde. Doch gehen wollte sie auch nicht.
Moons letzte Worte waren jedoch hart und seine Augen nahmen diesne merkwürdigen Glanz an. Einerseits fand sie es ja süß, dass er sie schützen wollte, doch andererseits war da Michelangelo. Der freundlich udn aufgeschlossen war udn sie ertrug. Hatte sie sich in Moon geirrt und er hatte doch etwas gegen den Neuen? Sie hoffte inständig das Gegenteil.
Aber bevor sie sich einmischen konnte verlangte Sunny nach ihr. Kolett warf einen Blick zu der Leitstute, bei ihr stand ein neues Pferd. Die Braune seuftzte. Dem Befehl der Leiterin durfte sie sich nicht wiedersetzen, doch genauso ungern ließ sie Angelo jetzt alleine.

>> Er meint das nicht so! Aber gib dennoch etwas Acht! Er soll keinen Grund haben, dich zu verachten, dieser Narr! <<

Sie flüsterte die Worte in Michelangelos Ohr, so dass nur er es hören konnte. new Moon warf sie einen warnenden Blick zu. Er sollte bloß aufpassen was er tat, denn wehren konnte sie sich noch immer, sie war einmal eine Kriegeri der Nacht gewesen. Und auch wenn er stärker sein mochte, sie war geschickt.

Schnell trabte Kolett zu der Palominostute hinüber. Sie sollte der Gescheckten die Herde vorstellen. Nun, dass war ja einfach. Sunny wollte wohl mit dem durchgeknallten Schimmelhengst reden. Das konnte ja heiter werden. Mit diesem Trottel. Kolett bedeute mit einem Nicken der neuen Stute ihr zu folgen.

>> Kein Problem Sunny, wird erledigt!<<

Dann wandte sie sich an die Neue.

>> Also. Wie du wohl schon mitgekriegt hast: Ich bin Kolett, einfaches Mitglied hier in der Herde. Dann ist da New Moon, dass ist der Rappe dort bei dem Apfelschimmel. Er ist unser Leithengst und ein stolzer Krieger. Der Apfelschimmel bei ihm das ist Michelangelo, ein Spanier. Er ist auch gerade eben erst zu der Herde gestoßen, die Rappstute dort drüben, dass ist Donner unsere Beraterin. Ich kenne sie noch nciht allzugut, doch ihr folgt meistens ein Rabe. Er nennt sich Curvus. Dann ist da noch Phantom, dass ist der Palominohengst, er ist hier auch Berater und Sunnys Gefährte. Die Schimmelstute dorthinten ist SParkle, sie ist New Moons Gefährtin udn tragend. Außerdem ist sie hier Heilerin und wirklich schwer in Ordnung. Den verrückten Schimmelhengst beim Wasserloch kenn ich noch nicht und willl das eigentlich auch gar nicht tun.
Und damit wäre unsere kleien Herdeneinführung auch schon fertig. Bei Fragen, frag!
<<

Sie grinste die Neue an und mustrte sie neugierig. Die Fremde schien recht lebhaft. Zumindest hoffte Kolett das. Es war schön immer wiede rneue Gesichter in der Herde zu haben. Neue Freunde.

>> Ach und wie heißt du eigentlich? <<




{MoonAngelo | verwundert | flüstert zu Angelo | geht zu Sunny | stellt Phönix die Herde vor }
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Okt 01, 2011 1:21 pm

No matter what comes in life - do what you like

Die rot Gescheckte grinste. Noch immer? Wieder? Keiner wusste es so Recht. Allerdings lag die Vermutung sehr nahe, dass es an Sunny lag. Immerhin nutzte die beinahe sinngemäß ähnliche Worte wie Phoenix keine drei Minuten zuvor. Bereits jetzt sympathisierte die Gescheckte mit der tragenden Leitstute und das lag gewiss weder am bald zur Welt kommenden Fohlen, noch am Rang. Sie genoss das Wesen dieser Palominostute, da diese offenbar ebenfalls für das Leben lebte, statt nur für Andere.

    » So viel Aufregung und so viel Vergesslichkeit. Hoffentlich vergessen wir am Ende nicht die Aufregung deshalb. «


überlegte sie laut und lachte schließlich genüsslich angesichts dieser eigenartigen Gedanken. Was zählte nun auch noch Logik und Rationalität, wenn es doch ein herrliches Wetter zu werden drohte und Phoenix keinerlei dunkle Wolken am Himmel ihres Lebens erkannte. Als Sunny ihr dann besagten 'Mr Sunny' vorstellte, hielt die junge Mustangstute nicht mehr an sich und brach in schallendes, gelöstes Gelächter aus. Wer hätte gedacht, dass sich bereits eine derart passende farbliche Konstellation bilden würde?

    » Das Phantom und die Sonnige. Na, auf euren Nachwuchs bin ich nun umso mehr gespannt. «


grinste sie und schüttelte sich den Schopf aus den dunklen Augen. Dann jedoch schien es, als müsste die Leitstute ihre Aufgaben wieder erfüllen und verständnisvoll nickte Phoenix. Wenig später trabte sie einer braunen Stute entgegen, welche sich selbst als Kolett vorstellte. Innerhalb von wenigen Minuten waren ihr die gesamten Mitglieder dieser Herde vorgestellt worden und ein wenig erinnerten diese sie wieder an ihre einstige Familie. Sie waren nie vollkommen blutsverwandt miteinander gewesen, außer Cloud mit seinen Eltern und seine kleine Freundin. Sie waren auch keine richtige Herde gewesen und doch hatte Phoenix sie alle geliebt. Auf ihre ganz eigene Art und Weise vermisste sie ihre kleine Familie, doch als ihr Blick sich wieder auf Kolett richtete, die nun nach ihrem Namen fragte, wich der kurze Anflug von Traurigkeit der blanken Freude. Ein ehrliches Lächeln, breit und ungehalten, tanzte über ihre Züge und ließ ihre dunklen Augen frech funkeln.

    » Einst nannte man mich den großen Schrecken der Traurigkeit « - sie hielt inne und grinste breit - » irgendwann war meine Mutter auf den Namen Breeze Phoenix gekommen, aber viele nennen mich einfach beim Offensichtlichsten: Crazy. «


Sie grinste breit, dachte an das entsetze Gesicht ihres Sohnes, würde dieser von ihren Worten erfahren und erfreute sich der schönen Sonne und der guten Gesellschaft. Allerdings war ihr keineswegs entgangen, dass sie zuvor in Gesellschaft zweier Hengste gewesen war, New Moon und Michelangelo. Nun betrachtete sie beide Hengste nachdenklich, warf der Braunen aus dem Augenwinkel einen ebenso nachdenklichen Blick zu und wandte sich dann verschwörerisch grinsend an diese.

    » Was hältst du davon, wenn wir die beiden Hengste ein bisschen aufmischen? Du scheinst den Grauen ja ganz nett zu finden und ein bisschen Plaudern schadet niemandem. «


Ihr eigentliches Ziel war wohl mehr als offensichtlich, doch wollte sie Kolett ebenso fröhlich sehen, wie wenn sie an der Seite des Grauen gestanden hätte. Dementsprechend war der Plan einfach, aber vielleicht auch wirkungsvoll. Aus der Erfahrung wusste Phoenix, dass es meist die guten Gespräche waren, aus welchen eine gute Beziehung resultierte. Zwinkernd fügte sie hinzu

    » Und wenn ihr allein sein wollt, ihr zwei Hübschen, gib mir ein Zeichen und ich sorge dafür, dass New Moon und ich weg sind. «


Irgendwie müsste das ja schon funktionieren. Die Gescheckte grinste, als sie daran dachte, wie lange ihr bester Freund gebraucht hatte, ehe er die Liebe Fly´s zu ihr erkannt hatte. Hengste waren manchmal doch ein wenig - hinterher, was die Liebe anbelangte. Also musste man nachhelfen. Phoenix schnaubte zufrieden und nickte bekräftigend. Nun sah sie die Braune fragend an - wenn diese nicht wollte, wäre ihr Plan ohnehin null und nichtig. Dann würde die Gescheckte sich eine andere Beschäftigung suchen, eventuell plauderte sie dann ein bisschen mit der Weißen - oder mit 'Mr Sunny'. Zu neugierig war sie auf ihn, allerdings ebenso auf den Rest der Blue Mountain Mustangs. Selig schnaufte sie.

    'Ach, Castle. Es ist wunderbar.'





[Bei Sunny # Bei Kolett # Spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Okt 03, 2011 10:29 am

    Jared sah zu Sunny, als sie sich von ihm abwandte und eine neue Stute begüßte. Plötzlich war sie wie verwandelt, freundlich und vergnügt. Sonnig eben.

    (Das ist wohl deine eigene Schuld)

    dachte der Hengst betrübt, während er sich fragte, war er nun tun sollte. Unschlüssig blieb er stehen, verschlang das Gras mit seinen Blicken, doch traute sich nicht, es wirklich zu fressen. Er hatte schon genug angerichtet.
    Plötzlich sah Sunny zu J hin und dem Hengst wurde mulmig. Er senkte den Blick, starrte wieder auf das Gras. Als er wieder in die Richtung der Leitstute sah, war eben diese verschwunden. Neben der neuen Stute stand nun eine braune, die ihr die Herde vorzustellen schien, ihrer Gestik nach zu urteilen. Kurz wandte sie sich Jared zu, der innerlich zusammenzuckte, doch dann wandte die Stute sich schon wieder der Neuen zu.
    Der Neuen... als ob er nicht neu wäre!

    Er hörte, wie sich jemand ihm näherte und fuhr erschrocken herum. Es war Sunny, die mit freundlicher Miene auf ihn zugetrabt kam. Ihre Stimme war ebenfalls nett - wenn auch nicht so unbeschwert, wie sie zu der Stute eben gesprochen hatte -, als sie Red einlud, erstmal bei der Herde zu bleiben.

