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| | "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" | |
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| Autor | Nachricht |
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Phoenix Helferstute


Anzahl der Beiträge: 50 Anmeldedatum: 26.08.11
 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mi Okt 19, 2011 4:17 am | |
| Junge, Junge *Kopf schüttel* Der muss es ja haben, wie es scheint.
Aprospos Tiere. Letzens kam etwas im Fernsehen über Tiertransporte. In Südtirol gibt es angeblich nur fünfzehn Betriebe, die sogenannte Raststationen für die Tiere haben. Diese werden meistens über 24 Stunden lang zusammengepfercht transportiert, manchmal haben sie nicht mal eine richtige Unterkunft. Was gezeigt wurde, sah allerdings annehmbar aus, auch wenn die Bedingungen des Transportes miserabel waren. Angeblich soll sich jetzt auch irgendeine Gemeinschaft stark dafür machen (seit einigen Jahren schon), dass diese gesetzlich festgelegte Pause bei Tiertransporten früher gemacht werden muss, als erst nach 24 Stunden. Fand ich eigentlich ganz gut, die Idee. |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" So Okt 30, 2011 5:35 am | |
| Schon. Meistens haben diese Tierschützer ja gute Ideen. Die Kacke is nur, dass se die meistens nicht durchsetzen können. Weil immer irgendein Volltrottel von höherem Rang dagegen ist! _______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Donnerkeil Berater


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mo Okt 31, 2011 3:34 am | |
| Mhm, irgendwie glaube ich nicht, dass es direkt Tierschützer waren, aber wie gesagt, ich weiß es nicht mehr genau -.- Allerdings (ja, jetzt kommt der Phoenix-Teil in mir zum Vorschein ,)) gibt es bestimmt auch nennenswerte Gründe, meistens ist es das Geld, aber wir gehen mal von ethisch einwandfreieren Gründen aus, die dagegen sprechen. Leider fallen mir selbst keine ein, aber es muss zumindest auch Nachteile geben. Es gibt immer welche und meist scheint die Wirtschaft nur negative Bilanzen zu erwarten *schultern zuck* Ein bisschen Abwechslung und Experementiermut könnte gewiss nicht schaden, aber wenn dann gleich das gesamte Wirtschaftsnetz zusammenbricht, ist es vielleicht auch nicht unbedingt lobenswert ... also, es gibt leider immer Pro und Cons für Vorschläge und außerdem denke ich, dass es mehr als nur eine Person sein muss, um einen solchen Beschluss ... ähm ... zu verabschieden |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" So Nov 06, 2011 6:55 am | |
| Gewiss. An diesem Wochenende stand bei uns wieder ein Artikel in der Zeitung. Es ging um eine Delphindame aus dem Nürnberger Tiergarten, die seit 2008 in einem Tiergarten/Zoo, was auch immer, in Schweden(?) oder so lebt. Sie brachte bereits die zweite Totgeburt zur Welt. Abgedruckt wurde ein Interview mit dem aktuellen Leiter des Tiergartens in Nürnberg. Dieser meinte, dass man wohl imme rnur die negativen Aspekte sähe, aber nicht, dass z.B. die Aufzucht eines mittlerweile zwei Jahre alten Delphins, der in Gefangenschaft geboren wurde gut vorankommt. Tierschützer wollen, angestachelt durch eben jene Totgeburt wieder Protestaktionen starten. So wie in diesem Sommer, als im Nürnberger Tiergarten die neue Delphinlagune eröffnet wurde, die als "viel zu klein" angesehen wird. zumindest von seiten der TierSCHÜTZER.
Mich brachte das etwas zum Nachdenken, denn bei solchen Sachen stellte ich mir oft die Frage, auf welcher Seite ich stehen würde. Auf der des Tiergartens, oder auf der, der Tierschützer. Meienr Meinung nach gehören vor allem Meeresäuger NICHT in den Tiergarten, oder in Zoos. Es ist einfach nciht artgerecht und es kann auch nciht artgerecht werden. Mit Sicherheit hat sich die Haltung der Tiere in Zoos und dergleichen verbessert, aber seien wir ehrlich: Wem macht es schon großen Spaß ein Wildtier dressiert durch ein artfremdes Wasserbecken tauchen zu sehen? Mir jedenfalls nicht. Ich meide solche Lagunen in Tiergärten udn Zoos. Gut, wie Sunny gesgat hat, viele Tiere wurden in Zoos geboren und sind deswegen dieses Leben gewohnt. Das sind dann aber Landtiere, denn die Nachzucht bei den Meeressäugern ist udn bleibt nicht sondelrich erfolgreich. Bleibt also auszugehen, dass es WAHRE Wildtiere sind, die mit Sicherheit nicht in diese kleinen Becken gehören. _______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Sunny Leitstute


