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 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 4:23 pm

May nickte, aber es wäre ihr lieber wenn sie gleich alle drei gehabt hätte. Dann hätte sie etwas zu tun... und würde warscheinlich am Ende noch vor lauter Erschöpfung umgekippt. Also da das nicht zu empfehlen war, würde sie einfach nur eine Schicht übernehmen. Das umkippen konnte sie sich für den Moment aufheben, an dem sie sehr verzweifelt war. Sie trottete Phantom und Kolett.

Ich übernehme einfach dann wenn Phantom umkippt, und du Kolett übernimmst wenn ich umkippe, passt das allen?
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Phantom
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 4:59 pm

Phantom runzelte die Stinrn, schüttelte den Kopf und lachte leise.
Umkippen, wollte ich eigentlich verhindern, May.
Er grinste sie an, nickte dann aber.
Gut, ich sag dir Bescheid, wenn ich nicht mehr kann.
Er ging einige Schritte, um besser hören, sehen und riechen zu können.


[lacht / überwacht die Herde]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 08, 2010 5:00 pm

Langsam senkte sich die Nacht über den starren Körper der Stute und es wirkte beinahe, als ob diese lediglich eine Statue sei. Nichts wies mehr darauf zurück, was vor wenigen Stunden geschehen war. Vor wenigen Tagen, wie es beinahe schien, denn die junge Rappstute vermochte sich immer weniger an die grauenvolle Tat zu erinnern. Und mit diesem langsamen Verlust der Erinnerungen, welche lediglich zurück in den unterbewussten - und somit gefährlicheren - Teil ihres Gehirns gedrängt wurde, verschwammen auch langsam wieder die Erinnerungen, welche sie zuvor glaubte, zurückerobert zu haben. Zeitweilen hatte sie sogar einen zarten Keim der Hoffnung in sich spüren können, zaghaft glaubend, dass sie bald wieder vollständig Bescheid wusste. Wohin war diese Gewissheit und diese Hoffnung nun verschwunden?

Mit steifen Gliedern bewegte sie sich ein wenig, spürte das nun kälter werdende Wasser um ihre Fesseln spülen und starrte ausdruckslos auf die entstehenden Wirbel, welche sich um ihre Beine schlängelten und wenig später wieder verschwunden waren. Was für eine bedauernswerte kurze Lebensspanne sie doch hatten! Grollend drehte die junge Rappstute sich wieder herum und schritt langsam aus dem Wasser, spürte den warmen Wind um ihre Beine wehen und das leise Plätschern des Wassers. Es wirkte nahezu anziehend, doch Donner wusste um die trügerische Illusion, welche keinerlei Heilung bringen konnte, es jedoch versprach. Doch versprechen taten viele, halten tat es nicht einmal die Hälfte davon.
Mit düsterem Blick schüttelte sie sich aus, betrachtete die Wassertropfen, die aus ihrem schwarzen Fell perlten und davon spritzen. Sie funkelten tausendfach und brachen das restliche Sonnenlicht, zeigten die schönsten Farben. Schweigend setzte sich die kräftig gebaute Mustangstute in Bewegung, kein genaues Ziel ansteuernd. Als die Worte der Leitstute durch die Herde getragen wurden, richteten sich ihre Ohren automatisch nach ihnen aus. Bald jedoch sah sie sich erneut geschlagen, es meldeten sich bereits die üblichen Pferde der Herde. Jene, die dies nicht taten, waren entweder tot oder anderweitig verhindert. Leise schnaubte Donner aus, senkte den Kopf und schüttelte ihre lange Mähne aus.

.o( Gewöhne dich daran, Donnerkeil. Deine Dienste sind versiegt, kaum, dass du deine wahre Herde verlassen hast. Hier bist du nichts weiter als ... )o.
»Berater der Leittiere. Zweitrangig. Ersetzbar.«