    "Meint Ihr das ernst?"

    fragte J stockend. Er konnte sein Glück kaum fassen. Klar, dass er nicht wieder alles versauen würde, indem er erneut etwas tränke. Anscheinend war der Schimmelhengst ein genügsamer Charakter, denn er verspürte nicht den Drang wieder etwas zu trinken, auch wenn Sunny nach Wasser duftete, sie musste wohl eben getrunken haben.

    "Aber... darf ich etwas essen? Ich habe auch schon lange nichts mehr gefressen, wisst Ihr?"

    Die Palominostute peitschte gleichgültig mit dem Schw2eif, was Jared als ein Ja deutete. Sofort beugte er sich hinab und begann zu grasen.


[Verunsichert - Sunny - spricht - grast]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Okt 09, 2011 3:35 pm

    "Im Großen und Ganzen habe ich nichts dagegen, aber wenn ich es mir recht überlege - NEIN!"


    Die braune Stute blickte über die Herde. Von der Herde in den Himmel, vom Himmel wieder auf die Herde und schließlich traf ihr Blick dann die Schecke neben ihr. Die Neue war ihr also gefolgt und hatte ihr zugehört. Sehr gut, Kolett hasste es nämlich abgrundtief sich wiederholen zu müssen. Sie fand das erniedrigend, konnte man ihr nciht einfach von Anfang an zuhören? Naja, manchen stand dies wohl nicht in der macht, aber das sollte jetzt nicht ihr Problem sein, denn die Schekce shcien ebenfalls recht redfreudig. Was Kolett gerade recht kam. Es wäre zu deprimierend gewesen, einen weiteren Langweiler ind er Herde zu haben, der sein Maul nciht aufbekam oder bei jedem Wort zusammenzuckte, dass aus seinem Mund kam, weil er entweder seine eigene Stimme so beängstigend fand, oder es abscheulich fand zu sprechen. Was sie nunmal überhaupt nicht nachvollziehen konnte, denn Kolett liebtwe es ja bekanntlich draufloszuplappern udn am besten niemals wieder aufzuhören. Was ihr aber meistens aufgrund von Atemproblemen untersagt blieb. Naja, niemand war fehlerfrei.

    Die Gescheckte stellte sich vor. Sie hatte ja einen, wie sollte Kolett es nennen?, außergewöhnlichen namen? Egal, jedenfalls entschied sich die Brauen binnen Sekunden ihr gegenüber einfach nr Crazy zu nennen, denn das schien wirklich auf die Braun-Weiße zu passen. Kolett fand sie ganz ok, eigentlich auch recht sympathisch, denn mit der konnte man wneigstens reden. Und das war ja für die Braune die Hauptsache.

    " Den Großen Schrecken der Traurigkeit? Ist jetzt nicht dein Ernst oder? "


    Aus dem Augenwinkel her sah Kolett sie fragend an, doch im gleichen AUgenblick musste sie losprusten. Wie konnte man jemanden nur den Großen Schrecken der Traurigkeit oder so nennen? Das war doch absurd, vollkommen verrückt. Aber manche kannten ja dne Unterschied zwischen Realität, Möglichkeit, Wahn-und Irrsinn nicht. Aber bitte, wer es brauchte. Trotzdem Kolett fand das ja zum schießen.
    Als Phönix fragte ob sie nicht zu den Hengsten gehen wollten, blitzten Koletts dunkle AUgen auf. Und ob sie wollte, doch bei den anderen Worten der STute musste sie ersteinmal nachdneken. Nun gut, sie bschloss, dass sie Phönix wohl vertrauen konnte, da die ja genau so durchgeknallt zu sein shcien, wie sie selbst. Und wnen Crazy es tatsächlich schaffte, Moon fortzulocken, dann würde Kolett ihren Hut vor ihr ziehen. Denn der olle sture Esel ging eigentlich mit niemanden mir nichts dir nichts woanders hin.

    " Wie du meinst Crazy. Ganz auf deine Verantwortung! "

    Sie lachte und stupste die Schecke fröhlich an, denn lief sie los, zu den beiden Hengsten hinüber. Zwischen den beidne hatte sich kein Gespräch mehr entwickelt, schwiegend standen sie sich gegenüber. na da skonnte ja was werden. Kolett seuftzte. Typisch Männer!
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Okt 15, 2011 6:52 am

Michelangelo sah der hübschen braunen Stute, deren Name Kolett war. Nun stand er allein neben New Moon. Er hatte ihn bezichtigt, etwas von Kolett zu wollen. Darüber konnte der Spanier nur lachen. Er zwinkerte, bevor er wieder den Leithengst ansah. Es war ein riesiger Rappe, den Michelangelo nur bewundern konnte. Aber was er sagte, deutete auch darauf hin, dass er ein aufrichtiger Freund war, der seine Freunde und seine Familie beschützte. Dafür verdiente er noch ein bisschen mehr Respekt.

"Ich sage nur die Wahrheit. Und ich habe nicht vor, einer delicada belleza das Herz zu brechen."

Seine Stimme war ruhig, seine Worte gewählt. Was sollte er auch sonst sagen? 'Ja, ich bin total der Playboy und mich interessieren die Herzen der Stuten nicht.' Aber das wäre gelogen. Tatsächlich war er allein und hatte nicht vor, sich allzu bald eine Gefährtin zu suchen. Kolett war zwar nett, aber mehr auch nicht. Er wollte nichts von ihr.


[sorry, dass es so kurz is. hab nix zusamm gekriegt ...]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Okt 19, 2011 3:46 pm

One day I will fly to heaven - until that day comes I am right here


    Gedankenverloren grinste die gescheckte Stute vor sich hin, als sei es das ausnahmslos Wichtigste auf der Welt, nicht das fröhliche Lächeln auf den Lippen zu verlieren. Hätte man sie gefragt, so wäre es durchaus denkbar gewesen, dass sie ebenso geantwortet hätte - oder ähnlich. Nun jedoch schüttelte sie munter ihren kurzen Schopf, sodass dieser bald schon recht gut zu ihrem verworrenen Wesen zu passen schien. Die kurzen Haare standen ihr wirr vom Kopf ab, ähnelten nun stark dem kurzen Schopf eines Jungpferdes und dementsprechend auch an das wilde Gemüt eines solchen. Phoenix lachte fröhlich, spannte die Muskeln ihrer Hinterhand an und bäumte sich einmal fröhlich auf, ehe ihre vier Hufe wieder sicher auf der Erde standen. Cloud wäre entsetzt ob seiner peinlichen Mutter, aber daran gewöhnte man sich mit der Zeit. Außerdem war es ja auch ein ganz netter Zeitvertreib, ihn zu necken und zu provozieren, sodass er bald schon mit panischem Gesichtsausdruck das Weite suchte.

      'Tja, die Jugend versteht keinen Spaß mehr richtig. Ob ich da etwas anders hätte machen sollen?'


    Gleich darauf verstrickte sie sich in Gedanken über die richtige Erziehung eines Fohlens und ob es diese überhaupt gab. Jeder sah dieses recht heikles Thema ja ein bisschen anders und als sie sich die zwei tragenden Mutterstuten ansah, legte sie grübelnd den Kopf schief. Ob Sunny und ihr 'Mr Phantom' die Erziehung ebenso gespalten sahen wie einst Castle und sie? Irgendwie wäre das nicht denkbar, fand Phoenix, schnaubte zufrieden ob dieses Ergebnisses und verdrängte dabei, dass die eigentlich wichtigen Persönlichkeiten - Sunny und Phantom - diesbezüglich gar nicht ausgehorcht worden waren. Nun ja, was nicht war, konnte ja noch werden, beschloss sie kurzerhand. Das Lachen Kolett´s drängte die Gescheckte wieder zurück auf den Boden der realen Welt, sodass sie breit grinsend erwiderte

      » Naja, sie hatten schon Namen ... aber mal ehrlich, Schrecken der Traurigkeit kann sich jeder merken. «


    Offenbar auch die Braune, welche ihrerseits zu lachen begann und kurzerhand ihren eigenen Gedanken nachhing. Belustigt schnaubte sie aus, senkte kurz den Kopf und rieb sich mit diesem eine juckende Stelle am Bein. Der Sommer kam zwar ganz gelegen, aber mit ihm kehrten auch immer so viele lästige Plagegeister ein. Aber auch diese benötigten eine Möglichkeit zum Lebenserhalt, weshalb Phoenix rasch wieder von ihrem Bein abließ. Das Nehmen von Leben lag ihr einfach nicht, selbst nicht bei einer Fliege.
    Schließlich war es Kolett, die das einträchtige Schweigen der beiden Stuten wieder durchbrach und nach einer fröhlich geäußerten Skepsis voran schritt. Die Berührung ihrer Nüstern auf ihrem Fell befand Phoenix als erleichternd, denn somit schien zumindest der erste Weg für eine aufrichtige Freundschaft geebnet zu sein. Neugierig geworden spitzte sie nun die Ohren, blickte auf und betrachtete sich die beiden Hengste erst einmal von Neuem, ehe sie rasch der Braunen folgte.

      » Ach, Verantwortung haben wir später noch genug! «


    flüsterte sie ihrer Freundin augenzwinkernd entgegen, ehe sie den Kopf hob und anscheinend wohlwollend erst Michelangelo, dann New Moon musterte. Beinahe glich sie einer stolzen Mutter, die ihre beiden Sprösslinge in Augenschein nahm, was sich so gar nicht mit dem soeben gezeigten Verhalten vereinbaren ließ und durchaus auf ein wenig Irritation zurückführen konnte. Die Scheckenstute grinste breit, erst den Schwarzen, dann den Grauen an.