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mo Nov 07, 2011 5:27 am | |
| Also, bei den Delfinarien und Co. stimme ich dir vollkommen zu! Das ist nicht fair den Tieren gegenüber, dass sie in einem kleinen Becken - und egal, wie groß man es macht, für diese Tiere, die oftmals ja weit im Meer umherziehen, ist es zu klein - nur Runden drehen können - und dann in Shows Kunststücke machen müssen. Und die armen Delfine werden gleich als glücklich eingeschätzt, weil sie ja angeblich "lächeln". Natürlich! _______________________________________ |
|  | | Phoenix Helferstute


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mo Nov 07, 2011 5:34 am | |
| Mhm, auch wieder ein spezialisiertes Themengebiet, was betrachtet wird. Zudem es hier, besonders bei Orcas, bereits einige Vorfälle gegeben hatte, in welchen Menschen und Orcas gleichermaßen involviert waren. Nun stellt sich eben die Frage: Ist es der Verdient der Anlage gewesen, weil nicht artgerecht und das Tier an sich nicht gefordert genug, oder ist es womöglich einfach wirklich nur ein Unfall gewesen, in welchem sich ein 80 KG Mensch gegen einen bestimmt 300 KG Fisch wehren musste, der vielleicht "Nur spielen" wollte? Die Frage bleibt offen und es ist ähnlich bei den Delfinen. Ist es die mentale Belastung der Tiere, dass sie Totgeburten zur Welt bringen oder einfach ein natürlicher Selektionsprozess, der nicht maßgeblich beeinflusst werden kann? Meiner Meinung nach sowohl als auch. Betrachtet man sich einmal die Menschen: Sie leben in Freiheit, in Gefangenschaft und manchmal auch irgendwo dazwischen. Trotzdem scheint es egal zu sein, Totgeburten gibt es überall. In einem Bereich mehr, im anderen weniger. Womöglich war der Delfin zu alt bzw. zu jung für Nachwuchs, was auch wieder ein Manko der Tierzucht bzw. Nachzucht in Tiergräten etc. ist. Derart versessen, wie man teilweise auf erfolgreiche Nachzucht ist, sind die Tiere meist viel zu jung und unerfahren dafür. Am Ende wird ein Delfinnachwuchs, der in Natura nach wenigen Tagen gestorben wäre, von Menschen aufgezogen und aufgepäppelt, wodurch dann dessen Gene weitervererbt werden. Ich hoffe, man versteht, was ich meine. Es liegt zum einen am Menschen und den Gehegen, durchaus. Zum Anderen liegt es aber auch vielleicht ebenso an der Natur. Nun lässt sich darüber streiten, ob in deinem Beispiel das Gehege Schuld war oder andere Ursachen. Wahrscheinlich alles ein wenig. Klar, ein paar weniger Delfine im Becken wären bereits angenehmer für die Meeressäuger, immerhin gibt es dadurch mehr Platz und somit auch mehr Ausweichmöglichkeit. Inzwsichen hat sich das alles auch ein bisschen verbessert, ebenfalls. Und ebenso denke ich, dass gut 75 % der Tiere Nachzuchten sind und deshalb nicht länger lebensfähig. Ebenso würde es sich mit einem gefangenen Delfin erweisen, der gute 20 Jahre in Gefangeschaft gelebt hat, davor aber die Wildnis kennen gelernt hat. Am Ende, ganz egal, ob er zum Teil noch "wild" ist oder nicht, würde auch er nicht mehr richtig frei sein, weil er eben den Luxus von permanentem Fisch erkannt hat.
So oder so gesehen, ein kritisches Thema, bei dem die Meinungen schwer zu formulieren sind - und manchmal Extreme aufeinander treffen. Kurz gesagt: Es ist schwer, dies ethisch und moralisch richtig einzuschätzen. |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mi Nov 09, 2011 5:30 am | |
| Der Delphin von dem ich geschrieben habe, war in den besten Jahren um Jungtiere zu bekommen und hat auch davor schon eines bekommen. Ich weiß aber gerade nicht mehr, ob das auch eien Totgeburt war. Dennoch erscheinen mir in genügend Zoos oder Tiergärten die Tiere einfach etwas apathisch und weltenfremd. Die Tiger und Löewn liegen nur in ihrem Gehege, oder laufen wie die irren darin auf und ab. Die Affen sind oftmals zu 50 ein einem Gehege, was meienr Meinung nach nur für knapp die Hälfte dieser Zahl bemessen ist. usw. Ein weiterer Punkt. Der Zirkus. Ich verabscheue sie, ich finde es einfach nur tierbefremdlich. Soetwas ist doch keien artgerchte Haltung. Einen Elefanten eingepfercht in einem Viereck zu halten und ihn dann in die Manege zu treiben, damit er irrsinnige Kunststücke macht, die gar nciht seienr Art entsprechen. Welcher Elefant setzt sich bitte einfach so in die gegend? Da kann der Zirkus Krone von mir aus noch so viele Auszeichnungen für artgerechte Haltung haben. Es ist udn bleibt eine Schande. Die Pferde dort sind oftmals viel zu eng ausgebunden. Und seit wann gehören bitte Robben, o.Ä. in eien Zirkus? Das sind und bleiben Wildtiere. Auch wnen sie trainiert sind. Ich glaube nicht, dass es ihnen Spaß macht jeden Tag entweder umher zureisen, oder Kunststückchen zu vollführen. Weder Tiger, noch Löwen! Denn es ist einfach ein Naturgesetz, dass ein Tiger nicht auf einem Pferd REITET, sondern dass das Pferd seine Beute ist! _______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
|  | | Phoenix Helferstute