murmelte sie düsteren Blickes, hob den Kopf und blickte geradewegs in die Augen eines großen, dunkelbraunen Hengstes. Alejandro. Vermeintlicher Partner Donner´s und ebenfalls Mitglied dieser Herde. Beinahe feindselig starrte sie ihm entgegen, doch dann zuckte sie mit der Schulter und wandt' sich schnaubend ab. Man hatte sie als wert empfunden, dieser Herde selbst nach ihrer Tat noch beizuwohnen, doch sie selbst empfand sich inzwischen als wertlos. Mit steifbeinigen Schritten und einem sonderbar abwesend wirkendem Blick suchte die Rappstute sich einen Platz in der Nähe der Herde, ließ sich dort "nieder" und senkte ihren Kopf, um zu grasen. Während sie das saftige, jedoch für sie geschmacklose Gras kaute und schluckte, erinnerte sie sich an Dinge, die ihr seltsam wirr und fremd erschienen. Donner schnaubte resigniert und ließ den Kopf wieder sinken, während sie mechanisch weiter graste.



[Im Fluss x Denkt über Alejandro nach x Sucht sich einen Schlafplatz nahe der Herde x Grast]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 09, 2010 3:42 pm

Der Rappe seuftzte. Er musste sich wohl ersteinmal an die ganze Situation hier gewöhnen müssen. Es war alles ein wenig viel auf einmal, aber was sollte man tun. Er liebte Sparkle, als würde er wohl auch um sie kämpfen. Er folgte ihr, als sie sich auf den Weg zurück zur Herde macxhte. Was sollte aus ihm werden wenn sie ging? Was würde dann aus dem einst so starken unerbitterlichen Krieger werden? Würde er weiter leben können? Fragen über Fragen und wieder fand er keine Antworten. Es war zum verrückt werden.
Er kam an Sparkles Seite und prustet ihr in die Mähne. Sie sollte bleiben. Sie musste einfach.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 09, 2010 4:33 pm

Sparkle genoss die Berührung ihres Gefährten und erwiderte sie, indem sie sich eng an ihn schmiegte. Er war stark, stärker als sie. Sie war sich sicher, dass er es verkraften würde. Er musste es verkraften. Und er konnte es auch. Er war New Moon, Leithengst der BlueMountainMustangs. Doch ob sie selbst es unbeschadet überstehen würde, das war nicht zu erkennen. Immerhin war es ihr Schicksal, dass zu kippen drohte. Und sie hatte Angst. Sie hatte Angst zu sterben, Angst Moon und das Fohlen allein zu lassen. Um die Herde nicht unbedingt, weil Kolett eine ebenso gute Heilerin wie Sparkle selbst war und dadurch Sparkles Posten einnehmen konnte. Aber die Sorgen waren da und mit jedem Blick, den sie der Herde zuwarf, wurden sie stärker. Da waren all ihre Freunde. Kolett, Toom, May, Pass, Leya und Dreamer. Sie alle würde sie allein lassen. Ihre engen Freunde. Und ihre Herdengefährten. Sie alle würden überrascht sein, wie sie vermutete. Denn sie hatte nicht vor, es allen zu erzählen. Nur Kolett, Dreamer, May und Pass würden davon erfahren. Außer Moon natürlich.
Sparkle drängte noch enger an Moon, vorsichtig und schutzsuchend.

"Erzähl es ihnen nicht, bitte. Ich möchte es nur ein paar Pferden erzählen. Nur Kolett, Dreamer, May und Pass sollen davon erfahren, bitte."


[denkt nach - blickt durch die Herde - drückt sich an Moon - flüstert ihm was zu]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Nov 09, 2010 4:35 pm

Sunny sah Mayflower und Phantom dankbar an, folgte dann dem Palominohengst und drückte sich kurz, aber zärtlich gegen ihn.

"Danke! Ich liebe dich!"

murmelte sie und ging dann hinunter zum Bach. Sie sah, wie Donner herrauskam und sich einen Schlafplatz suchte, und runzelte die Stirn. Wenn sie nur wüsste, wie sie die Rappstute wieder fröhlich und glücklich machen könnte!

Das kann wahrscheinlich niemand, nur sie selbst...

dachte sie schließlich und senkte den Kopf zum Wasser. Sie trank ein paar Schlucke und legte sich schließlich hin. Langsam döste sie ein.

[bei Toom-spricht-beim Bach, sieht Don-denkt-schläft ein]

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Nov 10, 2010 7:13 pm

Kolett nickte Sunny dankbar zu. Die Palominstute hatte sie von Anfang an gemocht und nun wusste sie, das das auf gegenseitigkeit beruhte. Kolett seuftzte, dann meinte sie wieder an Sunny gewandt.