      » Guten Tag, ihr Beiden. Mein Name ist Phoenix, aber Freunde nennen mich Crazy. «, sie hielt kurz inne, schien nachzudenken und grinste dann umso weiter, ehe sie mit einem schwachen Schenk des Kopfes mit den Nüstern auf die Braune neben sich deutete, » Kolett war so freundlich und hat euch beide namentlich erwähnt, aber obwohl es heißt, Namen besitzen Macht «, dabei kicherte sie plötzlich los, erinnerte sie sich doch an Kolett´s recht irritiert wirkenden Gesichtsausdruck bei der Erwähnung ihres Kindernamens, » denke ich dennoch, dass sie nicht so viel Macht besitzen, wie sie eigentlich sollten. Also, um dieses peinliche Dilemma ein wenig ... abzukürzen ... ich freue mich, eure Bekanntschaft zu machen und diese Herde gemeinsam mit euch genießen und bilden zu dürfen. «


    Sie hielt inne, legte nachdenklich den Kopf schief und runzelte dann kurz ihre Stirn, die unter dem noch immer kraus abstehenden Schopf verborgen wurde. Dann richteten sich die dunkelbraunen Augen entschuldigend auf die beiden recht wortlos scheinenden Hengste, wohlgemerkt hatte sie ebenso, dass sie eigentlich mehr oder weniger geradewegs in ein Gespräch geplatzt war. Nun, das war nicht weiter zu ändern, also sollte man wohl das Beste daraus machen. Phoenix grinste wieder einmal, erinnerte sich an die genervt rollenden Augen seines Sohnes und grinste prompt noch breiter, obwohl er nicht anwesend war, um peinlich berührt zu sein.

      » Entschuldigt, ihr Zwei. Irgendwie gehen heute die Grillen mit mir durch, ich weiß auch nicht so Recht. Kennt ihr das? « Neugierig sah sie auf, die beiden Hengste an, dann kurz Kolett, als sie den Kopf schüttelte. » Bestimmt nicht. Hengste wollen immer so stolz und vornehm tun, dabei sind sie doch auch nur Fleisch und Knochen, wie der Rest der Lebewesen. Ob sie das wohl wissen? «


    Sie lächelte wieder einmal entwaffnend ehrlich, sodass ihren Worten ein wenig die Grobheit genommen wurde und sah die Braune nun unverschämt jauchzend an. Es bereitete ihr einfach immer wieder Freude, ein bisschen Überraschung in das Leben zu bringen. Wozu sonst sollte man auch leben, wenn man es nicht genoss? Eines Tages, dessen war sie sich sicher, würde ihre Seele Flügel geschenkt bekommen und davon fliegen. Was dann mit ihr geschah - niemand wusste es und sie wollte es gar nicht so genau wissen. Aber trotzdem: Wenn sie am Sterbebett Rechenschaft ablegen musste, wollte sie sich an ein schönes und vor allem gelebtes Leben erinnern können. Selig lächelte sie, das Groteske war aus ihrem Gesicht verschwunden und nun glich das sanfte Lächeln beinahe einer verträumten, romantischen Stute.

      'Crazy, Crazy, was soll nur aus dem Traurigkeitsschrecken werden, mhm? - Ich weiß es nicht Cas. Aber eines weiß ich: Das ich mein Leben genieße und vollauf lebe! Tust du das auch?'




[Bei Kolett # Spricht # Später bei Michelangelo & New Moon # Spricht sie an # In Gedanken]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Okt 22, 2011 9:04 am

WICHTIG!

Ich würde gern wieder einen Zeitsprung von ein paar Tagen einbauen. Ich warte noch eine Weile, damit Kolett, Phoenix, Moon und Michelangelo noch ihr Gespräch beenden köennen, wenn sie wollen. Wenn ihr das nicht unbedingt beenden wollt, kann ich den Zeitsprung immernoch eher einbauen Wink
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Okt 25, 2011 10:35 am

Okay, dann erlaube ich mir hiermit mal den Zeitsprung Wink

WICHTIG - ZEITSPRUNG

Nach einer Weile der Ruhe zogen die BlueMountainMustangs weiter. Sie waren um zwei Mitglieder angewachsen, und auch Jared folgte ihnen, als wüsste er nicht, ob er gehen oder bleiben sollte.
Einige Tage später erreichte die Herde den Green Lake, wo sie sich stärkte. Langsam aber sicher rückte der Herbst näher und die BlueMountainMustangs machten sich an den Aufstieg in die Berge. Das Ziel war noch immer die Höhle, in der sie schon im letzten Winter so viel erlebt hatten...
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Okt 25, 2011 1:36 pm

ÜBRIGENS: Es ist jetzt nach dem Zeitsprung Morgen!! Steht alles nochmal im Kasten auf der Startseite!

    Sunny fühlte sich so fröhlich wie lange nicht mehr, als sie an diesem Morgen aufwachte. Die Herde lagerte in einem kleinen Waldstück am Fuße der Blue Mountains. Es waren von hier aus vielleicht noch zwei, drei Tagesmärsche bis zur Höhle. Sun wusste nicht genau, was sie dort erwartete, aber sie war voller Hoffnung. In ihrem Bauch wuchs das Fohlen heran, und die Palominostute spürte, dass die Geburt nahe war. Ebenso wie bei Sparkle. Das war einer Gründe, warum sie die Höhle möglichst schnell erreichen wollte. Der Aufstieg wäre ziemlich anstrengend für ein Fohlen.
    Sun neigte den Kopf zur Erde und begann zu grasen. Um sie herum schliefen noch einige Pferde, aber das sollten sie ruhig tun. Denn trotzdem wollte die Leitstute ihre Herde nicht treiben. Die Ruhe tat ihnen gut.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Okt 25, 2011 2:16 pm

Der große graue Hengst war schon seit einiger Zeit auf, stand auf seinen langen, muskulösen Beinen und fraß etwas des Grases. Er hatte sich mit Kolett und New Moon gut verstanden, ebenso war ihm die Heilerstute Sparkle sehr sympatisch. Vom Rest der Herde konnte er nicht sonderlich viel sagen, aber er hatte ja noch Zeit, bis es Zeit wurde, allein weiter zu reisen. Auf jeden Fall würde er hier bei den BlueMountainMustangs ein paar gute Freunde finden.
Er entschied jetzt, zu der Leitstute herüber zu gehen. Sunny stand eindeutig kurz vor der Geburt, was sie in seinen Augen umso mehr bewundernswert machte. Die Stute hatte dem Mumm, sich hochtragend durch die Berge zu schleppen, ohne sich auch nur einmal zu beklagen. Sie war eines der wenigen Pferde, für das er aufrichtigen Respekt empfand.

"Buenos Dias, Sunny! Wie geht es dir heute Morgen? Gut geschlafen?"
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Okt 27, 2011 1:03 pm

» Carpe Diem. Genieße den Tag. «

    Eine alte Binsenweisheit besagte, dass man den Tag zu genießen habe, immerhin wisse man nie, ob es nicht womöglich bereits der letzte Lebenstag auf Erden war. Nun lauerte im schwarzgefiederten Rabenvogel Herr von Rabe seit nunmehr vielen, ungelebten Jahrhunderten ein ungewöhnliches Verständnis für die Zweibeiner und deren Kunst, weshalb er nicht selten eben diese Kunst auch genossen hatte. Nun jedoch, die Schönheit der erwachenden Wildnis betrachtend, genoss Curvus den angehenden Morgen in aller denkbaren Möglichkeit. Zufrieden plusterte er sein Gefieder auf, fuhr mit dem glänzenden Schnabel über das schwarze Gefieder und krächzte leise, zufrieden. Neugierig hatte er Sunny dabei beobachtet, wie diese ebenfalls erwachte und ein feiner Anflug von Freude überkam ihn, als er sich erneut in Erinnerung rief, dass ausgerechnet er, unbedeutend und bedeutend in Einem, dieser Herde beiwohnen durfte. Mit einem tiefen Atemzug nahm er die morgendliche Frische in sich auf, die mit den Tagen immer kühler geworden war. Die ersten Vorboten des Herbsts, so viel stand fest.

    Unwillig schüttelte die Schwarze ihren Körper, dennoch vermochte sie weder die leichte Steifheit ihrer Gelenke noch ihre recht eigenartige Laune zu vertreiben. Donnerkeil wäre es bei Weitem lieber gewesen, sei sie mit einer anhaltenden Monotonie einer Stimmung gesegnet, doch dieser Morgen weckte widerstreitende Gefühle in ihr. Nur langsam wurden ihre vom langen Stehen steifen Glieder wieder geschmeidig, aus dunklen, misstrauischen Augen blickte sie um sich und taxierte Jeden, der seinerseits die Stute beobachtete, mit ihrem inzwsichen berühmt-berüchtigten finsteren Blick, ehe sie sich Schweif schlagend abwandte. Inzwischen, so glaubte sie, nicht ohne einen seichten Anflug von bitterer Melancholie, hatte sie sich wahrlich zu einer wahrhaftigen Einsiedlerin entwickelt, zu einem Einzelläufer, der mehr Recht als Schlecht mit einer Herde umherzog - und von dieser ebenso mehr Recht als schlecht akzeptiert wurde. Ein tiefes, beinahe schon resigniert klingendes Seufzen blähte ihre Flanke, bevor die Schwarze sich nochmals die Mähne ausschüttelte.