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Mi Nov 09, 2011 6:27 am | |
| Obwohl ich ja irgendwie glaube, dass Pferd nicht allzu häufig auf dem Speiseplan eines Tigers steht. Wenn überhaupt  Aber wahrscheinlich hast du im Bezug auf den Zirkus diese ethnische Diskussion im Hinterkopf, welche momentan im Gange ist, bezüglich Wildtieren und deren artgerechter Haltung. Aber, um mal ein anderes Beispiel, auch im Bezug auf den Delfin, zu geben: Wir haben eine Bekannte, die einen wunderschönen Friesenhof besitzt. Ich glaube, die Zahl variiert zwischen zehn und zwölf Tieren, vielleicht auch zwei mehr, aber im Grunde bleibt es meist zwischen 10 und zwölf. Leider hatte sie vor einigen Jahren ein Pferd gekauft, was die Angewohnheit hatte, zu 'weben'. Natürlich heißt es, dass das Pferd bei besserer Haltung auch Besserung verspürt, aber nichts desto Trotz ist es eine erlernte Angewohnheit, die Gründe seien jetzt einmal lediglich vermutet, da ich auch nichts genaueres darüber weiß. Aber was ich eigentlich sagen will: Manche Tiere werden aus schlechten Haltungsbedingungen geholt und besitzen noch immer diese 'schlechten Angewohnheiten' bzw. psychischen Störungen. Diese abzulegen ist ungefähr so, als wolle man selbst eine blöde Angewohnheit abzugewöhnen. Man kennt es, es ist kompliziert und ein Individuum, welches es vielleicht nicht anders gelernt hat, außer 'Wenn ich das mache, geht es mir besser' oder so etwas, wird es auch nicht so rasch ablegen. Wer nun also ein solches Tier übernimmt, kann von Außenstehenden auch fälschlicherweise als 'schlechter Halter' tituliert werden, was ja so nicht wirklich stimmt. Ich habe dieses Pferd von oben mehrmals gesehen und es hat auch viel Auslauf (Himmel, die Weiden waren grandios!) und Gesellschaft gehabt. Trotzdem, jedes Mal, wenn es wieder in der Box war, hat es 'gewebt'. Mal stärker, mal weniger. Ebenso ist es vielleicht mit diesen Delfinen & Co. Mag sein, dass es zu Anfang einen Fehler gab, aber wenn sie übernommen wurden und an sich nichts Böses getan werden wollte, ist es doch auch unfair, dafür nur die momentane Besitzerperson verantwortlich zu machen. Lange Ausführung, wenig Sinn, ich bin müde ,) Klar, Delfinarium und Co. sind meist sehr klein im Vergleich zum Ozean ... aber ist es das Haus für den Menschen nicht eigentlich auch und er geht freiwillig hinein. Nun ließe sich anführen, man kann diesen Ort auch freiwillig wieder verlassen - was teilweise nicht mal stimmen muss - aber selbst dann: Ich kenne viele, die eigentlich nur von Daheim in die Schule und von der Schule zurück gehen. Das Ergebnis: Wenig Bewegung bzw. Abwechslung. Die Tiere werden wenigstens noch bespaßt und gefordert, im Geiste wie im Körper. Kurz und gut: Es gibt immer Pro und Contra, ebenso wie für Vegetarismus und viele andere Dinge. |
|  | | New Moon Leithengst


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 | Thema: Re: "Ich denke, also bin ich - kein Lebensmittel" Fr Nov 11, 2011 8:53 am | |
| Wer gestern BAMBI 2011 gesehen hat, hat mitbekommen, dass dort ein gewisser Herr (wer kennt die serie "Flipper" aus den 60gern?), es war der Trainer des Delphins "Flipper, der ja eigentlich ein Weibchen ist. Er wurde ausgezeichnet für "unsere Erde", weil er sich seit dem Tod dieses Delphins dem Schutz dieser Tiere verschrieben hat. Er kämpft für Delphine in Gefangenschaft und gegen das Abschlachten dieser Meeressäuger einmal im Jahr ind Japan. Es waren grauenvolle Bilder!
Vor solchen Menschen kann man nur seinen Hut ziehen. _______________________________________ o.o|| und nun wird er vater ||o.o fallen in LOVE with SPARKLE vielleicht bist du die bessere Hälfte von mir |
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