Dank Sunny! Ich ... ach ich bin nciht gut mit Worten!

Deswegen trat sie einen Schritt auf Sunny zu schlang einmal den Hals um sie und prustet ihr unter die mähne. Die beiden würden wohl gute Freundinnen werden. kolett nickte ihr noch einmal zu ehe sie wiede rloszog und zu Phantom und Mayflower trat, die ja ebenfalls für eien Wache eingeteilt waren.

Ok, also wie machen wir da smit den Zeiten?

Bei den beiden war sie schon etwas vorsichtiger. Es muste ja nicht jeder der Ansicht sein, die Sunny hatte, auch wenn es sich die Dunkelbraune wünschte, dass es so sein könnte.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Nov 10, 2010 8:26 pm

Phantom musterte Kolett kurz.
Ich fange einfach an und Mayflower wird mich dann ablösen.
Du übernimmst dann nach May. Ist das okay für dich?
Ich reiß mich nicht drum, mir ist es egal.

Er zwinkerte den Stuten zu und schlug mit dem Schweif.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Nov 11, 2010 3:28 pm

Mayflower nickte zustimmend.

Mir ist es eigentlich auch egal.

May trat von einem Fuß zum anderen. Sie war hibbelig, aber ihren typischen "Hibbelgang", das hieß: Hin und her hopsen bis man umfiel, war jetzt leider nicht empfohlen. Denn obwohl man sie schön brav verartztet hatte, war sie noch nicht wirklich in höchstform... und man musste sein Schicksal auch nicht JEDES mal herausfordern, oder?
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Nov 12, 2010 6:20 pm

New Moon blickte sie lange an. Ohne ein Wort zu sagen. Doch blicke konnten mehr sagen, als tausend Worte. Sparkle wollte das er nichts sagte. Nach einigen Augenblicken des stillen, kalten unerbitterlichen Schweigens zuckte er nur mit der Schulter und nickte langsam. Was sollte er denn groß dagegen sagen? Er liebte sie und um sie glücklich zu machen würde er es auch mal fertig bringen den Mund zu halten , oder?

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 29, 2010 4:55 pm

»Viele glaubten, dass es die Schuld wäre, die an einem nagte, die einen zerfraß und am Ende vollkommen dem Wahnsinn verfallen ließ. Oder noch schlimmeres. Doch ich erspürte nun diesen unerträglichen Schmerz, der tief in meiner einst so kraftvollen Brust kauert und mich von Innen heraus zermartert, wie die Maden den Leichnam eines toten Kriegers. Es war nicht die Schuld, die mir unerträgliche Qualen bereitete. Es war das Wissen um meine Schuld.«
Donner

Die Augen geschlossen, den Kopf gesenkt und einzig die Geräusche der Natur aufnehmend wirkte die Rappstute beinahe wie der Schatten einer Silhouette. Wie lediglich die Ahnung eines lebenden Geschöpfes, welches die Welt nicht für wert empfunden hatte, um sich gänzlich und in ganzer Pracht zu offenbaren. Nur dass die junge Rappstute mit vollem Namen Donnerkeil in sich keinerlei Pracht mehr sah. Viel mehr sah sie tausende von Maden und Würmern, die sich durch ihre Eingeweide fraßen und mehr als deutlich zu zeigen vermochten, was für eine abscheuliche Kreatur sie doch eigentlich war. Zornig schüttelte sie ihren Kopf und öffnete die dunklen Augen.
Der Blick glitt rast- und ruhelos durch die Gruppe der Pferde, blieb an keinem bestimmten Tier hängen und suchte doch unablässig immer nach nur einem, nach dem Einzigen. Nach Ihm. Doch Er war unlängst vergangen, Er war unlängst vom Angesicht dieser Erde getilgt worden, woran sie nicht eben wenig Schuld trug. Denn an ihren Hufen klebte sein Blut. Sein Tod. Sein Verderben. Und eines Tages würde es auch sie einholen und zugrunde richten, wie sie dies ebenso bei Firedance getan hatte. Firedance. Allein sein Name brachte die unterschiedlichsten Gefühle dazu, hervorzuquellen wie die unansehnliche Krankheit einer Stadt. Wie das Geschwülst, welches vom Gewürm der Straßen zerfressen wurde und nahezu dahin siechte. Unruhig warf die kräftige Rappstute den Kopf empor, das inzwischen einigermaßen gewachsene Langhaar bedeckte die einzelnen Narben ihres Halses ein wenig und ließ sie wie Erinnerungen verblassen. Doch vollständig getilgt werden könnten sie lediglich dann, wenn Schuld mit Schuld beglichen war, wenn Blut zu Blut und Knochen zu Knochen wurde. Beinahe wie ein verletztes Raubtier knurrte sie leise auf, senkte den Kopf tiefer hinab und ließ ihre einst so gütig schauenden Augen zornig auffunkeln.