    Langsam glitt das Rabentier auf den Boden, sein zuckender Kopf legte sich mehrmals schief und der jungen Stute war es, als ob Curvus sie beäugte wie ein seltenes - oder eher sonderbares - Insekt. Ärgerlich schnaubte sie, legte im Hochreißen des Kopfes die Ohren kurz und leicht an, dann schlug sie mit dem Schweif. Wenig später seufzte sie resigniert, das erstaunte Krächzen des Rabens ließ sie aus finster zusammengekniffenen Augen zu ihm nieder starren, ehe sie den Kopf hob und schweigend den Sonnenaufgang betrachtete. Dieser zeichnete feurige, glutvolle Feuerzungen auf ihren Körper, ließ sie regelrecht erstrahlen und Don selbst erinnerte sich an das Ziel dieser Reise. Augenblicklich schlug ihre stumme Bewunderung der Natur in erdrückende Schweigsamkeit um, der die Bitterkeit beinahe anzumerken war. Das Rabentier neben ihr flog leicht auf, setzte sich vorsichtig auf ihren Wiederrist und betrachtete ebenfalls schweigend gemeinsam mit seinem Schützling den verschwenderischen Beginn des neuen Tages. Er war prachtvoll und verkündete fantastische Dinge, dessen war sich Curvus sicher. Ein feines Lächeln glitt über seine Züge, als ein leichter Windhauch seine Kopffedern ein wenig in Aufruhr brachte und dem Raben selbst ungewohnt gute Nachricht brachte.

    'Bald schon wird hier wieder ein Sonnenschein strahlen - wenn ich es Recht bedenke, werden es wohl mehrere sein.'

    Sein Blick streifte die beiden trächtigen Stuten, ehe er wider den Worten des Windes lauschte. Sichtlich zufrieden begann Curvus erneut sich zu putzen, doch entging ihm keineswegs, dass Donnerkeil, je dichter sie dem Ziel kamen, von ungewöhnlichen Stimmungsschwankungen geplagt schien. Innerlich lächelte der Rabe milde, dann widmete er sich seinem glänzenden Gefieder. Die Schwarze selbst betrachtete die Natur schweigend, aber ungewohnt ergriffen, beinahe friedlich.


[Wachen beide auf # Betrachten die Natur & Sonnenaufgang # In Gedanken]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Okt 27, 2011 1:20 pm

It´s just the nature - but I am fall in love with her

Dunkle, kluge Augen blicken ihr entgegen, ein feines, fast schon frech zu nennendes Lächeln verziert die rechte Hälfte seines Gesichtes ein wenig, ehe das schiefe Grinsen eingestellt wurde. Stolz schwillt in ihr, scheint ihr den Raum zum Atmen zu nehmen und gleichzeitig zu geben, sodass sie mit einem ebenfalls feinen, subtilen Lächeln darauf wartet, dass er zurück kehren würde. Somit lässt sie ihn ziehen, mit dem Wind, der fröhlich keck mit ihrer Mähne spielt und sie zum Spielen auffordert. Lange blickt sie der sich legenden Staubwolke nach, lange blickt sie seiner längst verschwundenen Silhouette nach. Dann dreht auch sie sich herum und spielt mit dem Wind. In der Gewissheit, dass er zurück kehren wird.

Langsam öffneten sich die dunkelbraunen Augen der Scheckenstute, ehe sie sich leicht verwirrt umblickte und daran erinnerte, wo sie sich befand. Genüsslich reckte sie sich, spürte den Tau auf dem Boden und lächelte genüsslich dem anbrechenden Tag entgegen. Zufrieden erinnerte sie sich an ihren Traum, an die Zufriedenheit, die sie empfunden hatte, die innere Ruhe, die nur in ausgesprochen seltenen Fällen auftrat. Phoenix schnaubte einmal sachte, sah sich kurz um und stemmte sich dann mit aller Kraft empor, um auf ihren vier noch etwas wackeligen Hufen zu stehen. Noch immer zierte ein feines, zufriedenes Lächeln ihre Züge, dann schüttelte sie sich die leichte Dreckschicht mäßig vom Körper und führte ihre Streckübungen fort.

    'Einmal links ... einmal rechts ... einmal vorne ... einmal hinten ... der Hals ... ach, es kann nicht schaden, zum Wachwerden also noch mal ...'


Tief konzentriert reckte sie ihr Hinterbein erneut zurück, spürte das erleichterte, leise Knacken ihrer Gelenke und fühlte sich danach auch gleich ein wenig wacher. Kurz gähnte sie jedoch nochmals herzhaft, kicherte dann darüber und blickte neugierig schief auf den Boden. Das Gras war mit der Wanderung auch besser, grüner und vor allem saftiger geworden, weshalb Phoenix es nun eine wahre Freude war, eben dieses zu vertilgen. Unterdessen ließ sie den Blick schweifen, lächelte, als sie die hochträchtige Sunny und Michelangelo bemerkte, sann über den Namen der grimmig drein schauenden Rappstute und des Rabens nach und erinnerte sich wenig später an Koletts Worte. Neugierig, was diese momentan tat oder ob sie noch die Welt der Träume genoss, hob Phoenix kauend den Kopf. Neugierig sah sie sich um, sah noch einige der Pferde im Stehen oder Liegen schlafen und fragte sich, wie oft sich ihr dieses idyllische Bild geboten hatte. Und dennoch war sie es nicht leid geworden, dieses Bild zu genießen.
Über sich selbst den Kopf schüttelnd, senkte sie den Kopf wieder und rupfte weiterhin Gras aus. Das Gespräch vor einigen Tagen mit Nwe Moon, Michelangelo und Kolett war vielleicht ein wenig eigenartig verlaufen, aber immerhin wusste sie nun, dass beide Hengste vorerst ihre Gesellschaft meiden würden. Nun, zugegeben, sie war auch ein wenig drastisch und frech gewesen, aber wo blieb denn Spaß und Freude, wenn man auf Dauer darauf achtete, was man sagte?

    'Irgendwo zwischen Langeweile und Müßiggang verschollen'


Kurz glitt weder das typisch überdrehte Grinsen über ihre Züge, dann jedoch entspannten sich die Muskeln ihres Gesichtes wieder ein wenig. Sie mochte den Morgen, die Heiligkeit, die er für sie ausstrahlte und vermochte zu so früher Stunde einfach nicht die Schönheit der Natur durch übertriebene Fröhlichkeit zu stören. Obwohl es sie bereits in den Beinen juckte. Ihre Ohren zuckten, neugierig richtete sich der dunkelbraune Blick auf den Weg, der noch vor ihnen liegen würde, dann auf den Weg, der bereits hinter ihnen lag. Das Aufsteigen war vielleicht recht Kräfte zehrend, doch es forderte die Mustangstute, welche diese Herausforderung durchaus genoss. Zufrieden blähte sie die Nüstern, sog den Duft des Morgens vermischt mit der Herde auf und genoss für diesen Moment einfach nur die entspannte Stille um sie herum.



[Träumt # Wacht auf # Frisst # Beobachtet dabei die erwachende Herde]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Okt 28, 2011 4:15 pm

    Jared schlug die Augen auf und blinzelte. Es war Morgen. Er sah sich langsam um. Einige Meter entfernt von ihm wachten die BlueMountainMustangs nach und nach auf. Der Hengst gähnte und streckte seine steifen Glieder, während er scheu zur Herde hinübersah.
    J hatte sich noch nicht getraut, Sunny die Wahrheit zu erzählen. Mit einem anderen Pferd hatte er überhaupt noch nicht gesprochen, abgesehen von jener Rappstute, die ihn jedoch auch nur beschimpft hatte, und Curvus, dem Raben - welcher wiederum kein Pferd war.
    Ja, Jared folgte der Herde noch immer in der Hoffnung, etwas über seine Vergangenheit zu erfahren, doch er hielt sich abseits. Er kannte nicht einmal die Namen der ganzen Pferde. Niemand hatte sich ihm vorgestellt, und er hatte niemanden darum gebeten.
    Nach seinem Fehler gleich zu Beginn hielt er sich zurück, aus Angst, die BlueMountainMustangs würden ihn noch immer dafür hassen. Und außerdem... hatte Jared Angst vor einer Enttäuschung - was wenn sie ihm nicht helfen konnten? Und was sollte er ihnen überhaupt erzählen? Wenn er einem der Pferde schon mal begegnet wäre, hätte es sich doch sicher bei ihm gemeldet! Oder sollte er nach einem Jared fragen - das war noch immer der einzige Name aus seiner Vergangenheit, an den sich der Hengst erinnerte. Doch noch immer war er sich nicht sicher, ob der Name zu ihm oder einem anderen Pferd gehörte.
    Vielleicht musste er die Herde nach anderen Pferden fragen. Fremde Pferde, die auf dem Territorium der BlueMountainMustangs gewesen waren. Vielleicht da, wo Red aufgewacht war. Irgendwie musste er ja dahin gekommen sein, und vielleicht war er nicht freiwillig oder allein gegangen.

    (Ach, das bringt doch alles nichts!)

    dachte J mutlos und senkte den Kopf. Ohne Appettit zu verspüren, begann er zu grasen. Wenn die Herde später weiterzog, würde er ihr wieder folgen. Und sollte sie ihr Ziel erreicht haben, so fern sie ein genaues hatte, dann musste er sich endlich trauen zu fragen. Oder wenigstens endlich zuzugeben, dass er keine Erinnerung mehr hatte. Und dann abwarten, was geschah. Oder auch nicht. Verdammt, Jared fühlte sich so unsicher!


[wacht auf xx in Gedanken xx frisst]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 01, 2011 9:23 am

Sparkle war schon ein wenig auf, hatte beobachtet, wie die Herde aufwachte. Ihre Glieder schmerzten von der Reise, aber auch von dem Gewicht, das auf ihnen lastete. Es würde tatsächlich nicht mehr lange dauern, bis das Fohlen, das in ihr heranwuchs, geboren würde. Sie hoffte, es würde erst geschehen, wenn die Strapazen des Anstiegs in die Mountains vorbei waren. Sie blickte zu ihrem Gefährten New Moon hinüber und konnte nicht entscheiden, ob er schlief oder nur döste. Aber auf jeden Fall wollte sie das Schicksal nicht herausfordern und ging nicht zu ihm, wie sie es so gern gemacht hätte.
Stattdessen ging sie auf Phoenix zu, die neueste Stute der Herde, eine hübsche Fuchsscheckstute. Sie hatte noch nicht viel mit ihr geredet, das wollte sie ändern. Immerhin war sie Heilerin, da musste sie jeden der HErde kennen, oder etwa nicht. Während sie darüber nachsann, hatte die Schimmelstute Phoenix bereits erreicht. Sie schenkte ihr ein freundliches Lächeln, bevor sie ebenfalls ein wenig was fraß.

"Guten Morgen, Phoenix! Wie geht es dir heute Morgen? Hast du dich gut eingelebt?"
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Nov 02, 2011 2:45 pm

patience is a virtue - be virtuous, then you will experience the real life

Manchmal kam es der gescheckten tatsächlich so vor, als könne sie den Wind und all seine Zeichen, all seine Worte begreifen und verstehen. Als müsse sie lediglich die Augen schließen, den Wind in ihrer Mähne spüren und sich dem hingeben, was sie zu fühlen glaubte. Doch eben diese Gefühle in Worte zu fassen erschien ihr ausgesprochen schwer, weshalb sie sich stets zurückhielt, sobald sie wieder einmal erneut fernab jeglicher Realität unterwegs zu sein schien. So überraschte es Phoenix nicht weiter, als sie sie Augen öffnete und fest stellte, dass sich die Natur wieder, ganz gleich, für wie wenige Minuten sie auch die Augen geschlossen und dem Wind gelauscht hatte, rapide verändert hatte. Das einstig glühend rotorange Bildnis des Sonnenaufgangs glich nun wesentlich gelberen Farbtönen, auch ein zartes Rosé mischte sich hinzu, doch erst durch das jungfräulich scheinende Weiß, welches sich ebenso langsam hervor schob, wurde die gesamte Illusion nahezu ... perfekt. Zufrieden seufzte die Stute auf, ein tiefes, wohliges Gefühl, welches tief aus ihrem Brustkorb zu kommen schien. Dann sprach plötzlich jemand zu ihr und leicht verwirrt blinzelte sie, ehe sie die Heilerin - Sparkle - erkannte. Freundlich lächelnd begrüßte sie die Weiße.

    » Dir auch einen wunderschönen guten Morgen, Sparkle « sagte sie leise, aber beinahe überschwänglich, während sich ein subtiles, zufriedenes Strahlen auf das Gesicht der jungen Stute niederließ » und Danke der Nachfrage. Es geht mir einfach wunderbar, dieser Sonnenaufgang ist eine Pracht der Naturfarben und ich selbst fühle mich rundherum zufrieden. «


Kurz hielt sie mit dem Kopf inne, verharrte mit leicht schräg gelegtem Kopf, ehe sie kräftig nickte, als wolle sie ihre Antwort untermalen. Obgleich es wohl durchaus befremdlich wirken mochte, die sonst recht aufgeweckte Stute dermaßen ehrfürchtig vor dem Leben zu erleben, schien es dennoch passend. Denn bisher hatte sich Phoenix weder hier noch in der Nähe ihrer alten Familie tatsächlich den Anschein gegeben, als wollte sie strikt jede einzelne Regel und jedes einzelne Schubladendenken beachten. Man mochte beinahe sagen, sie passte in keine Schublade konkret hinein und dennoch strahlte sie beständig eine Zufriedenheit, eine innere Ruhe aus, die über ihre äußerliche Unausgeglichenheit hinweg zu sehen schien. Nichts desto Trotz, im Augenblick, oder besonders am Morgen, verhielt sie sich stets recht zurückhaltend, wenngleich auch nicht in der Form zurückhaltend, wie es wohl angemessen - oder erwartet - wäre. Nun richtete sie ihren dunklen, warmen Blick auf Sparkle, betrachtete deren rundlichen Bauch und seufzte verträumt. Kurz dachte sie an ihren eigenen Sohn.

    » Aber eigentlich müsste ich mich nach deinem Befinden erkundigen, liebe Sparkle, denn immerhin bist du von uns beiden trächtig. Und, nebenbei bemerkt, es steht dir ausgezeichnet.« Sie zwinkerte einmal vertraulich, schnaubte belustigt und schüttelte ihre Mähne aus, ehe sie fortfuhr. » Ich finde, das Mutterglück sollte vielen Stuten und Hengsten widerfahren, damit diese das Leben zu schätzen lernen. Aber, was rede ich denn da, du willst soetwas bestimmt nicht hören. Also, erzähl doch mal, wie ist es für dich, bald ein Fohlen zu haben? Bist du schon sehr aufgeregt? «


Sie seufzte nochmals verträumt, erinnerte sich an die Schmerzen der Geburt und an die Tränen der Freude, die kaum mehr vergleichbar gewesen war, als sie ihren Sohn endlich zu Gesicht bekommen hatte. Kurz überkam sie ein Stich der Sehnsucht, doch dann dachte sie daran, dass auch ihr Sohn unlängst für sich selbst sorgen konnte. Somit blickte sie Sparkle also neugierig an, die Ohren interessiert gespitzt, der Blick offen und ehrlich. In diesem Augenblick ähnelte sie wohl ebenso sehr einem unschuldigen Fohlen wie sie es selten tat. Dann, noch ein wenig in wehmütigen Gedanken an ihr eigenes Fohlen, fügte sie mit weicher, zärtlicher Stimme hinzu

    » Ich erinnere mich, dass ich furchtbar aufgeregt war. Doch sobald man das eigene Fohlen sieht ... tja, dann ist es wohl um die Eltern geschehen. «


Sie lachte leise, beinahe schon sachte, als wolle sie diesen Moment nicht zerstören. Allerdings fing sie sich rasch wieder und lächelte Sparkle freundlich an. Die breite Übertriebenheit ließ sie diesmal missen und dies aus gutem Grund. Phoenix war im Bezug auf solche Themen recht eigen, es war etwas Heiliges für sie, ein Leben auf die Welt zu bringen und sich um dieses zu sorgen. Einige missachteten diese Verantwortung, andere stellten sich ihr nicht und wieder andere gaben hervorragende Eltern ab. So wie sie und Castle - oder so wie Sparkle und New Moon. Die Gescheckte seufzte erneut wohlig.





[In Gedanken # Bemerkt Sparks # Spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Nov 02, 2011 5:27 pm

Sparkle lächelte glücklich, als Phoenix sie auf ihr eigenes Befinden ansprach. Vermutlich hatte die Stute, kaum älter als sie selbst, recht, es war eine Seltenheit, dass noch Fohlen geboren wurden, in Freiheit zumindest. Die Menschen jedoch sorgten dafür, dass die Rasse der Pferde nicht vergessen wurde, das war aber auch schon alles, wofür man ihnen danken konnte. Die Schimmelstute schüttelte den Gedanken ab und antwortete stattdessen Phoenix.

"Nun, ich fühle mich überraschend gut. Mir schmerzen ein wenig die Glieder, aber in Anbetracht der Reise und meines Gewichts muss ich sagen, dass es sich doch in Grenzen hält. Ich danke dir für dieses überaus schmeichelhafte Kompliment, allerdings halte ich das für ein Gerücht - ich sehe aus wie ein Schneeball mit Hufen, einem Hals und einem Schweif dran!"

Sparkle schmunzelte über ihren eigenen Witz. Woher sie das wusste - nun, die Seen spiegelten, so auch die Flüsse, und auch wenn die Strömung manches verzerrte, dann nicht ihre derzeitige Körperfülle. Aber die Stute schämte sich nicht dafür, ganz im Gegenteil. Sie war stolz darauf, dass sie so aussah, dass sie der Herde neues Leben schenken durfte. Und sie war tatsächlich schon ganz zappelig und aufgeregt darauf, Mutter zu werden. Und dann auch noch von New Moon, dem einzig wahren Hengst ihres Universums - sie schien tatsächlich die glücklichste Stute der Welt zu sein!
Sie wollte gerade weiter reden, dass sie tatsächlich schon total aufgeregt war, dann bemerkte sie die Bedeutung von Phoenix' letzten Worten. Sie hatte schon mal ein Fohlen bekommen? Überrascht spielte die Schimmelstute mit den Ohren und beobachtete die Stute bei sich neugierig. Das war ja mal etwas. Die Scheckstute war ja wirklich nicht viel älter als sie, das hieße doch, dass sie selbst noch blutjung gewesen war.

"Höre ich da heraus, dass du bereits Mutter bist? Entschuldige meine Überraschung, aber das hätte ich einer jungen Stute wie dir gar nicht zugetraut!"

{bei Phoenix ;; antwortet ihr ;; gut gelaunt ;; überrascht, dass Phoenix Mutter ist}
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Nov 03, 2011 4:41 pm

    Sun hob den Kopf, als sie bemerkte, dass sich Michelangelo zu ihr gesellte. Die Palominostute freute sich, das musste sie sich eingestehen. Ihr Herz flatterte einen Moment lang wie ein Vogel in ihrer Brust, aber sie blickte kurz zu Toom und das seltsame Gefühl verschwand wieder. Doch sein Nachhall blieb und machte Sunny verlegen. Aber was sollte sie denn tun gegen - gegen ihre - Gefühle?! Denn Phantom, ihr geliebter Phantom, war noch immer so ruhig in letzter Zeit. Als lebten sie sich langsam auseinander...

    Vielleicht liegt es ja nur daran, dass wir uns Lessies Todesstätte nähern - er hat sie schließlich geliebt...

    Dennoch konnte Sun diese Nadeln aus Eifersucht und Traurigkeit nicht abhalten, die sich in ihr Herz bohrten. Schließlich erwartete sie ein Fohlen von Toom... sie hatte sich das Familie-Gründen so romantisch vorgestellt, und was war daraus geworden?
    Sunny räusperte sich. Ihre wirbelnden Gedanken hatten sie Michelangelo beinahe vergessen lassen. Sie lächelte ihm zu und sagte:

    "Es geht mir gut, sehr gut. Mein Fohlen wird bald zur Welt kommen und ich fühle mich wunderbar."