»Niemand hatte das Recht gehabt, sich über mich zu erheben und dennoch hatten sie es getan. Sich über meine Wünsche und Gefühle hinweg gesetzt, einfach darauf los, ohne darauf achtend, was mit denen wurde, die sie liebten. Es war ihr Tod und dennoch fand mein Herz keine Ruhe. Fand es immer noch nicht und selbst hier, in der recht friedlichen Aura dieser Herde spüre ich doch nicht die ersehnte innere Ruhe, die man mir versprach. Man hat mich schamlos angelogen, wie so oft und nun ist die Zeit vertan, um mich an ihnen zu rächen. An ihnen gütlich zu tun ...«

Welch absurde Gedanken waren dies nur, die, eingepflanzt durch den scheinbar verdorbenen Geist des Feuerfarbenen, ihren unruhigen Geist nur zusätzlich aufwühlten und nicht zur Ruhe kommen ließen? Es war blanker Unsinn, dass sie nun ähnlich dachte wie einst der Feuerfarbene und dennoch konnte sich die junge Rappin des Gedanken nicht erwehren, dass ein Teil der Seele auf sie übergegangen war, als sie ihre einstige Unschuld und Reinheit verlor. Gewiss, die hatte bereits früh kämpfen gelernt und dennoch hatte sie nie getötet. Meist genügte der Andrang der gesamten Kämpfer ihrer Herde, um den Feind in die Flucht zu schlagen und bis auf vereinzelte Auseinandersetzungen, die meist ohne großes Blutvergießen endeten, endeten die meisten Begegnungen in der Einschüchterung des Feindes.
Da an Schlafen nun nicht mehr zu denken war, reckte die schwarze Mustangstute ihren Körper, bis der Schmerz ihre Glieder durchströmte und gab sich für einige qualvolle Sekunden diesem bittersüßen Schmerz hin. Dann gab sie nach und der Schmerz verebbte, wurde anfangs rasch kleiner, später nur noch unwesentlich. Bald war er nicht mehr zu spüren und die Dunkle machte sich auf den Weg. Ihre Hufe fanden beinahe wie von Geisterhand gelenkt den Weg und ohne auch nur ein einziges Geräusch zu verursachen entschwand sie für einige Stunden der erdrückenden Gesellschaft der Herde. Sie war ihrer überdrüssig geworden, wenngleich dies nicht ganz der Grund für ihr beengtes Gefühl verantwortlich war. Zudem in den letzten Stunden kaum jemand zu ihr gesehen hatte, geschweige denn, auch nur einer zu ihr gesprochen hatte. Die letzte war, wenn sie sich Recht entsann, Kolett gewesen. Oder nein, Sparkle. Insgesamt war es ihr am Ende eigentlich egal und somit schritt sie durch die kühle Nachtluft. Einsam. Allein. Und ein wenig ruhiger als die Stunden zuvor. Der weiche Boden unter ihren Hufen fühlte sich überraschend angenehm an und bald schon wälzte sich die junge Mustangstute durch das kühle Moos. Die Freude jedoch blieb aus, einzig das Gefühl der schwindenden Kälte aus dem Moosgewächs bemächtigte sich ihrer düsteren Seele. Unzufrieden erhob sie sich und schüttelte die kleinen Erdbrocken von ihrem Körper. Kurz zuckte sie auf, als eine leicht verschorfte Hautfläche, welche dank Firedance geradezu gehäutet war, mit der Erde in Berührung kam, doch dann legte sich der Schmerz und Donner ging weiter ihrer Wege. Der Duft der Herde wurde bald schon schwächer und sie sah zurück über die Schulter. Der Blick ausdruckslos, leer. Erloschen.