    Eigentlich steckte eine Lüge darin. Klar, Sun ging es gut, aber war ihr Befinden wirklich wunderbar? Sie dachte wieder an Toom.
    Nein, das war es wohl nicht.
    Die Stute versuchte ihre Unsicherheit mit einem Lachen zu verstecken.

    "Aber geschlafen... na ja, ich bin noch immer etwas erschöpt, muss ich sagen. So ein Fohlen lässt einem keine Ruhe, nicht mal wenn es noch im Bauch ist! Es kann ganz schön treten da drinnen!"

    Sie grinste Michelangelo an und verlor sich einen Moment lang in seinen Augen. Doch im nächsten Moment war auch jene kleine Ttäumerei wieder vorbei. Denn noch war Phantom da. Auch wenn er still war. Und Sunny liebte ihn viel zu sehr, um...

    (Verdammt, Sun! Reiß dich zusammen. Denk an Toom! Denk an das Fohlen! Denk an deine Familie! Deine Herde!)


[Michelangelo xx in Gedanken xx spricht xx nachdenklich/verunsichert]

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Nov 03, 2011 4:50 pm

surprise is a great feeling - it shows you that you can learn so much more

    Während die schneeweiße Mutterstute neben ihr ebenfalls über das Leben an sich oder aber das Geben und Nehmen eines Lebens nachsann, senkte die rot Gescheckte ihren Kopf und fraß ein wenig des Grases. Es war wohl eine Weile her, seit dem sie solch saftiges Futter zu sich genommen hatte und es lag gewiss nicht an schlechter Gesellschaft. Sie hatte es genossen, dennoch war es etwas anderes für Phoenix gewesen, die Gesellschaft ihrer kleinen Familie zu genießen als nun die Gesellschaft dieser neuen Wesen. Womöglich befanden sich unter ihnen gute Freunde, auf welche Phoenix später selbst einmal zählen konnte - oder die eben auch auf sie zählten. Vertieft in diesen Gedanken musterte sie Sparkle vor sich, deren graziles Profil, welches zu wenigen Teilen wie ein leichter Arabereinfluss wirkte, sodass die Gescheckte sich zunehmend mehr fragte, welcher Abstammung die Weiße wohl war. Als diese nun jedoch auf ihre Kosten einen Witz über ihre Figur machte, schmunzelte Phoenix seicht und schüttelte sich die Mähne aus den Augen. Mit beinahe weise zu nennender Stimmlage teilte sie der Heilerin ihre eigentlich gemeinte Ansicht des Komplimentes mit, welches nun wiederum ein seichtes Lächeln auf ihre Züge lockte.

      » Das zu beurteilen liegt bei jedem selbst, aber was ich eigentlich damit meinte, war das Gefühl des Mutterwerdens. Es ist beinahe eine Art ... Zauber, der die Mutterstute zauberhaft und zufrieden aussehen lässt, ganz gleich wie dicklich diese sich nun selbst findet. «


    Nur zu gut erinnerte sie sich an die zahlreichen missglückten Komplimente ihres besten Freundes und späteren Vaters ihres Fohlens. Sobald Cloud jedoch geboren war, schien es selbst um den besonnene Vater geschehen und Phoenix hatte eine charmante Ader an ihm entdeckt, die atemberaubend wie auch beängstigend gewesen war. In gewisser Weise fehlte ihr die kühle Logik und das kaum erkennbare Lächeln seiner stolzen Züge in der Zeit der Fohlen. Nichts desto Trotz hatte sie die Geburt wohl enger zusammengeschweißt, obwohl es Tage gegeben hatte, an denen die Harmonie rapide gestört wurde.

      » Aber wenn du e sso sehen möchtest: Du bist ein Ball aus wunderschönen Eiskristallen, dementsprechend bist du also viel schöner als alle Stuten zusammen. Welche Schönheit käme auch gegen die Schönheit der Natur an, mhmm?« Sie lachte kurz, dann fügte sie breit grinsend und sachte den Kopf schüttelnd hinzu » Mein Gott, ich klinge ja wie dein verliebter Partner. Entschuldige, aber bei diesem Thema gehen mit mir die Pferde durch. «


    Sie genoss es redlich mit der Weißen darüber zu sprechen, als diese sich jedoch überrascht zeigte ob Phoenix´ Nachwuchs, lächelte die Gescheckte lediglich sanft. Gut erinnerte sie sich an die Umstände, die dazu geführt hatten, doch eben aufgrund dieser hatte sie ihren Sohn - und dessen Vater - umso mehr geliebt. Cloud hatte sie aufrichtig und mit der Inbrunst einer stolzen Mutter geliebt, Castle wie der beste Freund, der er für sie gewesen war und noch immer sein würde, ganz gleich, was geschah. Nachdenklich blickte sie Sparkle an, ehe sich kurzweilig etwas wie Trauer auf den Zügen der Gescheckten abzeichnete. Stets hatte sie es ihrem eigenen Vater Recht machen wollen, doch selbst nachdem sie geflohen war, hatte er sie gefunden und regelrecht mit seinen Regeln erstickt. Noch heute stellte sie sich die gleiche Frage: Wäre es nicht Castle gewesen, den sie um Hilfe gebeten hätte - besäße sie dann heute überhaupt Nachwuchs? Eine Frage, die keine Antwort verdiente, wie Phoenix fand und deshalb verwarf sie diesen Gedanken und lächelte wieder.

      » Oh, wie schmeichelhaft, dass du mich noch für so jung hältst. Aber du hast wohl recht, normalerweise lassen zahlreiche Stuten ein ganzes Jahrzehnt verstreichen, ehe sie den ersten Nachwuchs erhalten. Nun, es war irgendwie meinem Vater zu verdanken, dass ich nun einen zauberhaften Sohn habe. Allerdings ist er laut eigenen Angaben bereits groß genug, um auf sich selbst aufzupassen. Wenn du mich fragst: Er wird immer ein kleines Kind bleiben!«


    Nun herrschte wieder die gewohnte Fröhlichkeit Phoenix´ vor und aus frech funkelnden Augen grinste sie Sparkle nun entgegen. In mancherlei Hinsicht dankte sie ihrem Vater dafür, dass er solch konservative Ansichten hegte und Enkel hatte haben wollen, denn anders hätte sie nie das Glück und die Herzlichkeit einer Mutter erfahren können. Es war eine Erfahrung, davon zu sprechen, doch es war einfach das wahre Leben, es selbst erlebt zu haben. Die Gescheckte schnaubte zufrieden.




[In Gedanken # Bemerkt Sparks # Spricht mit ihr][/quote]


Zuletzt von Phoenix am Mo Nov 07, 2011 3:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 04, 2011 1:42 pm

Sparkle wäre bei den schmeichelhaften Worten der Stute wohl rot geworden, wäre sie dazu in der Lage. War sie nicht, deswegen spielte sie nur mit den Ohren und senkte verlegen den Blick. Phoenix hielt sie für schön. Dabei hatte sie gedacht, dass sie schon längst alle Schönheit verloren hatte. Immerhin war sie aufgebläht wie eine Luftblase, die man in Wasser sprudelt, und ihre Beine sahen aus wie die Stampfer eines Shires. Sie hatte nichts gegen Shires, aber deren Beine passten nicht zu dem Körper eines leicht gebauten Mustangs wie sie einer war.

"Ich danke dir dafür, Phoenix, dass du mir so etwas sagst. Das hätte wohl nicht jeder getan. Aber ich bin mir sicher, dass jede Schönheit dieser Erde, auch du, mit meinem derzeitigen Aussehen Schritthalten kann. Und du klingst garantiert nicht wie mein Moon - er würde nur sagen, dass ich nicht weniger schön bin als vor meiner Trächtigkeit!"

Sie lächelte verschmitzt und rupfte ebenfalls noch ein paar Grashalme aus. Sie waren nicht so saftig, wie sie sie kannte, aber es war das Gras der Berge und nicht weniger lecker, wie die Schimmelstute fand. Dann wanderte ihr Blick für einen Moment zu dem großen Rappen, den sie so liebte und zu dem sie immer zurückkehren würde. Er war still geworden in letzter Zeit. Sparkle war sich nicht recht sicher, ob es ihm wirklich gut ging. Ihr schien es, als sei er nicht glücklich. Hoffentlich würde sich das ändern, hoffentlich. Er war nie sonderlich glücklich gewesen, ein Fohlen zu kriegen, hatte sich nicht gern als Vater gesehen, sich aber von ihrer Begeisterung anstecken lassen. Hoffentlich würde das nicht aufhören. Bei Gott, hoffentlich hatte es nicht schon aufgehört.
Wieder lauschte die Schimmelstute den Worten ihrer Gesprächspartnerin. Und die warfen jetzt einige Fragen auf. Warum war ihr Vater an der Sache schuld? Hatte er etwa ...? Nein, das war unmöglich. Phoenix hätte dies sicherlich nie zugelassen, nein, das war unmöglich. Aber wie dann? Sparkle schlug leicht mit dem Schweif. Es war unhöflich, so etwas zu fragen, deswegen fragte sie nicht, aber die Frage stand sicherlich für eine kurze Zeit in ihren Augen. Dann lächelte sie mal wieder und ihre Augen wurden weich.

"Ich fürchte, ich hätte auch schon jung ein Fohlen bekommen, wären Moon und ich damals nicht getrennt gewesen. Und ich bin mir sicher, mir wird es genauso gehen, ich werde mein Fohlen ebenfalls nie wirklich erwachsen werden lassen. Wenn ich an meine eigene Mutter denke ... nun, sie hat nicht anders reagiert. Aber das ist lange her."

Und dann kamen die Frage, vor der sie sich so gern versteckte. Wie ging es wohl ihren Geschwistern? Diavolo, ihr großer Bruder. Sie war sicher, dass er glücklich war, sie merkte es tief in ihrem Herzen. Aber Magic, ihre kleine Schwester, sie wirkte eher verunsichert. Zwischen den drei so unterschiedlichen Geschwistern hatte immer schon ein enger Bund geherrscht, auch noch zu den Zeiten, wo sie alle beisammen gewesen waren. Deswegen war es für Sparkle selbst auch nicht verwunderlich.
Aber ihre Eltern. Sie waren alt geworden. Ob sie noch lebten? Vielleicht hatten sie ja den Winter gar nicht überstanden; sie wollte lieber nicht darüber nachdenken. Sie war sich sicher, dass sie stolz auf ihr Mädchen sein würden. Sie war glücklich, hatte eine Herde, in der sie einen hohen Rang einnahm, für den sie auch hart gearbeitet hatte, und gründete gerade eine eigene Familie. Das war alles, was sich ihre Eltern für sie erhofft hatten. Fast noch mehr. Deswegen war Sparkle sich sicher, dass sie stolz wären.

{bei Phoenix ;; geschmeichelt ;; scherzt ;; verkneift sich Frage ;; antwortet ;; denkt an ihre Familie}
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 04, 2011 1:55 pm

Michelangelo beobachtete die Palominostute neben sich, die zu strahlen schien, einfach weil sie ein Fohlen bekam. Er hörte von der Fuchsscheckstute, die sich in der Nähe mit der Heilerin unterhielt, dass trächtige Stuten immer diese natürliche Schönheit hatten. Da konnte der Andalusier ihr nur recht geben. Aber während Sparkle dabei glücklich wirkte, voller Elan und Bereitschaft, wirkte Sunny trotz ihrer bemüht fröhlichen Worte nicht so ganz so strahlend. Sie wirkte eher unglücklich und besorgt. Einerseits musste sich eine Leitstute immer um die Herde sorgen, aber gerade in der Zeit, wo sie tragend war, sollten sie mehr an sich und die eigene Familie denken. Die einzelnen Herdenmitglieder konnten sicher auch gut auf sich selbst aufpassen.
Aus dem Grund verließ ein trockenes Lachen die Kehle des Hengstes, nachdem Sunny gesprochen hatte.

"Sunny, belleza, das kann nicht Euer Ernst sein! Ich kenne das Verhalten der Pferde, und Ihr seht nun wirklich nicht wunderbar glücklich aus, perdón. Ihr könnt mit mir reden, wenn Ihr wollt. Ich höre jedem gern zu."

Seine Worte waren teilweise vielleicht ein bisschen hart, gerade wenn man bedachte, dass er mit der Leitstute sprach. Aber manchmal konnte auch ein Michelangelo tun, was er wollte, da ging es einfach nicht anders. So war es auch in diesem Moment. Die Stute wirkte nun wirklich nicht glücklich, aber sie überspielte das alles. Und wenn sie sich niemandem anvertraute, dann würde sie niemals diese Sorgen loswerden und am Ende würde sich das auch noch negativ für das Fohlen auswirken. Der große graue Hengst wusste nicht, warum er überhaupt über so etwas nachsann, aber er wusste, dass er dieses Risiko an Sunnys Stelle nicht eingehen würde. Und genau das war seine Waffe.

"Sunny, te lo ruego* - wenn Ihr Eure Sorgen weiter in Euch hineinfresst, wird eure Stutenmilch nur klumpig. Und wir wollen doch nicht, dass die Hoffnung dieser Herde - das Kind der Leitstute - die Aufgaben später nicht tragen kann, oder?"

{bei Sunny ;; besorgt ;; will sie zum reden bringen}

* "Ich bitte Euch"
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Phantom
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 06, 2011 1:13 pm

Der mächtige Körper des Palominos hatte auf dem Boden gelegen und sich ausgeruht. Der Hengst hatte den Schlaf bitter nötig gehabt und war nun etwas agiler und erholter, als die Tage zuvor. Trotzdem wirkte er verkatert und nicht ganz bei sich, eine innere Unruhe machte sich in ihm breit und er wusste nicht wie er damit umgehen sollte oder woher diese Unruhe kam.

Unsicher erhob sich Phantom, langsam und schwerfällig, er schien alt zu werden, obwohl er das noch gar nicht war. Was war nur los? Wurde er krank? Starb er? Der Hengst wusste selbst keine Antwort, leise seufzte er, als er endlich auf allen vier Hufen stand und seinen Kopf und Hals schüttelte, um den Schlaf aus Gesicht und Mähne zu scheuchen. Der Tag würde lang werden, Toom wusste es jetzt schon.

Der Palomino sah sich um und beobachtete die anderen Pferde, hatte aber nicht sonderlich auf eines dieser Pferde zuzugehen oder ein Gespräch anzufangen. Wenn jemand etwas von ihm wollte, dann würden sie schon kommen und ihn zulabern mit sinnlosen Dingen, die niemanden interessierten. Manchmal langweilte ihn das Leben einfach so dermaßen und er wusste nicht, was er dagegen tun sollte. Was war los?

[wach / anspielbar]
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New Moon
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   So Nov 06, 2011 6:11 pm

"I found love in a loneless place"


Die Welt begann zu erwachen udn mit ihr auch die Herde. Der Herbst rückte immer nähe rund der Wind wurde frischer. New Moon hob den Kopf und sog die frische Luft ein, die ihm entgegenwehte. Sie wurde wieder klarer, angenehmer. Und mit ihr kündigte sich auch de rnahende Winter an. Der schwarze Hengst dachte zurück an den letzten Winter, der ihnen nicht gerade die schönsten Tage ihre sLebens beschert hatte. Er dachte an die Höhle, die sie letztes Jahr erreicht udn nur unter Komplikationen wieder verlassen konnte, aufgesucht hatten und die auch dieses Jahr wieder ihr Ziel war. Angst hatte er nicht. er machte sich vielmehr Sorgen. Sorgen um Sparkle, seine gefährtin. Und auch Sorgen um die Herde.
Der Rappe stand abseits der Herde, er hatte bis tief in die NAcht hinein Wache gehalten. Als er jetzt erwachte waren die meisten, eigentlich alle, schon auf den Beinen. New Moon sah, dass auch Phantom, Sunnys Gefährte und der unverzichtbare Berater der Herde, wohl wieder bei sich war. Dem Leithengst war nicht entgangen, dass der Sandfarbene in de rletzten Zeit wohl gedanklich abwesend gewesen war. Umso mehr freute es ihn, den anderen wieder wohlauf und schier munter zu sehen.
Mit etwas nachdenklichen Blick sah er zu Donner. Die junge, dunkle Stute war und blieb ihm ein Rätsel. Er hatte schon öfters mit ihr gesprochen, doch verstehen würde er sie wohl nie. Er fragte sich, ob das überhaupt jemals jemand tun würde, denn seiner Meinung nach, war sie einfach zu eigen. Und er selbst hatte auch keine Lust Rätsel zu lösen und er glaubte auch nciht, dass Donner wollte, dass man ihr irgendwie half, was auch immer zu überwinden, oder ... es konnte ihm schlicht egal sein. Solange sie keinen Ärger macht und das war bis jetzt nocht nicht der Fall gewesen. Im Gegenteil, auf sie war eigentlich immer Verlass.
Der Schimmelhengst, de rihnen am Tag zuvor erst das Wasser streitig gemacht hatte, war ebenfalls mit ihnen gekommen. Skepsis war alles was Moon ihnen entgegenbrachte, denn er fand den Weißen von Grund auf unsympathisch. Phönix dagegen, die braungescheckte, die ebenfalls neu bei ihnen war konnte er ganz gut leiden. Sie war wenigstens nicht so ein depressives Etwas, dass den ganzen Tag in seinem Selbstmitleid versank.

Das Leben kehrte auch in ihn langsam zurück und er setzte sich in Bewegung, zu Sparkle. Mit ihr hatte er seit dem gestrigen Morgen kein Wort mehr gewechselt. New Moon sah, dass Phönix bei ihr war udn musste Schmunzeln. Die Scheckstute erinnerte ihn stark an Kolett, die, ganz Langschläfer, noch immer unter auf dem Boden lag und schlief. Die Braune war ebenfalls aufgeweckt und immer für eien Plausch gut.

"Morgen die Damen! Ich hoffe meine Gesellschaft stört euch nicht allzu sehr, schließlich ist sie nicht so unerträglich, wei es scheint."


Sanft prustete er Sparkle unter die Mähne, verharrte dort kurz, ehe er Phönix ansah. Es würde ihn nciht wundern, wenn sie zuerst das Reden anfangen würde. Wenigstens hatte man Kolett bis mittags noch Ruhe, aber diese hier schien nicht allzuviel vom stillsein zu halten.
Fragend sah New Moon seine Gefährtin von der Seite an. Was wenn er hier jetzt in ein Frauengespräch geplatzt war? Udn wenn schon! Er war Leithengst udn in Moons Ego konnte ihn niemand kränken. Dafür war er einfach zu eigensinnig.


{beobachtet die Herde | denkt über Donner, Phönix, Phantom, JAred nach | geht zu Sparkle&Phönix | spricht }

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 07, 2011 4:08 pm

    Sun seufzte und haderte mit sich. Sie wollte sich Michelangelo anvertrauen. Wollte ihm sagen, wie sehr ihr Phantoms geistige Abwesenheit zu schaffen machte und dass sie in ihm eine tröstende Schulter sah... ein kleines bisschen zumindest...
    Die Leitstute schüttelte den Kopf und ihr Blick wanderte zu ihrem Gefährten. Er wachte auf und erhob sich schwerfällig, und Sun fragte sich, ob heute endlich auch sein Geist aufwachte. Wer wusste das schon?
    Sie sah wieder Michelangelo an.

    "Ich danke dir für dein Angbot. Aber... es ist nichts. Ich werde zu dir kommen, wenn etwas ist... versprochen..."