»Es wäre zu dieser Stunde nicht weiter aufgefallen, wenn ich mich von der Herde getrennt hätte. Manch einer würde es auf die herannahende Psychose schieben, andere auf Feigheit und der Dritte wäre gänzlich unbeteiligt, ja, würde sich freuen, wenn ich mich die Klippen hinunter stürzte. Wieso also blieb ich stehen, statt weiterzuziehen und meinen Frieden in ewiger Buße zu suchen? Was hielt mich noch an diesem Ort, der so viel Dunkles an sich zu haften hatte, dass man dort beinahe gänzlich verloren ging? Obwohl ich es mir nicht eingestehen wollte, wusste ich doch um den Grund, der mich zögern, hadern und am frühen Morgen umdrehen ließ. Als ich im Morgengrauen die einzelnen Pferdeleiber verschwommen zu sehen begann, ihre Bewegungen spürte und erahnte, wusste ich es. Wusste, weshalb ich mich nicht so einfach von ihnen lossagen konnte. Ich war ihnen verpflichtet. Und das wusste ich.«


[Ihr Nachtlager xx Unruhig xx Denkt nach xx Entfernt sich von der Herde xx Bleibt bis zum Morgengrauen fort xx Kehrt dann erst zurück]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Nov 29, 2010 6:22 pm

Sparkle seufzte leise. Inzwischen wollte sie auch nur noch fliehen, weg von diesem Ort. Sie wollte ihre Familie nicht im Stich lassen, doch sie wusste auch, dass sie es irgendwann musste. Und eins war ihr klar: eigentlich war ihr Platz schon nicht mehr hier. Sie gehörte in die andere Welt, den Himmel, die Hölle, was auch immer. Sie gehörte überall hin, nur nicht hierher. Obwohl, so ganz stimmte das nicht - sie gehörte auch an Moons Seite. Die würde sie niemals verlassen. Niemals. Sie würde bei ihm bleiben, ob nun im Herzen oder in Wirklichkeit.
Wie ihr Blick so durch den Wald striff, langsam über ihre Freunde und ihre Familie, sah sie auf einmal alles anders. Die Bäume waren moosiger, die Rinde rissiger, das Unkraut unwüchsiger, die Bäume höher. Es war - reeller. Vorher hatte sie immer alles mit einer seichten rosa Schicht gesehen. Inzwischen war daraus eine kluge, erhabene und distanzierte Haltung - oder ein Blickwinkel mit ebensolchen Attributen - geworden. Das war nicht mehr sie.
Und doch war sie hier. Warum? Nur wegen ihrer Liebe zu Moon? Nein, nicht "nur", sondern wegen ohne "nur". Weil sie ihn liebte. Zeit mit ihm verbringen wollte. Weil sie eben immer noch Sparkle war, irgendwo ganz tief in sich. Sie drückte sich an den schwarzen Hengst, dem sie nicht mehr von der Seite weichen würde, und sog seinen Duft ein. So beruhigend und doch voller Feuer. So ganz wie ihr Moon. Gewohnheit, Alltag, das war gut.

"Wem sagen wir es zuerst?", fragte sie leise.


[denkt nach - drückt sich an Moon - fragt]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Dez 03, 2010 7:16 pm

New Moon lief weiter. Unbeirrt. er dachte nach, deutlich war das Grübeln in seinem Kopf zu erkennen. Es gab so viele Fragen. Was wurde eigentlich aus dem Fohlen, wenn Sparkle fort war? Moment, er hatte doch nie Fohlen gewollt,also konnte es ihm ja auch egal sein. Problem gelöst. Aber Sparkle, sollte er nicht wenigstens ihr zu LIebe sich etwas um das Kleine kümmern? Aber wenn sie fort war, machte das alles auch keinen Unterschied mehr. Es standen jetzt schon genügend Welten zwischen ihnen. Und wenn dann erstmal der Tod sie scheiden würde, dann ...
Er seuftzte. Er spürte wie Sparkle an seine Seite trat und sich fest an ihn drückte. Aber er konnte e snicht richtig genießen. Immer wieder musste er an ihre Worte denken. Sie hingen über ihm wie eine Nebelschleier. Moon seuftzte und vergrub seine Nüstern in ihrer warmen, seidigen Mähne. Doch auf Dauer würde er die Augen nciht schließen können. Zumal er einer war der den Tatsachen ins Gesicht blickte. Aber diese Sache wollte er einfach nicht für wahr haben. Man musste das doch irgendwie verhindern können. Noch immer in Gedanken murmelte er eine Antwort auf die Frage seiner Gefährtin, ohne Richtig dabei zu sein.