    Eigentlich log Sun schon wieder. Denn es war etwas. Die Frage war nur, ob sie tatsächlich zu Michelangelo gehen und mit ihm sprechen würde, wenn es noch schlimmer wurde. Wenn die Herde wieder still wurde. Wenn es wieder so schien, als schienen sie nur noch Zombies, umherwandelnde Körper zu sein.
    Nein.
    Aufhören, an so etwas zu denken.
    Sun räusperte sich und lächelte den Andalusierhengst an.

    "Es ist wirklich alles in Ordnung. Aber... ich muss... jetzt etwas besprechen..."

    sagte sie. Da war die nächste Lüge. Sunny fühlte sich mies mit diesen Worten. Eben noch hatte sie die Nähe des Hengstes gesucht, jetzt wollte sie wieder weg von ihm. Sie entschuldigte sich kurz, räusperte sich erneut und blickte sich missmutig in der Herde um. Vielleicht sollte sie zu Moon gehen und mit ihm die heutige Route besprechen. Nein, sie wollte ihn nicht stören, er stand bei Sparkle und Phoenix.
    Was war mit Don oder Jared? Beide waren allein und vielleicht sollte sie mit ihnen reden. Zeit, sie in die Herde einzugliedern. Wieder einzugliedern, in Donnerkeils Fall.
    Aber Sun wusste genau, dass es nicht darum ging. Ertwas nagte an ihrem Herzen, und das waren die Gefühle zwischen Toom und ihr - sie brauchte Klarheit.
    Suny seufzte und machte sich auf den Weg zu dem Palominohengst. Zum ersten Mal zögerte sie, zu ihm zu gehen. Doch sie tat es dennoch. Es war wichtig.

    "Ich kann nicht leben ohne dich."

    Vor nicht allzu langer Zeit hatte sie diese Worte zu ihm gesagt. Entsprachen sie noch der Wahrheit? Oder war das vorbei.
    Nein.
    Nein.
    Nein.
    Das durfte es nicht. Sunny wollte nicht noch einen Gefährten verlieren. Sie dachte wieder an Momala, an ihre Vision von dem geliebten Hengst... würde sie es ein weiteres Mal durchstehen?


[Michelangelo xx spricht xx Selbstkonflikt xx unsicher xx geht zu Toom]

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 07, 2011 4:22 pm

present and future are linked together - just as past and present. So what about past and future? These too?


    In Erinnerungen versunken lauschte die Gescheckte den Worten der Heilerin, welche allem Anschein nach zufrieden, aber körperlich doch ein wenig eingeschränkter leben musste. Nun, mit der Zeit würde sich dieser Zustand bis an die Grenzen des Erträglichen bringen, doch ganz gleich, wie groß die Strapazen und Qualen auch sein mochten, der eigene Nachwuchs war Entschädigung genug. Und noch viel mehr, so hatte es Phoenix selbst erfahren. Sie lachte hell und gelassen, als Sparkle darauf verwies, dass ihr Gefährte keineswegs solches Süßholz raspeln würde. In gewisser Weise ähnelte er Castle, welcher ebenfalls ein wenig eigen ob dieses Themas gewesen war. Allerdings viel eher aus naheliegenden Gründen, denn damals wie heute verabscheute er den Vater der Gescheckten zutiefst. Wer konnte es ihm auch verübeln, zeitweilen hätte es wohl allerlei Gründe auch für die Optimistin Phoenix gegeben, den eigenen Vater zu hassen. Doch sie tat es nicht.

    Nach ihren Worten schien die Helle in eigene Gedanken vertieft, in welchen die Mustangstute sie vorerst nicht belästigen wollte und dementsprechend schweigend das Gras fraß, welches diesen schlichtweg perfekten Morgen nahezu abrundete. Nicht nur, dass die Farben im grandiosen Zusammenspiel perfekt harmonierten und jeden Augenblick des Erwachens der Natur festzuhalten vermochten, auch schien die gesamte Atmosphäre getränkt in morgendliche Zufriedenheit. Es schien beinahe, als wirke ein unbekannter Zauber auf die kleine Herde, in welcher es wohl keine Ausnahme gab. Die Gescheckte sah stets die optimistischsten und fröhlichsten Gesichter, stets glaubte sie lediglich das Positive zähle und ebenso begann sie wohl auch diesen Tag. Dass allmählich der Winter herein brechen und die Nahrungssuche erschweren würde, daran dachte sie noch nicht. Ebenso wenig wie an die zahlreichen Opfer, die es unter anderen Herden - und eventuell in der eigenen Herde - geben musste. Doch als sie aufblickte, in die Gegenwart zurück kehrte, bemerkte sie den leicht fragenden Ausdruck auf dem Gesicht der Weißen und nachsichtig lächelte sie. Offenbar schien sie nicht gewillt, absichtlich in die Privatsphäre der gescheckten einzudringen und sich weiter zu erkundigen, wenngleich es für die junge Mustangstute keinerlei Problem dargestellt hatte. Immerhin würde sie nun eine kleine Ewigkeit in dieser Herde verbringen, wie se hoffte, sodass größere Geheimnisse vorerst unnütz wurden. Ebenso bezweifelte sie, dass man dieses Wissen gegen sie einsetzen würde, ganz gleich, welche Kreatur es auch sein mochte. Somit lauschte sie interessiert den Worten der Stute, vernahm einen seichten Anflug von Traurigkeit, Nachdenklichkeit, sobald diese an die eigene Mutter dachte und Phoenix schnaubte der Weißen ermutigend entgegen. Aus sanften, dunkelbraunen Augen blickte sie auf Augenhöhe in Sparkles Seelenspiegel, ehe sie langsam und leise zu erzählen begann.

      » Eine Mutter wird stets für das eigene Kind einstehen, ob es dies nun allein geschafft hätte oder nicht, ist dabei selten von Belang. Ähnlich erging es mir. Meine eigene Mutter, eine wunderbare Stute und gewiss eine gewissenhafte Mutter, wollte mich vor frühzeitiger Trächtigkeit schützen, aus Sorge, dass es zu viel für mich wäre. Doch es ist wohl nie der richtige Zeitpunkt, um zu sagen: 'Jetzt bekomme ich ein Fohlen, Jetzt werde ich trächtig.' Nun, mein Vater hing stark an seinen Traditionen und dementsprechend wollte er, dass ich bereits früh Nachwuchs bekäme, um unsere Ahnenreihe nicht aussterben zu lassen. Ganz gleich, was seine Beweggründe waren, er liebte mich aufrichtig und ich danke es ihm noch immer, dass ich aufgrund seines Drängens ein Fohlen bekam. «


    Sie lächelte sanft, stupste die Weiße dann aufmunternd an und fügte leise hinzu

      » Was in der Vergangenheit mit uns geschieht, sollte unsere Gegenwart erhellen, beflügeln, aber nicht belasten. Ganz egal, worum oder um wen auch immer du dich sorgst, Sparkle ... sofern du es möchtest, kannst du mit mir sprechen. Jederzeit, wann immer du magst. «


    Ebenso würde sie auch lediglich als Freundin schweigend bei ihr bleiben und gemeinsam mit ihr grasen, ohne ein Wort zu verlieren, sofern es ihr half. Phoenix lächelte vertrauensvoll, dann drang der dominante Geruch eines Hengstes in ihre Nüstern und für einen kurzen Moment irritiert blinzelte sie, ehe sie New Moon erkannte. Sie erinnerte sich an ihren ... nun, 'Überfall' träfe es wohl am besten, vom Vortag auf ihn und Michelangelo. Einen kurzen Blick warf sie auf die noch immer friedlich schlummernde Kolett und lächelte breit. Dann schüttelte sie ihren Kopf, ehe sie aus frech funkelnden Augen den Rappen ansah.

      » Ach, solange du uns bei der Frage der richtigen Blume für dein Haar berätst, sollte das alles kein Problem sein. «


    Sie grinste frech, grummelte einmal laut und zufrieden, dann vertrieb sie die Fliegen von ihrer Flanke, wohl darauf achtend, keine von ihnen ungewollt ein Leid zuzufügen. Man mochte den Kopf schütteln über dieses unbeständige Wesen von Phoenix, doch ihr gefiel das, was sie verkörperte durchaus. Eine willensstarke und recht eigene Stute, mit Humor und Höflichkeit. Nun ja, manchmal blieb auch eines davon auf der Strecke zurück, aber nichts desto Trotz ... Phoenix war mit sich selbst im Reinen, wie es wohl kaum ein Zweiter war. Zufrieden reckte sie den Brustkorb, schüttelte die Mähne und blinzelte in die langsam stärker werdende Sonne.

      'Tja, offenbar ist alles in bester Ordnung. Nun, ich hoffe es zumindest.'


    Den kurzen Anflug von Nachdenklichkeit in den Augen der Weißen nicht vergessend, blickte sie dieser prüfend, jedoch kurz in das Gesicht, damit sie sich nicht in NOt sah, sich zu erklären. Dann wendete sie sich wieder dem Rapphengst entgegen, einen neugierigen Unterton in der Stimme.

      » Und, großer Häuptling, steht denn die weitere Route schon fest? «


    Erneut zeichnete sich rasant ein breites, freches Grinsen auf den Zügen der Stute ab, würde sie den Rappen ein wenig länger kennen und vertrauter mit ihm sein, hätte sie ihn gewiss ein wenig geneckt, doch so beließ sie es dabei. Mit neugierig spielenden Ohren blickte sie fragend den Hengst an. Er müsste es zumindest wissen, fand sie, insgeheim kichernd und tat es dann tatsächlich. Leise kicherte sie, obwohl es wohl keinen direkten Grund dafür gab. Oder vielleicht doch? Wissen tat es nicht einmal Phoenix selbst so recht, doch sie genoss es einfach.








[Bei Sparks # Hört zu & Spricht # Bemerkt Moon # Spricht mit Ihm]
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6. Kapitel: Ein besserer Sommer?
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