Mir egal, das ist deien Entscheidung!


Er schnaubte, sie hatten die Herde jetzt fast wieder erreicht. Der Geruch der BlueMountainMustangs wurde stärker und mit ihm die Heimat. Er wusste hier gehörte er hin udn hier würde er immer hingehören. Egal wo Sparkle war. Ins einem Herzen würde sie immer bei ihm sein.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Sa Dez 04, 2010 2:20 pm

Sparkle seufzte leise. Er hätte ihr diese Entscheidung ruhig mal abnehmen können. Aber egal, sagte sie sich. Sie würde es auch allein entscheiden können. Glücklicherweise.

"Lass uns zunächst mit Pass und May darüber reden!", schlug sie dann leise vor.

Sie brauchte seine Berührung und so schmiegte sie sich sanft an den mächtigen dunklen Körper. Sparkle und New Moon, das Traumpaar. Sie unterschieden sich wie Tag und Nacht, doch ergänzten sie sich auch in der Weise wie Sonne und Mond. Ohne die Sonne konnte der Mond nicht scheinen.
Doch die Sonne konnte auch ohne Mond existieren.
Ja, nur das Moon der Mond war und nicht die Sonne. Und sie war auch nicht die Sonne. Sie war Moon's Gefährtin, dadurch die Gefährtin des Mondes und damit war sie ein Stern. Undurchsichtig. Verwirrend.
Sie hatte Angst. Um sich, um Moon, um die Herde, um das Fohlen. Und sie hatte so viele Fragen. Zu viele Fragen. Verdammt, ja, sie war unsicher.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mo Dez 06, 2010 4:11 pm

Trottend sertzte der mächtige Hengst seinen Weg fort. New Moon war nicht einmal mehr sonderlich kräftig gebaut. War eigentlich schmal, schlank und eher von feienr Statur und doch wirkte seine pure Gegenwart beschützend. So als könne ihm nie etwas geschehen, so als könne ihm niemand etwas anhaben. Wenn das doch auch nur so wäre. Denn die schwarze Fassade die sich der Rappe gerne aufsetzte, die war nur dunkel, jedoch gespielt. In ihm drinnen, war alles aufgewühlt. Er kam mit dieser Situation einfach nicht klar. Deswegen vielen seine Antworten auch nur knapp aus, was für den sonst eigentlich recht redfreudigen, schlagfertigen Leithengst ungewöhnlich war. Sparkle drückte ihren Körper an den seinen und er konnte spüren, wie sich ihre "leichten" Knochen, gegen seine eisernen Muskeln drückten und wie sie scheinbar bei ihm Kraft und Sicherheit suchte. Aber Moon konnte diese Berührung nicht wie sonst genießen. Immer zu musste er daran denken, dass er sie wohl bald verlieren würde und nichts dagegen tun würden können. Und das hasste er. Momente, bei denene r nicht wusste wann sie kamen und was bei diesen passierte. Er seuftzte.

Ok, lass uns zu ihnen gehen!

Ein Satz, d ernicht viel Bedeutung hatte, doch New Moon hatte Mühe ihn überhaupt hervor zu bringen. Immer wieder sah er zu Sparkle. In seinen Augen schwang diesmal nicht das näckische Glitzenr mit, sondern eine tiefe Unsicherheit und auch . ja, ein Funken der Angst.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Dez 07, 2010 2:21 pm

Sparkle verstand die Aufruhr, die in dem Hengst brodelte. Oh ja, sie wusste genau, was er fühlte. Sie waren halt doch in gewisser Weise gleich, wenn doch auch so unterschiedlich. Doch sie war sich sicher, dass die Unsicherheit und Angst, so klein ihr Anteil in seinem Blick auch war, dass sie in Wahrheit viel gmächtiger in ihm brodelte als sonst etwas anderes.
Und darum murmelte sie, bevor sie May und Pass erreichten:

"Moon, ich werde immer bei dir sein. Ich lass dich nicht allein. I'll always come back to you, verstehst du?!"


Zuletzt von Sparkle am Mi Dez 08, 2010 1:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Di Dez 07, 2010 6:32 pm

[ Sparkle, entweder "I'll never come back to you" ; oder aber:"I'll always come back to you ]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Dez 08, 2010 1:56 pm

[oh, ok, sorry. i speak english very well, but i find die wörter nich so schnell ^^ ich bin echt eine niete in fortgeschrittenem englisch. sorry, nochma! =)]
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Dez 09, 2010 3:04 pm

Dreamer sah sich in der Herde um. So richtige Freunde hatte er ja nicht oder? Ja gut: Sparkle. Aber die sah in letzter Zeit sehr bedrückt aus. Dreamer war auch stiller geworden. Früher war er auf alle zugekommen. Er war freundlich und offen. Doch jetzt... Jetzt war er kalt geworden. Er war ein Kämpfer. Diese Schlacht hatte ihn verändert und er war nun nicht mehr der kleine Dreamer. Nein er war nun ein Hengst. Ein starker stolzer Hengst. Doch er musste immer wieder an die Worte von Aklar denken.

"Du bist ein Guter Kämpfer. Dich werde ich nicht töten."

Dreamer schüttelte den Kopf. Er war hier nicht mehr glücklich. Doch gehen? Darüber konnte er jetzt nicht nachdenken.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Fr Dez 10, 2010 10:45 am

New Moon musterte Sparkle. Mit diesem mörderischen eisigen Blick. Doch was wollte er wirklich? Er konnte sie nicht loslassen. Niemals. Er würde da snie tun und der Gedanke ein Leben ohne sie zu führen, war für ihn so unerträglich,w ie für einen Eisbären die Hitze in der sahara. New Moon seuftzte. Was sollte er denn eigentlich tun? Wenn nun doch nur Cas da wäre, der hatte für alles immer eine Lösung parat gehabt. Zumindest hatte Moon die bloße Anwesenheit seines besten Freundes sehr beruhigt. Sparkle sagte etwas von immer zu ihm zurückkehren. Wenn das doch nur so ginge. Was wussten sie alle schon von dem Ernst des Lebens? er hatte Bilder gesehen von denen sie nciht mal mehr zu träumen wagten.

Ja Sparkle ...

es war nicht mehr als ein Murmeln, es schien, als hätten die Worte für den Rappen an Bedeutung verloren, als waren sie ein Nichts. Nutzlos und unbedeutend. Wo gehörte er noch hin, wenn Sparkle erst einmal fort war? Dann machte alles doch keinen Sinn mehr. Das Fohlen. Die Kämpfe. Wozu hatte er sein Leben lang gekämpft, wenn er nun doch wieder alles verlor was ihm etwas bedeutete?

oO Was soll ich nur tun? Warum muss ich immer euer Held sein? Für euch da sein? Können Helden nciht auch fallen? ich werde ohne dich niemals mehr der selbe sein. Denn in der Einsamkeit schlägt nur mein leeres herz. OO

Sein Blick wandte sich ihr zu. erneut, doch diesmal zerbrechlich udn erfüllt von der tiefen Trauer. Der Rappe hatte verstanden. Sparkle würde gehen. Für immer. und er würd enichts dagegen tun können. Nur abwarten. Bis er starb.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Dez 22, 2010 7:10 am

Sparkle verstand seine Trauer. Sie drückte sich an ihn und betete einfach. Betete, dass er trotzdem wieder glücklich werden würde. Sie sagte es noch nicht, aber sie hoffte für ihn, dass er auch nicht immer einsam ihr hinterher trauern würde. Ach, wenn sie doch nur hier bleiben könnte ...

Dann löste sie sich leicht von ihm.
"Lass uns mit May und Pass reden!", schlug die schöne Schimmelin vor. Und schon machte sie sich auf den Weg zu ihren Freunden. Zu dem schwarz-weißen Paar, ähnlich wie Moon und sie und doch vollkommen anders. Sie wusste, dass Pass Moon bestimmt helfen würde und sie wollte ihre beste Freundin, May, auch nicht im Ungewissen lassen.
Doch bevor sie bei den Beiden ankam, wartete sie auf Moon. Sanft blickte sie über die Schulter zu ihm und signalisierte ihm so, dass sie wartete.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Dez 22, 2010 3:58 pm

Der Rappe schnaubte. Vermutlich sollte er mal aus seiner Trauer herauskommen, noch war Sparkle ja nicht fort. Doch das war nun mal leichter gesagt als getan. Er seuftzte setzte sich wieder in bewegung und folgte Sparkle. Vorbei an den Bäumen und wieder hinaus zu der Herde. Sparkle war schon fast bei Mayflower und Passion angekommen, als sie stehen blieb und auf ihn wartete. Langsam schloss er zu ihr auf und war mit ihr auf eienr Höhe. Wollte er das wirklich? Wollte er wirklich jetzt mit Passion reden? Nun ja, es musste wohl sein.
Doch New Moon wäre nicht New Moon, wenn er seine Trauer nicht hinter der üblichen kalten Fassade und dem untrüglichen Stolz verbergen würde. So nickte er der Schimmelin zu und schritt dann auf die beiden anderen Pferde zu.

Mayflower, Passion ... wir, das heißt, Sparkle möchte mit euch reden. Habt ihr einen Moment Zeit?

Er war nun mal Leithengst der Herde. er konnte es sich nicht erlauben Schwäche zu zeigen. Schon gar nicht vor seinen Kriegern. So war sein Blick roh wie immer, doch das sonst darin liegende Funkeln war fort. Das Funkeln der Lebensfreude, des Stolzes und des Mutes. Es war wie weggewischt.
Sein Haupt jedoch stolz getragen und seine Haltung angespannt. Auf den ersten Blick sah man nicht, dass etwas mit dem Hengst nicht stimmte. Doch bei aller Selbstbehrrschung konnte man doch die kleine Unsicherheit erkennen, die er an sich hielt, denn seine Gedanken waren schon längst nicht mehr nur bei Sparkles Fortgehen.

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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Mi Dez 22, 2010 5:30 pm

Passion blickte hoch, als New Moon und Sparkle zu ihm und Mayflower kamen. Doch Passion tat, als ob es ihn nicht sonderlich interessierte, stattdessen reckelte er sich mal kurz und entlasstete ein hinterbein.

"Na dann los. Ich bin gespannt was mein alter Kumpel zu sagen hat."

Passion sagte extra "alter Kumpel" und nicht leithengst, da sein alter Freund ein ganz anderes Pferd war als sein jetzigr leithengst. Pass zwinkerte ihm kaum merklich, aber ziemlich misstrauisch zu. Hoffentlich hate Moon nichts angestellt.
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Dez 23, 2010 3:20 pm

Sparkle seufzte, dann sah sie Passion und Mayflower direkt an. Sie war nervös. Sich unsicher, ob sie es wirklich noch erzählen wollte. Vielleicht, so überlegte sie, könnte sie ja auch keinen einweihen außer Moon und dann so sterben, wie es immer wahr - unvorhergesehen. Doch wenn sie es sich recht überlegte, wollte sie das gar nicht. Sie konnte diese ganze Geheimniskrämerei nicht abhaben.
Also atmete sie einmal tief durch und dann begann sie zu erzählen:

"Es ist so ... beim Kampf, da war ich doch einige Zeit bewusstlos. Und naja - ich wäre fast gestorben. Doch ich habe um etwas mehr Zeit gebeten - um mich von euch zu verabschieden und um mein - unser - Fohlen zu kriegen. Das habe ich Moon eben erzählt. Jetzt bin ich also hier, um es euch zu erzählen. Ich möchte es nicht unbedingt an die große Glocke hängen, nur die engsten Freunde sollen davon erfahren. Darum bitte ich euch, Stillschweigen zu wahren über mein Geheimnis. Mein Schicksal, was auch immer."
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BeitragThema: Re: 6. Kapitel: Ein besserer Sommer?   Do Jan 06, 2011 5:29 pm

Leute? Wie wäre es mit einem ZEITSPRUNG und den Geburten der FOHLEN? Das zieht sich hier.
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